Ein „Hauch östlicher Lebensweisheit“

Kurz­mel­dung«
Im Nach­gang zu un­se­rem Por­trät über die Schorn­dor­fer Bür­ge­rin Lina Hol­land, die vor über 100 Jah­ren zur ers­ten Schul­lei­te­rin der „Deut­schen Schule“ in China be­ru­fen wor­den war, tat sich noch eine wei­tere Quelle auf, die zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen über sie ent­hielt: ein Nach­ruf in der Lo­kal­zei­tung an­läss­lich ih­res To­des am 23. Ja­nuar 1949.

Die­sem ist zu ent­neh­men, dass Lina Hol­land über­dies auch als Er­zie­he­rin in Bra­si­lien meh­rere Jahre lang tä­tig war, nach­dem sie ihr Leh­re­rin­nen­ex­amen ab­ge­legt hatte, und be­vor sie in Schorn­dorf „eine ge­schätzte und ge­suchte Lehr­tä­tig­keit“ aus­übte.

„Ein „Hauch öst­li­cher Le­bens­weis­heit““ wei­ter­le­sen

Metzgerei Kurz wandert nach Plüderhausen ab

Kurz­mel­dung«
Die Fa­mi­li­en­metz­ge­rei Kurz, wel­che vo­ri­ges Jahr ihr 100-jäh­ri­ges Be­stehen ge­fei­ert hat, ver­la­gert ihre Pro­duk­tion nach Plü­der­hau­sen. Wie sie in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung schreibt, hat sie dort ein Grund­stück er­wor­ben, wo auch künf­tig die Ver­wal­tung an­ge­sie­delt wer­den solle.

Die­ses war zu­vor im Be­sitz der Schorn­dor­fer Firma Frech, mit der die­ser Kauf in ver­trau­ens­vol­ler und part­ner­schaft­li­cher At­mo­sphäre ab­ge­schlos­sen wor­den sei.

Aus­drück­lich be­dankt sich Ge­schäfts­füh­rer Han­nes Kurz zu­dem beim Plü­der­häu­ser Bür­ger­meis­ter Trei­ber und dem ge­sam­ten Ge­mein­de­rat „für die of­fe­nen, kon­struk­ti­ven und lö­sungs­ori­en­tier­ten Ge­sprä­che wäh­rend des ge­sam­ten Ent­schei­dungs­pro­zes­ses“, was zu der Ge­samt­ein­schät­zung führt: „Wir füh­len uns in Plü­der­hau­sen sehr will­kom­men.“

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Schuldenstand der Stadt: 224 Millionen Euro

Kurz­mel­dung«
Zum Stich­tag 31. De­zem­ber 2025 (neuere Da­ten gibt es nicht), be­trug die Ver­schul­dung der Schorn­dor­fer Stadt­ver­wal­tung ge­run­det 224.061.000 Euro, wie das Sta­tis­ti­sche Lan­des­amt er­mit­telt hat.

Das sind er­neut 15 Mil­lio­nen Euro mehr als im Jahr zu­vor, als die Schul­den­summe auf 209 Mil­lio­nen Euro an­ge­wach­sen war.

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Kübler und Bantel legen Widerspruch ein

Kurz­mel­dung«
Ge­gen den Be­schluss des Ge­mein­de­rats, der das Bür­ger­be­geh­ren zum Mu­se­ums­stand­ort für nicht zu­läs­sig er­klärt, ha­ben die In­itia­to­ren der Ak­tion, Win­fried Kü­b­ler und Man­fred Ban­tel, frist­ge­recht Wi­der­spruch ein­ge­legt.

Da es sich „ohne Zwei­fel“ um ein „kas­sie­ren­des Bür­ger­be­geh­ren“ han­dele, weil es eine Maß­nahme ver­hin­dern will (den Um­zug des Mu­se­ums), sei ein Kos­ten­de­ckungs­vor­schlag nicht nö­tig, schrei­ben sie in ih­rem Brief an den Ober­bür­ger­meis­ter. Die Recht­spre­chung des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs dazu sei „gut eta­bliert“.

Ganz ab­ge­se­hen da­von wäre ein sol­cher De­ckungs­vor­schlag gar nicht mög­lich ge­we­sen, weil sei­tens der Ver­wal­tung prä­zise An­ga­ben über die Kos­ten fehl­ten: „Zu Vie­les hielt sich im Un­ge­fäh­ren.“

„Kü­b­ler und Ban­tel le­gen Wi­der­spruch ein“ wei­ter­le­sen

Epoxidharz, Zahlenspielerei und Populismus

Le­ser­brief«
Betr.: Bür­ger­be­geh­ren zum Mu­se­ums­stand­ort

Zwei auf­rechte Re­cken wol­len sie sein und un­er­schro­cken ge­gen die Un­ge­rech­tig­keit an­kämp­fen, dass die durch die An­wen­dung von Ep­oxid­harz ver­ur­sachte Schä­di­gung des Fach­werks der bei­den der­zeit das Hei­mat­mu­seum be­hau­sen­den Ge­bäude am Kirch­platz die Ent­ker­nung des Ge­bäu­des und da­mit in je­dem Fall ei­nen Um­zug des Mu­se­ums er­for­dert.

