In ihren Stellungnahmen zur Lage der städtischen Finanzen vertraten die Fraktionsvertreter einerseits die Haltung eines „Weiter so wie gehabt“, andererseits mahnten sie einen „ernsthaften Sparwillen“ an. Hier kommt die zweite Hälfte der Redner zum Haushaltsplan-Entwurf 2023 zu Wort:
Werner Neher (Grüne Liste) macht sich vorrangig Sorgen um die Weltlage, allem voran die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine. Doch böten, wie er meint, solche Zeiten auch die Chance, „darüber nachzudenken was wesentlich ist“. Was für ihn konkret heißt: „Wir stehen auch zur neuen Bücherei.“
Er habe „bewusst keine finanzwirksamen Anträge gestellt“, schlägt aber „kleine Verbesserungen“ vor, wie etwa, „eine Art Kulturtafel“, welche Restkarten für Veranstaltungen an Menschen gibt, „die sich das nicht leisten können“. Und er wünscht sich eine Partnerstadt in der Ukraine, um zu erfahren, wie die Menschen dort leben, nicht zuletzt auch, um den Begriff des „Sozialtourismus“ zu entkräften. Selbstkritisch befand er: „Wenn ich die schwarze Südfassade des neuen Stadtwerkegebäudes sehe, ärgere ich mich immer noch darüber, nicht früher massiver darauf gedrängt zu haben, dass dort überall Photovoltaik angebracht wird.“
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