Ein Zitat

„Mir ist das Umfeld der Bücherei völlig schnuppe. Was ich brauche, sind Bücher. Mit denen tauche ich in andere Welten ein.
Und am liebsten ist mir ein Parkplatz direkt am Haus, damit ich sie mir problemlos holen kann.“

Auf­ge­schnappt in der Fuß­gän­ger­zone

Höhere Parkgebühren für autofreien Archivplatz

An­kün­di­gung«
Der Ge­mein­de­rat wird in sei­ner Sit­zung am kom­men­den Don­ners­tag, 7. Mai, al­ler Vor­aus­sicht nach die Er­hö­hung der Park­platz­ge­büh­ren in der Alt­stadt um 50 Pro­zent be­schlie­ßen. Bei der Vor­be­ra­tung im Aus­schuss zeich­nete sich ein sol­cher Kon­sens ab, denn die Stadt­kasse ist leer.

Geld braucht die Ver­wal­tung etwa für das Auf­hüb­schen des „Bi­blio­theks­um­felds“, das am Don­ners­tag eben­falls be­schlos­sen wer­den soll: 2,5 Mil­lio­nen Euro, wie Bür­ger­meis­ter Eng­lert im Aus­schuss an­gab. Als Haupt­maß­nahme ist da­für die dau­er­hafte Ab­schaf­fung von Park­plät­zen auf dem Ar­chiv­platz ge­plant.

„Hö­here Park­ge­büh­ren für au­to­freien Ar­chiv­platz“ wei­ter­le­sen

„Offene Gartentür“ zu alten Pflanzensorten

An­kün­di­gung«
Wer die Pro­dukte schätzt, die von der Bio-Gärt­ne­rei „Kleine Viel­falt“ im­mer sams­tags auf dem Wo­chen­markt ge­gen­über vom Crê­pes-Stand an­ge­bo­ten wer­den, kann an den Sonn­ta­gen 3. und 10. Mai se­hen, wo die Pro­dukte her­kom­men.

Dann ist näm­lich in die­ser Gärt­ne­rei „Tag der of­fe­nen Gar­ten­tür“:  in Schwä­bisch Gmünd, Un­tere Grün­halde 27 (bei Lindach), und zwar von 11 bis 17 Uhr.

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Eine Frage

Könnte es sein, dass der Plan, Autofahrer durch eine absichtlich herbeigeführte Verknappung von Parkplätzen zum Umstieg auf Bus und Fahrrad zu bewegen, womöglich gar nicht funktioniert?

Nach­dem die Stadt­ver­wal­tung et­li­che Park­plätze in der In­nen­stadt (z.B. in der West­stadt, auf dem Spi­tal­hof und in der Ar­chiv­straße) ab­ge­schafft hat, stellt sie nun ganz ak­tu­ell fest, dass die Nach­frage nach öf­fent­li­chen Stell­plät­zen „durch Pendler‑, Be­su­cher- und Kun­den­ver­kehre so­wie An­woh­nende“ tat­säch­lich „kon­ti­nu­ier­lich zu­nimmt“.
Und so­mit „der Park­raum im Stadt­ge­biet, ins­be­son­dere in zen­tra­len La­gen“, und nun zu­sätz­lich „in an­gren­zen­den Wohn- und Misch­ge­bie­ten“ da­durch „zu­neh­mend stark nach­ge­fragt“ ist.

Dann gibt es nur eins

Kom­men­tar«
Diese Wo­che war in der Lo­kal­zei­tung zu le­sen, der Bun­des­wehr-Of­fi­zier Mi­chael Giss habe beim IHK-Früh­jahrs­emp­fang ein „Im­puls­re­fe­rat“ dar­über ge­hal­ten, dass „be­reits in ganz na­her Zu­kunft die Bun­des­re­pu­blik zum Schau­platz ei­nes ‚al­li­ier­ten Auf­marschs‘ wer­den“ könnte.

Darin wört­lich: „Falls der ‚Auf­trag aus Ber­lin‘ kommt, künf­tig statt Auto-Tei­len Kom­po­nen­ten ‚für den Mar­der‘ zu bauen – ’seien Sie dar­auf ein­ge­stellt‘.“

Das kam mir fa­tal be­kannt vor.

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Stadt schröpft Autofahrer

An­kün­di­gung«
Die Er­hö­hung der Park­platz-Ge­büh­ren steht auf der Ta­ges­ord­nung der Sit­zung des Ver­wal­tungs- und So­zi­al­aus­schus­ses (VSA) am heu­ti­gen Don­ners­tag, 23. April.