Wäre Alt­bür­ger­meis­ter Kü­b­ler nur ein­mal mit ei­nem Ar­chi­tek­ten oder Bau­in­ge­nieur rund um die Ge­bäude her­um­ge­lau­fen (was ich ge­tan habe), würde er ver­ste­hen, dass alle Bal­ken auf ihe wei­tere Ver­wend­bar­keit über­prüft wer­den müs­sen und dazu zu­nächst das Fach­werk ab­ge­tra­gen wer­den muss.

Aber er war schon im­mer der bes­sere Ar­chi­tekt und hat im Ru­he­stand in­zwi­schen si­cher Ar­chi­tek­tur stu­diert.

„Ep­oxid­harz, Zah­len­spie­le­rei und Po­pu­lis­mus“ wei­ter­le­sen

Unterschriftensammlung für Grauhalde beginnt

Kurz­mel­dung«
Für das Bür­ger­be­geh­ren, das sich ge­gen den Bau ei­nes Heiz­kraft­werks in der Grau­halde rich­tet, sind jetzt die Un­ter­schrif­ten­lis­ten er­stellt wor­den.

Da­mit kön­nen die Un­ter­zeich­ne­rIn­nen ei­nen Bür­ger­ent­scheid be­an­tra­gen, der das Ziel hat, den Ge­mein­de­rats­be­schluss vom 23. Juli auf­zu­he­ben.

Mit die­sem Be­schluss wurde das reine Wohn­ge­biet dort in ein Misch­ge­biet um­ge­wan­delt, so dass die An­sied­lung des Heiz­werks mög­lich ist.

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Ein Zitat

„Komisch: Hier sagt der Bürgermeister, dass wir mit unserer Kritik zu früh kommen, weil man erst ganz am Anfang der Planung für das Heizkraftwerk steht. Aber in anderen Fällen hieß es immer: Ihr kommt zu spät! Die Planung ist schon so weit fortgeschritten, wir haben schon viel investiert, das können wir jetzt nicht mehr stoppen.“

Auf­ge­schnappt im Rat­haus­foyer in der Sit­zungs­pause, nach­dem der Ge­mein­de­rat den Be­bau­ungs­plan für das ge­plante Heiz­kraft­werk be­schlos­sen hat.

Auskunft zur Bücherei-Baustelle

Ost-An­sicht der sa­nier­ten Meie­rei

Kurz­mel­dung«
Die ehe­ma­lige Meie­rei er­strahlt in neuem An­strich, das Ge­rüst dort ist jetzt ab­ge­baut. An der Fas­sade des An­baus wird seit Kur­zem nach­ge­bes­sert: meh­rere Teile der Ver­klei­dung sind da­her of­fen­sicht­lich ent­fernt wor­den.

Teile der Fas­sa­den­ver­klei­dung wur­den zum Nach­bes­sern wie­der ent­fernt.

Wir frag­ten per E‑Mail in der städ­ti­schen Pres­se­stelle, was denn der Grund da­für ist.
Mit drei Sät­zen in­for­mierte Pres­se­spre­cher Wolf­gang Kuhnle dar­auf­hin: „Bei den Maß­nah­men han­delt es sich um eine Be­sei­ti­gung von Sach­män­geln.“

Und: „Die be­auf­tragte Firma bes­sert Teile ih­rer Ar­beit auf ei­gene Kos­ten aus.“ So­wie: „Eine Ver­zö­ge­rung des Bau­vor­ha­bens ist nach heu­ti­gem Stand nicht zu er­war­ten.“

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„Vom Willen beseelt, dem Frieden zu dienen“

Ge­denk­tag«
Heute vor 81 Jah­ren warf das ame­ri­ka­ni­sche Mi­li­tär eine Atom­bombe auf die ja­pa­ni­sche Stadt Hi­ro­shima und ver­ur­sachte un­er­mess­li­ches Leid.

Die­je­ni­gen Deut­schen, die im Zwei­ten Welt­krieg die Bom­ben­an­griffe von Ame­ri­ka­nern und Bri­ten über­lebt hat­ten, wa­ren „von dem Wil­len be­seelt“, als gleich­be­rech­tig­tes Glied in ei­nem ver­ein­ten Eu­ropa „dem Frie­den der Welt zu die­nen“.
So steht’s in der Prä­am­bel un­se­res Grund­ge­set­zes.

Dass  un­ser Bun­des­kanz­ler Merz je­doch er­klärt, in Be­zug auf Russ­land seien „die Mit­tel der Di­plo­ma­tie aus­ge­schöpft“, ob­wohl er „noch kein ein­zi­ges Mal mit Pu­tin ge­spro­chen hat und stur jeg­li­chen Kon­takt mit ihm ab­lehnt“, kri­ti­sie­ren Fried­helm Klink­ham­mer und Vol­ker Bräu­ti­gam in ih­rem Bei­trag „Mor­gen kommt der Russe, wir müs­sen alle ster­ben!“ auf den Nach­Denk­Sei­ten.

„„Vom Wil­len be­seelt, dem Frie­den zu die­nen““ wei­ter­le­sen
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