Betreuung von Kindern wird teurer

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Vor drei Jah­ren zahl­ten El­tern in Schorn­dorfs Ki­tas bei­spiels­weise für die Be­treu­ung ih­res drei­jäh­ri­gen Kin­des mo­nat­lich 127 Euro. Ab Sep­tem­ber sol­len es nun 206 Euro sein.

Diese Er­hö­hung der Ge­büh­ren wird am Don­ners­tag, 11. Juni, in der Sit­zung des Ver­wal­tungs­aus­schus­ses vor­be­ra­ten, be­vor sie zwei Wo­chen spä­ter im Ge­mein­de­rat be­schlos­sen wer­den soll.

Als vor drei Jah­ren die Kita-Ge­büh­ren er­höht wur­den, hat­ten sich die Grü­nen im Ge­mein­de­rat ge­gen die Höhe der von der Ver­wal­tung vor­ge­schla­ge­nen An­he­bung ge­wehrt. Ihr An­trag auf eine mo­de­ra­tere Er­hö­hung schei­terte an 19 Ge­gen­stim­men.

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Stadt will Feldwege modernisieren

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Die Stadt be­ab­sich­tigt, rund 4 Ki­lo­me­ter Feld­wege, die vom Hoch­was­ser 2024 be­schä­digt wur­den, für ins­ge­samt 1,5 Mil­lio­nen Euro zu er­neu­ern. Der Tech­ni­sche Aus­schuss soll dem in sei­ner Sit­zung am kom­men­den Diens­tag, 9. Juni, zu­stim­men.

Be­wil­ligt wor­den sei dazu be­reits ein Zu­schuss von rund ei­ner hal­ben Mil­lion Euro aus dem „MoLWe“-Förderungsprogramm des Lan­des zur „Mo­der­ni­sie­rung land­wirt­schaft­li­cher Wege“.

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Absperrungsbaken am Bantel-Parkplatz geklaut

Große Ba­ken er­set­zen die klei­nen (ganz hin­ten steht noch die letzte)

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Rund zwei Dut­zend klei­ner Ba­ken feh­len seit letz­ter Wo­che in der Wall­straße zwi­schen Kreis­spar­kasse und Ban­tel-Park­platz. Sie wa­ren vo­ri­gen Herbst dort in­stal­liert wor­den, um den Bür­ger­steig zu ver­brei­tern.

Diese Maß­nahme war laut Sa­rah Heck­mann, der Mo­bi­li­täts­be­auf­trag­ten in der Stabs­stelle Kli­ma­schutz der Stadt Schorn­dorf, ein „wich­ti­ger Bau­stein“, mit dem die Er­kennt­nisse aus dem „Fuß­ver­kehrs-Check“ um­ge­setzt wur­den, an dem sich auch Bür­ge­rIn­nen be­tei­ligt hat­ten.

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SPD ist gegen Museums-Bürgerbegehren

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„Wir sind prin­zi­pi­ell über­haupt nicht ge­gen Bür­ger­be­geh­ren“, schreibt die ört­li­che SPD auf ih­rer Home­page, son­dern nur „in die­sem Fall“.

Näm­lich wenn Alt-OB Kü­b­ler und Ex-Stadt­rat Ban­tel ein sol­ches für den Er­halt des Mu­se­ums-Stand­orts prak­ti­zie­ren. Weil es sich ge­gen die von ihr fa­vo­ri­sierte Al­ter­na­tive, ein „Zen­trum am Karls­platz mit Kul­tur und Bil­dung“, rich­tet.

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803 Unterschriften an den OB übergeben

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„Mit 803 Un­ter­zeich­nern aus Schorn­dorf ha­ben wir das er­for­der­li­che Quo­rum von 690 Stim­men deut­lich über­trof­fen“, er­klärt die In­itia­tive „Le­bens­werte Grau­halde“, die sich ge­gen ein Bio­masse-Heiz­kraft­werk ne­ben dem Schul­zen­trum dort wehrt.

„Ein gro­ßer Er­folg für un­sere In­itia­tive!“, freuen sich die In­i­ta­to­rIn­nen Bri­gitte Ca­jar, Chris­tel Rie­del und Ste­fan Rein­hardt. Am Frei­tag ha­ben sie die Liste an OB Hornikel im Rat­haus über­ge­ben.

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Stellungnahme des Heimatvereins gefordert

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Die In­itia­to­ren des Bür­ger­be­geh­rens zum Er­halt des Hei­mat­mu­se­ums am Kirch­platz ha­ben ei­nen of­fe­nen Brief an Hol­ger Diet­rich, den Vor­sit­zen­den des Schorn­dor­fer Hei­mat­ver­eins, ge­schrie­ben.

