Ein Zitat

"Ich habe eine gute Nachricht:
Eine Raumluftmessung am Max-Planck-Gymnasium
hat keinen Befund von Schimmel ergeben."

Die­ses Er­geb­nis ei­ner Un­ter­su­chung, die An­fang April statt­fand, gab Bür­ger­meis­ter Thors­ten Eng­lert in der Ge­mein­de­rats­sit­zung am 7. Mai dem Gre­mium be­kannt.

Auf das Thema Schim­mel­be­fall am MPG war die Ver­wal­tung be­reits im Ok­to­ber 2025 von der CDU-Frak­tion hin­ge­wie­sen wor­den, wes­halb Eng­lert da­mals laut Lo­kal­zei­tung an­kün­digte, die Sa­che di­rekt nach den Herbst­fe­rien un­ter­su­chen zu las­sen.

Widerstand gegen geplantes Heizkraftwerk

Et­was in der Art be­fürch­ten be­sorgte Bür­ge­rIn­nen

Kurz­mel­dung«
Chris­tel Rie­del hielt – wie manch an­de­rer auch – die Sa­che zu­nächst für ei­nen April­scherz, als sie am 1. April in der Lo­kal­zei­tung las, dass in der Grau­halde ein Bio­masse-Heiz­kraft­werk ge­baut wer­den soll: mit­ten in ei­nem Wohn­ge­biet, dazu noch in ei­ner Tal­lage und so­gar di­rekt ne­ben dem dor­ti­gen Schul­zen­trum.

Und: „Recht schnell ha­ben sich dann Per­so­nen ge­fun­den, die die In­itia­tive „KEIN Bio­mas­se­heiz­kraft­werk in der Grau­halde“ ge­grün­det ha­ben.“ Diese er­öff­ne­ten eine open­Pe­ti­tion.

Sie lie­ßen 2.000 Flyer dru­cken, die sie an die di­rekt be­trof­fe­nen Haus­halte ver­teil­ten um auf­zu­klä­ren. Zu ei­nem ers­ten In­fo­abend seien dann über 80 Per­so­nen ge­kom­men, die „in sehr sach­li­cher und re­spekt­vol­ler At­mo­sphäre“ dis­ku­tier­ten.

„Wi­der­stand ge­gen ge­plan­tes Heiz­kraft­werk“ wei­ter­le­sen

„Happy Birthday“ Grundgesetz

Schü­ler­ar­bei­ten im Rat­haus­foyer zu Men­schen­würde und ‑rech­ten

Zum „Ge­burts­tag“ des Grund­ge­set­zes am 23. Mai ha­ben Schorn­dor­fer Schü­le­rIn­nen Kunst­werke an­ge­fer­tigt, die sich mit dem Thema Grund- und Men­schen­rechte aus­ein­an­der­set­zen. Bis 31. Mai sind sie im Foyer des Rat­hau­ses aus­ge­stellt.

Die Ju­gend­li­chen folg­ten da­mit dem Auf­ruf von Bun­des­prä­si­dent Stein­meier, den „Eh­ren­tag“ zu wür­di­gen, mit des­sen Ab­lauf anno 1949 das Grund­ge­setz um Mit­ter­nacht in Kraft trat. Es war ein vor­läu­fi­ges Kon­strukt, weil die DDR-Ge­biete da­mals noch nicht da­zu­ge­hör­ten.

Der Ar­ti­kel 146 des Grund­ge­setz­tes sah des­halb seine ei­gene Selb­st­ab­schaf­fung vor – und tut es im­mer noch, näm­lich „an dem Tage, an dem eine Ver­fas­sung in Kraft tritt, die von dem deut­schen Volke in freier Ent­schei­dung be­schlos­sen wor­den ist“.

„„Happy Bir­th­day“ Grund­ge­setz“ wei­ter­le­sen

Das Bürgerbegehren hat begonnen

Kurz­mel­dung«
Seit Mitt­woch lie­gen die Un­ter­schrif­ten­lis­ten zum Er­halt des Mu­se­ums am Kirch­platz in ei­ni­gen Ge­schäf­ten der Alt­stadt aus, wie etwa bei Carl Max Meyer am Markt­platz und in der Scho­tex-Rei­ni­gung.

Am Diens­tag, 13. Mai, hat­ten sich rund 70 Bür­ge­rIn­nen im Kes­sel­haus zu­sam­men­ge­fun­den, die den Be­schluss des Ge­mein­de­rats, das Stadt­mu­se­ums an den Bus­bahn­hof um­zu­sie­deln, rück­gän­gig ma­chen wol­len.

Sie ha­ben sich der In­itia­tive von Alt-OB Win­fried Kü­b­ler und Ex-Stadt­rat Man­fred Ban­tel an­ge­schlos­sen, die den Ver­kauf des Mu­se­ums­do­mi­zils, der al­ten La­tein­schule ge­gen­über der Stadt­kir­che, ver­hin­dern will.

