Neues Handbuch für den Kriegs- und Krisenfall

Kurz­mel­dung«
„Die zi­vile Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit und die ge­sell­schaft­li­che Re­si­li­enz sind her­aus­ra­gend wich­tig“, sagte der Prä­si­dent des Ge­mein­de­ta­ges Ba­den-Würt­tem­berg, Stef­fen Jä­ger, am Mon­tag in Stutt­gart.

An­lass war die Über­rei­chung des Kri­sen­ma­nage­ment-Hand­buchs, das das In­nen­mi­nis­te­rium er­stellt hat. Das Nach­schla­ge­werk könne da eine „wert­volle Ori­en­tie­rung ge­ben“, zu­mal sich „der rus­si­sche An­griffs­krieg auf die Ukraine in die­sen Ta­gen zum vier­ten Mal jährt“.

„Im Be­reich des Zi­vil­schut­zes brau­chen wir drin­gend ei­nen Rah­men­plan als Pen­dant zum mi­li­tä­ri­schen Ope­ra­ti­ons­plan Deutsch­land“, be­fand der Prä­si­dent des Land­kreis­tags Ba­den-Würt­tem­berg, Dr. Achim Brö­tel, bei die­ser Ge­le­gen­heit.

Die­ser Ope­ra­ti­ons­plan sieht laut Nadja Ra­ko­witz vom „Ver­ein De­mo­kra­ti­scher Ärzt*innen“ vor, dass u.a. Ärz­tin­nen und Pfle­ger zum Ein­satz zwangs­ver­pflich­tet wer­den kön­nen und die Bun­des­wehr die Be­fehls­ge­walt über zi­vi­les Ge­sund­heits­per­so­nal be­komme.

„Neues Hand­buch für den Kriegs- und Kri­sen­fall“ wei­ter­le­sen

„Werde Wächter der Demokratie“

Kurz­mel­dung«
„Ver­trauen ohne Kon­trolle ist naiv“, meint die In­itia­tive „Wa­beo“ be­zo­gen auf die Po­li­tik. Da­her ruft sie dazu auf, sich an der Wahl­be­ob­ach­tung bei der Land­tags­wahl am 8. März zu be­tei­li­gen.

Ihre Über­zeu­gung: „Die De­mo­kra­tie lebt da­von, dass wir ak­tiv hin­schauen“. Und so gibt sie den Slo­gan „Werde Wäch­ter der De­mo­kra­tie“ aus. Wer da­bei mit­ma­chen möchte, kann sich on­line bei „Wa­beo“ an­mel­den.

„Wa­beo“ ent­deckte 2025 bei der Bun­des­tags­wahl bei­spiels­weise eine Un­ge­reimt­heit in Bran­den­burg. Die An­zahl der Wahl­be­zirke dort war vor der Wahl mit 3.982  an­ge­ge­ben wor­den war, in der Aus­zäh­lung exis­tier­ten dann aber nur noch 3.964 Wahl­be­zirke, also 18 we­ni­ger.

„„Werde Wäch­ter der De­mo­kra­tie““ wei­ter­le­sen

Eberhard im Bart: geliebt und Antisemit

Ge­denk­tag«
Vo­ri­gen Mitt­woch ver­gli­chen die „Grü­nen“ bei ih­rem po­li­ti­schen Ascher­mitt­woch den noch am­tie­ren­den Mi­nis­ter­prä­si­den­ten Kret­sch­mann mit ihm: Eber­hard im Bart, der heute vor 530 Jah­ren, am 25. Fe­bruar 1496 starb, kurz nach­dem Würt­tem­berg zum Her­zog­tum er­ho­ben wor­den war.

Der Graf wurde als 12-Jäh­ri­ger Lan­des­fürst, nach­dem sein Va­ter mit 38 Jah­ren an der Pest ge­stor­ben war. Eber­hard schaffte 1482 die Wie­der­ver­ei­ni­gung Würt­tem­bergs, das sich nach ei­nem Streit im Fürs­ten­haus zu­vor in zwei Teile auf­ge­split­tert hatte.

Im Al­ter von 23 Jah­ren un­ter­nahm er eine Pil­ger­reise nach Je­ru­sa­lem, auf der er ge­lobte, sich sei­nen Bart fortan nicht mehr schnei­den zu las­sen – wo­her sein Name rührt.

„Eber­hard im Bart: ge­liebt und An­ti­se­mit“ wei­ter­le­sen

Gesundheitsmesse mit freiem Eintritt

An­kün­di­gung«
Der Na­tur­heil­ver­ein Schorn­dorf fei­ert sein 40-jäh­ri­ges Be­stehen am Sonn­tag, 1. März, mit ei­ner Ge­sund­heits­messe in der Kün­kel­in­halle. Zur Er­öff­nung um 10.30 Uhr spricht Ober­bür­ger­meis­ter Hornikel. Die Messe hat bis 18 Uhr ge­öff­net.

Be­glei­tet wird die Aus­stel­lung von di­ver­sen Vor­trä­gen, wie etwa zu den The­men „Hei­len mit Stei­nen“, Hyp­nose, „Can­na­bis als Me­di­zin“, Stress­re­duk­tion, „Das Licht der Früh­lings­kräu­ter“ und Schüss­ler Salze. Der Ein­tritt ist frei.

