Englert erteilt Haushaltssperre

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Der mi­se­ra­ble Zu­stand der Stadt­fi­nan­zen (u.a. 3 Mil­lio­nen Euro we­ni­ger an Ge­wer­be­steuer-Ein­nah­men) ver­an­lasst Bür­ger­meis­ter Eng­lert, dem Ge­mein­de­rat „drin­gend zu emp­feh­len“, eine Aus­ga­ben-Sperre im Rat­haus ein­zu­füh­ren.

So steht‘s in der Vor­lage für die Sit­zung des Ver­wal­tungs- und So­zi­al­aus­schus­ses am mor­gi­gen Don­ners­tag, 9. Juli.

Kon­kret ge­sperrt wer­den so­mit ne­ben dem Kauf neuer Fahr­zeuge auch die Aus­ga­ben für ex­terne Be­ra­tun­gen und ex­terne Re­fe­ren­ten, für „Zu­schüsse ohne Rechts­an­spruch“, für frei­wil­lige Leis­tun­gen so­wie IT-Er­wei­te­run­gen.

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Petition und XXL-Gräber in der TA-Sitzung

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Am kom­men­den Diens­tag, 7. Juli, steht die Pe­ti­tion ge­gen die Er­rich­tung ei­nes Heiz­kraft­werks in der Grau­halde ganz oben auf der Ta­ges­ord­nung des Tech­ni­schen Aus­schus­ses (TA).

Der An­trag der Ver­wal­tung dazu lau­tet: „Kennt­nis­nahme der am 29.05.2026 über­ge­be­nen On­line-Pe­ti­tion so­wie das hierzu über­ge­bene Schrei­ben der Ver­trau­ens­per­so­nen“.

Im da­von be­trof­fe­nen Wohn­ge­biet be­fürch­ten An­woh­ne­rIn­nen, durch den Bau der An­lage Schä­den durch Lärm und Luft­ver­schmut­zung zu er­lei­den.

Nicht we­ni­ger be­sorg­nis­er­re­gend emp­fin­den sie die Aus­sicht ei­nes Zwangs­an­schlus­ses an die­ses Kraft­werk, durch den ihre En­er­gie­kos­ten auf das Dop­pelt stei­gen könn­ten, wie sie aus ei­nem Be­richt des SWR-Fern­se­hens („Der Fern­wärme aus­ge­lie­fert“) er­fuh­ren.

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Diskussion über „Virus essen Seele auf“

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Ge­rald Grü­ne­klee kommt am Frei­tag, 26. Juni, ins „Burg­st­üble“ in Stet­ten, um aus sei­nem Buch über die Co­rona-Zeit mit dem Ti­tel „Vi­rus es­sen Seele auf“ zu le­sen.

Diese Ver­an­stal­tung der „All­mende Stet­ten“ ist gleich­zei­tig eine „Dis­kus­si­ons­ein­la­dung an jene, die sich ge­gen bio-po­li­ti­sche Macht­an­ma­ßun­gen, au­to­ri­täre Ver­hält­nisse und die neue Kriegs­tüch­tig­keit ein­set­zen“.

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Gebühren und Kriminalität im Gemeinderat

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In sei­ner Sit­zung am Don­ners­tag, 25. Juni, wird dem Ge­mein­de­rat die po­li­zei­li­che Kri­mi­nal­sta­tis­tik von 2025 vor­ge­legt. Auf der Ta­ges­ord­nung ste­hen au­ßer­dem di­verse Ge­büh­ren­er­hö­hun­gen so­wie die „An­nahme von Spen­den“ im Zeit­raum April bis Juni 2026.

Laut Ge­mein­de­ord­nung darf sich eine Stadt­ver­wal­tung die „er­for­der­li­chen Er­träge und Ein­zah­lun­gen“ für die Er­fül­lung ih­rer Auf­ga­ben – „so­weit ver­tret­bar und ge­bo­ten“ – aus Ent­gel­ten „be­schaf­fen“.

Da­bei ist sie gleich­zei­tig an­ge­hal­ten, „auf die wirt­schaft­li­chen Kräfte ih­rer Ab­ga­be­pflich­ti­gen Rück­sicht zu neh­men“.

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Betreuung von Kindern wird teurer

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Vor drei Jah­ren zahl­ten El­tern in Schorn­dorfs Ki­tas bei­spiels­weise für die Be­treu­ung ih­res drei­jäh­ri­gen Kin­des mo­nat­lich 127 Euro. Ab Sep­tem­ber sol­len es nun 206 Euro sein.

Diese Er­hö­hung der Ge­büh­ren wird am Don­ners­tag, 11. Juni, in der Sit­zung des Ver­wal­tungs­aus­schus­ses vor­be­ra­ten, be­vor sie zwei Wo­chen spä­ter im Ge­mein­de­rat be­schlos­sen wer­den soll.