„Das Bür­ger­be­geh­ren hat be­gon­nen“ wei­ter­le­sen

Englert dreht ein „ganz, ganz großes Rad“

Kurz­mel­dung«
Als Bür­ger­meis­ter Thors­ten Eng­lert den Ge­mein­de­rat vo­rige Wo­che um die Ab­seg­nung des neuen Stadt­ent­wick­lungs­kon­zept bat, be­tonte er als Ers­tes: „Sie sind selbst­ver­ständ­lich im­mer Herr des Ver­fah­rens.“

Sprich: Stets sei es der Ge­mein­de­rat, der ent­scheide, wel­che In­ves­ti­tion aus den vie­len Vor­schlä­gen dort dann auch tat­säch­lich um­ge­setzt würde. De­rer gebe es ja viele, wie etwa die Um­ge­stal­tung der Ar­chiv- und des Karls­plat­zes so­wie das Feu­er­wehr­haus und der Bahn­hofs­vor­platz, den neu ge­stal­tet werde, also: „Wir dre­hen da ein ganz, ganz gro­ßes Rad.“

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Bürgerentscheid zur Rettung des Museums

Das Pla­kat der Ret­tungs­in­itia­tive

An­kün­di­gung«
Am mor­gi­gen Diens­tag, 12. Mai, fin­det im Kes­sel­haus ein Info-Abend zur Ret­tung des Mu­se­ums an sei­nem jet­zi­gen Stand­ort statt, Be­ginn ist 19 Uhr. De­ren In­itia­to­ren sind Alt-OB Win­fried Kü­b­ler und Ex-Stadt­rat Man­fred Ban­tel (CDU). Der Hei­mat­ver­ein und die AG „Schorn­dor­fer Wei­ber“ sind mit im Boot.

Sie alle sind der Über­zeu­gung, dass der Ge­mein­de­rats­be­schluss, un­ser Stadt­mu­seum zu hal­bie­ren und in ei­nen Neu­bau am Bus­bahn­hof um­zu­sie­deln, nicht dem Wil­len der Be­völ­ke­rung ent­spricht.

„Bür­ger­ent­scheid zur Ret­tung des Mu­se­ums“ wei­ter­le­sen

„…dann wenigstens diesen schönen Platz“

Mit 17 zu 10 Stim­men hat der Ge­mein­de­rat be­schlos­sen, den Ar­chiv­platz in ei­nen Park um­zu­wan­deln. Kos­ten: 2,5 Mil­lio­nen Euro. Ge­schlos­sen da­ge­gen stimmte die CDU.

De­ren Frak­ti­ons­chef Her­mann Beu­tel er­klärte: Durch ge­plante Strei­chun­gen im so­zia­len Be­reich, wie etwa der Fa­mi­li­en­pass, bei gleich­zei­ti­ger Er­hö­hung von Ge­büh­ren gebe es sehr viel, „was wir den Bür­gern zu­mu­ten“. Da­her dürfe der Ge­mein­de­rat nicht Geld aus­ge­ben für „Dinge, die zwar schön wä­ren, aber nicht un­be­dingt not­wen­dig“ sind.

Grü­nen-Stadt­rä­tin Si­mone Hö­fer kam zum ge­gen­tei­li­gen Schluss. Ja, be­kannte sie, die Liste an Zu­mu­tun­gen für die Ein­woh­ner­schaft sei lang, aber „dann ge­ben wir den Leu­ten we­nigs­tens die­sen schö­nen Platz.“

„„…dann we­nigs­tens die­sen schö­nen Platz““ wei­ter­le­sen

Gemeinsam den Frieden ausrufen

An­kün­di­gung«
„Wenn die EU und ihre na­tio­na­len Re­gie­run­gen uns in ei­nen Krieg ge­gen Russ­land füh­ren wol­len, ver­ra­ten sie alle eu­ro­päi­schen Grund­prin­zi­pien von Frie­den, De­mo­kra­tie, Frei­heit und Völ­ker­ver­stän­di­gung!“

Dies be­fan­den die Po­li­tik­wis­sen­schaft­le­rin Ul­rike Gué­rot und Isa­belle Ca­sel vom Deut­scher Frie­dens­rat und rie­fen vo­ri­ges Jahr das „Eu­ro­pean Peace Pro­ject“ ins Le­ben.

Am mor­gi­gen Sams­tag, 9. Mai, er­fährt es seine Wie­der­ho­lung, in­dem er­neut ein Frie­dens­ma­ni­fest um 17 Uhr zeit­gleich an Tau­sen­den Or­ten in Eu­ropa öf­fent­lich ver­le­sen wird. So auch in Schorn­dorf vor dem Rat­haus.

„Ge­mein­sam den Frie­den aus­ru­fen“ wei­ter­le­sen

Gierige Geldeintreiber

Kom­men­tar«
Wir alle lie­ben Ro­bin Hood, die­sen char­man­ten Ge­setz­lo­sen mit dem gro­ßen Ge­rech­tig­keits­sinn. Ro­bin Hood, der dem gie­ri­gen She­riff von Not­ting­ham jene Steu­er­ein­nah­men ab­knöpft, die der zu­vor dem hart ar­bei­ten­den Volk ab­ge­presst hatte. Ro­bin Hood, der die­sen Men­schen ihr Geld wie­der zu­rück­gab.

Un­will­kür­lich drängte sich der Ge­danke an die­sen Ro­bin Hood auf, als vo­rige Wo­che am ge­büh­ren­pflich­ti­gen Park­platz zwi­schen Schloss und Frie­dens­straße die Be­zahl­schranke ab­ge­bro­chen wor­den war (s. Foto).

Et­li­che Au­to­fah­rer nutz­ten da­durch dank­bar die Mög­lich­keit, dort kos­ten­frei par­ken zu kön­nen.

„Gie­rige Geld­ein­trei­ber“ wei­ter­le­sen
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