Sie sol­len um 50 Pro­zent von bis­her 1 Euro auf 1,50 Euro für eine Stunde, und von 3 auf 4,50 Euro für zwei Stun­den stei­gen; für 3 Stun­den so­gar auf über das Dop­pelte, näm­lich von 4,50 Euro auf 7,50 Euro.

Au­ßer­dem will die Ver­wal­tung ihre „Park­raum­be­wirt­schaf­tung“, sprich: kos­ten­pflich­ti­ges Par­ken, auch auf Be­rei­che au­ßer­halb der Alt­stadt aus­wei­ten: ab 1. Au­gust 2027 etwa auf Stra­ßen rund ums Kran­ken­hau­ses so­wie auf dem Park­platz des Hal­len­bads, je­weils zwei Jahre spä­ter auch auf Grau­halde, Nord­stadt, Ost- und West­stadt.

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Frei vom Zwang zu töten, oder doch nicht?

Ge­denk­tag«
Heute vor 78 Jah­ren, am 22. April 1948, be­schloss der Land­tag in Stutt­gart das Ge­setz „Nie­mand darf zum Kriegs­dienst ge­zwun­gen wer­den“.

Es diente kurz dar­auf als Vor­lage für Ar­ti­kel 4, Ab­satz 3 des Grund­ge­set­zes: „Nie­mand darf ge­gen sein Ge­wis­sen zum Kriegs­dienst mit der Waffe ge­zwun­gen wer­den.“

In­itia­to­rin war Anna Haag aus Alt­hütte. Die über­zeugte Pa­zi­fis­tin hatte gute Gründe. Da­mals, kurz nach dem Zwei­ten Welt­krieg, sah sie in den La­za­ret­ten „Men­schen­wracks“, die „le­ben­dig be­gra­ben sind“, da sie nur noch „Über­bleib­sel jun­ger, schö­ner Men­schen“ wa­ren: „ohne Ge­sich­ter, ohne Rü­cken“ oder „mensch­li­che Rümpfe ohne Arme und ohne Beine“. Dies al­les „mit dem le­ben­di­gen Be­wusst­sein, das sie zwingt, in je­der Mi­nute ihre Qual wahr­neh­men zu kön­nen“.

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Archivplatz-Umgestaltung ist Thema im TA

An­kün­di­gung«
Am heu­ti­gen Diens­tag, 21, April, wird im Tech­ni­schen Aus­schuss (TA) die für 7. Mai ge­plante Ent­schei­dung des Ge­mein­de­rats, dass auf dem Ar­chiv­platz sämt­li­che Au­to­park­plätze auf Dauer weg­fal­len, vor­be­ra­ten.

Ge­gen die­sen Plan der Ver­wal­tung ha­ben sich CDU-Frak­tion und Se­nio­ren­fo­rum aus­ge­spro­chen, die auf die Ein­hal­tung des ur­sprüng­li­chen Ver­spre­chens, die Hälfte der Park­plätze bleibe er­hal­ten, pocht.

Laut Sit­zungs­vor­lage wird die be­an­tragte Lö­sung zu­dem als „nicht die kos­ten­güns­tigste“, da­für aber als „die nach­hal­tigste und wirt­schaft­lichste“ be­zeich­net.

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Hornikel und die warmen Worte

Kom­men­tar«
Ober­bür­ger­meis­ter Hornikel hat sich öf­fent­lich zu den Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen in Stutt­gart ge­äu­ßert. Per Pres­se­mit­tei­lung in­for­miert er, die künf­tige Lan­des­re­gie­rung er­mahnt zu ha­ben: „Wer Auf­ga­ben aus­wei­tet, muss auch die Fi­nan­zie­rung sau­ber re­geln.“

Wört­lich: „Die Stadt Schorn­dorf er­war­tet des­halb, dass die kom­mu­nale Hand­lungs­fä­hig­keit in den Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen nicht als Rand­thema be­han­delt wird.“

Kon­kret würde „das ge­plante kos­ten­freie und ver­bind­li­che letzte Kin­der­gar­ten­jahr“ – wenn­gleich ein „po­li­tisch gut klin­gen­des Vor­ha­ben“ – in der Um­set­zung vor Ort „zur struk­tu­rel­len Be­las­tung“. Denn das Son­die­rungs­pa­pier be­nenne zwar das Ziel, „nicht aber den voll­stän­di­gen Kos­ten­aus­gleich“.

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