Als vor drei Jah­ren die Kita-Ge­büh­ren er­höht wur­den, hat­ten sich die Grü­nen im Ge­mein­de­rat ge­gen die Höhe der von der Ver­wal­tung vor­ge­schla­ge­nen An­he­bung ge­wehrt. Ihr An­trag auf eine mo­de­ra­tere Er­hö­hung schei­terte an 19 Ge­gen­stim­men.

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Stadt will Feldwege modernisieren

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Die Stadt be­ab­sich­tigt, rund 4 Ki­lo­me­ter Feld­wege, die vom Hoch­was­ser 2024 be­schä­digt wur­den, für ins­ge­samt 1,5 Mil­lio­nen Euro zu er­neu­ern. Der Tech­ni­sche Aus­schuss soll dem in sei­ner Sit­zung am kom­men­den Diens­tag, 9. Juni, zu­stim­men.

Be­wil­ligt wor­den sei dazu be­reits ein Zu­schuss von rund ei­ner hal­ben Mil­lion Euro aus dem „MoLWe“-Förderungsprogramm des Lan­des zur „Mo­der­ni­sie­rung land­wirt­schaft­li­cher Wege“.

„Stadt will Feld­wege mo­der­ni­sie­ren“ wei­ter­le­sen

Stellungnahme des Heimatvereins gefordert

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Die In­itia­to­ren des Bür­ger­be­geh­rens zum Er­halt des Hei­mat­mu­se­ums am Kirch­platz ha­ben ei­nen of­fe­nen Brief an Hol­ger Diet­rich, den Vor­sit­zen­den des Schorn­dor­fer Hei­mat­ver­eins, ge­schrie­ben.

Alt-OB Win­fried Kü­b­ler und Ex-CDU-Stadt­rat Man­fred Ban­tel sind der An­sicht, dass sich der Hei­mat­ver­ein „nach der Sach- und Rechts­lage in ei­ner of­fi­zi­el­len Stel­lung­nahme eben­falls für ei­nen Er­halt des Mu­se­ums am bis­he­ri­gen Platz aus­spre­chen sollte“.

Sie er­in­nern daran, dass am 9. Sep­tem­ber 1991 ein Über­ga­be­ver­trag ge­schlos­sen wurde zwi­schen dem Hei­mat­ver­ein als da­ma­li­gem Trä­ger des Mu­se­ums und der Stadt­ver­wal­tung, in de­ren Hände es da­mals über­ging.

„Stel­lung­nahme des Hei­mat­ver­eins ge­for­dert“ wei­ter­le­sen

Bürgerentscheid zur Rettung des Museums

Das Pla­kat der Ret­tungs­in­itia­tive

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Am mor­gi­gen Diens­tag, 12. Mai, fin­det im Kes­sel­haus ein Info-Abend zur Ret­tung des Mu­se­ums an sei­nem jet­zi­gen Stand­ort statt, Be­ginn ist 19 Uhr. De­ren In­itia­to­ren sind Alt-OB Win­fried Kü­b­ler und Ex-Stadt­rat Man­fred Ban­tel (CDU). Der Hei­mat­ver­ein und die AG „Schorn­dor­fer Wei­ber“ sind mit im Boot.

Sie alle sind der Über­zeu­gung, dass der Ge­mein­de­rats­be­schluss, un­ser Stadt­mu­seum zu hal­bie­ren und in ei­nen Neu­bau am Bus­bahn­hof um­zu­sie­deln, nicht dem Wil­len der Be­völ­ke­rung ent­spricht.

„Bür­ger­ent­scheid zur Ret­tung des Mu­se­ums“ wei­ter­le­sen

Gemeinsam den Frieden ausrufen

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„Wenn die EU und ihre na­tio­na­len Re­gie­run­gen uns in ei­nen Krieg ge­gen Russ­land füh­ren wol­len, ver­ra­ten sie alle eu­ro­päi­schen Grund­prin­zi­pien von Frie­den, De­mo­kra­tie, Frei­heit und Völ­ker­ver­stän­di­gung!“

Dies be­fan­den die Po­li­tik­wis­sen­schaft­le­rin Ul­rike Gué­rot und Isa­belle Ca­sel vom Deut­scher Frie­dens­rat und rie­fen vo­ri­ges Jahr das „Eu­ro­pean Peace Pro­ject“ ins Le­ben.

Am mor­gi­gen Sams­tag, 9. Mai, er­fährt es seine Wie­der­ho­lung, in­dem er­neut ein Frie­dens­ma­ni­fest um 17 Uhr zeit­gleich an Tau­sen­den Or­ten in Eu­ropa öf­fent­lich ver­le­sen wird. So auch in Schorn­dorf vor dem Rat­haus.

„Ge­mein­sam den Frie­den aus­ru­fen“ wei­ter­le­sen
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