„Ge­sund­heits­messe mit freiem Ein­tritt“ wei­ter­le­sen

Andreas Erdmann rückt für Gerhard Nickel nach

An­kün­di­gung«
In der Sit­zung des Ge­mein­de­rats am kom­men­den Don­ners­tag, 26. Fe­bruar, wird der selb­stän­dige Fo­to­händ­ler An­dreas Erd­mann als Nach­rü­cker für den am 3. Fe­bruar ver­stor­be­nen FDP/FW-Stadt­rat Ger­hard Ni­ckel in sein Amt ver­pflich­tet wer­den.

An­dreas Erd­mann hatte als 57-Jäh­ri­ger zur Kom­mu­nal­wahl 2024 auf dem letz­ten Platz der FDP/FW-Liste kan­di­diert, er­rang 3.982 Stim­men und war da­durch im Er­geb­nis auf Platz 6 und so­mit di­rekt hin­ter Ni­ckel vor­ge­rückt.

„An­dreas Erd­mann rückt für Ger­hard Ni­ckel nach“ wei­ter­le­sen

Ein Zitat

„Das Volk – in seiner unergründlichen Weisheit – hat halt für Stuttgart 21 gestimmt.“

Mi­nis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann ges­tern beim po­li­ti­schen Ascher­mitt­woch der „Grü­nen“ in der Kün­kel­in­halle zum Volks­ent­scheid anno 2011.
Nicht er­wähnt hat er da­bei frei­lich die Wer­be­kam­pa­gne für die­ses Pro­jekt (inkl. des rechts­wid­ri­gen Pla­kats der IHK so­wie des Ver­spre­chens, dass das Pro­jekt nicht teu­rer als 5 Mil­li­ar­den Euro wird), ge­gen­über der die Kri­ti­ker, die es da­mals schon gab, auf ver­lo­re­nem Pos­ten stan­den.

200 Euro Zuschuss je MuseumsbesucherIn

Kurz­mel­dung«
Beim In­for­ma­ti­ons­abend zur Zu­kunft des Stadt­mu­se­ums hatte Ober­bür­ger­meis­ter Hornikel dem Pu­bli­kum er­klärt: „Wir zah­len bei je­dem Mu­se­ums-Be­su­cher 200 Euro drauf“.

Für das Hal­len­bad be­trage die städ­ti­sche Sub­ven­tion dem­ge­gen­über je­doch nur 6 Euro pro Per­son.

Was auf den ers­ten Blick recht dras­tisch zu Un­guns­ten des Stadt­mu­se­ums aus­fällt, er­gibt al­ler­dings in der Summe be­trach­tet ein ganz an­de­res Bild.

„200 Euro Zu­schuss je Mu­se­ums­be­su­che­rIn“ wei­ter­le­sen

Zirkusreif

Kom­men­tar«
Bernd Hornikel hat vor zwei Wo­che eine zir­kus­reife Vor­stel­lung ab­ge­lie­fert. Beim In­for­ma­ti­ons­abend zur Zu­kunft des Stadt­mu­se­ums trat er in Per­so­nal­union als Akro­bat, Zau­be­rer und Domp­teur auf, flan­kiert vom klas­si­schen „dum­men Au­gust“.

Wäh­rend sein Vor­gän­ger im Amt des Ober­bür­ger­meis­ters uns stän­dig ein­ge­bläut hat, dass der Bau der neuen Leih­bü­che­rei eine „Pflicht­auf­gabe“ sei, weil es da um Bil­dung gehe, fa­bri­zierte Hornikel den per­fek­ten Salto rück­wärts, in­dem er schlank­weg er­klärte: „Das Mu­seum ist 100 Pro­zent frei­wil­lig“.

Man fragt sich frei­lich, was denn die Prä­sen­ta­tion von Ge­schichte und Kul­tur­tech­ni­ken im Mu­seum an­de­res sein soll als Bil­dung.

„Zir­kus­reif“ wei­ter­le­sen

Kretschmann kommt nach Schorndorf

An­kün­di­gung«
Beim „Po­li­ti­schen Ascher­mitt­woch“ der „Grü­nen“ nächste Wo­che, 18. Fe­bruar, wird Mi­nis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann in der Kün­kel­in­halle spre­chen.

Der Kreis­ver­band von „Bünd­nis 90/​Die Grü­nen“ teilt auf sei­ner Home­page mit, er freue sich „auf def­tige Re­den und kluge Wort­bei­träge“ von Win­fried Kret­sch­mann, wie auch von der Grü­nen-Bun­des­vor­sit­zen­den Dr. Fran­ziska Brant­ner und dem „Ex-Ge­ne­ral­se­kre­tär“ der Bun­des­schü­ler­kon­fe­renz, Quen­tin Gärt­ner aus Waib­lin­gen.

Ei­nen klei­nen Vor­ge­schmack da­von, wie es klingt, wenn diese Po­li­tik-Pro­fis auf den Busch klop­fen, lie­ferte bei­spiels­weise Fran­ziska Brant­ner, als sie beim Bun­des­par­tei­tag Ende 2024 dazu auf­rief: „Make Green great again.“

„Kret­sch­mann kommt nach Schorn­dorf“ wei­ter­le­sen
1234588
schoblatt.de