Alt-OB Win­fried Kü­b­ler und Ex-CDU-Stadt­rat Man­fred Ban­tel sind der An­sicht, dass sich der Hei­mat­ver­ein „nach der Sach- und Rechts­lage in ei­ner of­fi­zi­el­len Stel­lung­nahme eben­falls für ei­nen Er­halt des Mu­se­ums am bis­he­ri­gen Platz aus­spre­chen sollte“.

Sie er­in­nern daran, dass am 9. Sep­tem­ber 1991 ein Über­ga­be­ver­trag ge­schlos­sen wurde zwi­schen dem Hei­mat­ver­ein als da­ma­li­gem Trä­ger des Mu­se­ums und der Stadt­ver­wal­tung, in de­ren Hände es da­mals über­ging.

„Stel­lung­nahme des Hei­mat­ver­eins ge­for­dert“ wei­ter­le­sen

Ein Zitat

"Ich habe eine gute Nachricht:
Eine Raumluftmessung am Max-Planck-Gymnasium
hat keinen Befund von Schimmel ergeben."

Die­ses Er­geb­nis ei­ner Un­ter­su­chung, die An­fang April statt­fand, gab Bür­ger­meis­ter Thors­ten Eng­lert in der Ge­mein­de­rats­sit­zung am 7. Mai dem Gre­mium be­kannt.

Auf das Thema Schim­mel­be­fall am MPG war die Ver­wal­tung be­reits im Ok­to­ber 2025 von der CDU-Frak­tion hin­ge­wie­sen wor­den, wes­halb Eng­lert da­mals laut Lo­kal­zei­tung an­kün­digte, die Sa­che di­rekt nach den Herbst­fe­rien un­ter­su­chen zu las­sen.

Widerstand gegen geplantes Heizkraftwerk

Et­was in der Art be­fürch­ten be­sorgte Bür­ge­rIn­nen

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Chris­tel Rie­del hielt – wie manch an­de­rer auch – die Sa­che zu­nächst für ei­nen April­scherz, als sie am 1. April in der Lo­kal­zei­tung las, dass in der Grau­halde ein Bio­masse-Heiz­kraft­werk ge­baut wer­den soll: mit­ten in ei­nem Wohn­ge­biet, dazu noch in ei­ner Tal­lage und so­gar di­rekt ne­ben dem dor­ti­gen Schul­zen­trum.

Und: „Recht schnell ha­ben sich dann Per­so­nen ge­fun­den, die die In­itia­tive „KEIN Bio­mas­se­heiz­kraft­werk in der Grau­halde“ ge­grün­det ha­ben.“ Diese er­öff­ne­ten eine open­Pe­ti­tion.

Sie lie­ßen 2.000 Flyer dru­cken, die sie an die di­rekt be­trof­fe­nen Haus­halte ver­teil­ten um auf­zu­klä­ren. Zu ei­nem ers­ten In­fo­abend seien dann über 80 Per­so­nen ge­kom­men, die „in sehr sach­li­cher und re­spekt­vol­ler At­mo­sphäre“ dis­ku­tier­ten.

„Wi­der­stand ge­gen ge­plan­tes Heiz­kraft­werk“ wei­ter­le­sen

„Happy Birthday“ Grundgesetz

Schü­ler­ar­bei­ten im Rat­haus­foyer zu Men­schen­würde und ‑rech­ten

Zum „Ge­burts­tag“ des Grund­ge­set­zes am 23. Mai ha­ben Schorn­dor­fer Schü­le­rIn­nen Kunst­werke an­ge­fer­tigt, die sich mit dem Thema Grund- und Men­schen­rechte aus­ein­an­der­set­zen. Bis 31. Mai sind sie im Foyer des Rat­hau­ses aus­ge­stellt.

Die Ju­gend­li­chen folg­ten da­mit dem Auf­ruf von Bun­des­prä­si­dent Stein­meier, den „Eh­ren­tag“ zu wür­di­gen, mit des­sen Ab­lauf anno 1949 das Grund­ge­setz um Mit­ter­nacht in Kraft trat. Es war ein vor­läu­fi­ges Kon­strukt, weil die DDR-Ge­biete da­mals noch nicht da­zu­ge­hör­ten.

Der Ar­ti­kel 146 des Grund­ge­setz­tes sah des­halb seine ei­gene Selb­st­ab­schaf­fung vor – und tut es im­mer noch, näm­lich „an dem Tage, an dem eine Ver­fas­sung in Kraft tritt, die von dem deut­schen Volke in freier Ent­schei­dung be­schlos­sen wor­den ist“.

„„Happy Bir­th­day“ Grund­ge­setz“ wei­ter­le­sen
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