Ankündigung«
Rund 150.000 Euro will die Stadtverwaltung durch Abstriche bei der Sprachförderung in Kitas einsparen. Diese Integrationshilfe will sie künftig erst ab einem Ausländeranteil von über 45 % in einer Kita gewähren, womit sie ca. 450 Kinder erreichen würde.
In der Sitzung des Verwaltungs- und Sozialausschusses wird dieses Vorhaben am Donnerstag, 15. Oktober, vorberaten. In der Woche drauf soll es im Gemeinderat beschlossen werden.
Eine alternative Variante bestünde in der Förderung von Kitas mit einem Anteil von bereits 20 % Kindern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Davon würden rund 900 Kinder profitieren, die Stadt aber nur halb so viel sparen.
Diese zweite Variante ist in der Sitzungsvorlage als „Gießkannenprinzip“ bezeichnet, während die für die Stadt einträglichere Variante mit den Begriffen „Qualitätsfokus“ und „bedarfsorientiert“ versehen ist.
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