Sparen beim Sprach-Erwerb nichtdeutscher Kinder

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Rund 150.000 Euro will die Stadt­ver­wal­tung durch Ab­stri­che bei der Sprach­för­de­rung in Ki­tas ein­spa­ren. Diese In­te­gra­ti­ons­hilfe will sie künf­tig erst ab ei­nem Aus­län­der­an­teil von über 45 % in ei­ner Kita ge­wäh­ren, wo­mit sie ca. 450 Kin­der er­rei­chen würde.

In der Sit­zung des Ver­wal­tungs- und So­zi­al­aus­schus­ses wird die­ses Vor­ha­ben am Don­ners­tag, 15. Ok­to­ber, vor­be­ra­ten. In der Wo­che drauf soll es im Ge­mein­de­rat be­schlos­sen wer­den.

Eine al­ter­na­tive Va­ri­ante be­stünde in der För­de­rung von Ki­tas mit ei­nem An­teil von be­reits 20 % Kin­dern, de­ren Mut­ter­spra­che nicht Deutsch ist. Da­von wür­den rund 900 Kin­der pro­fi­tie­ren, die Stadt aber nur halb so viel spa­ren.

Diese zweite Va­ri­ante ist in der Sit­zungs­vor­lage als „Gieß­kan­nen­prin­zip“ be­zeich­net, wäh­rend die für die Stadt ein­träg­li­chere Va­ri­ante mit den Be­grif­fen „Qua­li­täts­fo­kus“ und „be­darfs­ori­en­tiert“ ver­se­hen ist.

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Ulrike Guérots neues Buch ist da

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Das Buch „End­lich Eu­ropa“, das Ul­rike Gué­rot am heu­ti­gen Sams­tag, 3. Ok­to­ber, in der Glo­cken­kel­ter in Stet­ten vor­stellt, ist „just zu un­se­rem Ter­min aus der Dru­cke­rei ge­kom­men“, teilt Ebbe Kö­gel von der „All­mende“ ganz ak­tu­ell mit.

Bis­lang hatte es ge­hei­ßen, dass es erst Mitte Ok­to­ber her­aus­kommt. Es kann da­her nun im An­schluss an die „hoch­ka­rä­tige“ Ver­an­stal­tung mit der pro­mi­nen­ten Po­li­tik­wis­sen­schaft­le­rin in Stet­ten für 25 Euro käuf­lich er­wor­ben wer­den.

Da es „ziem­lich voll wer­den“ wird, emp­fiehlt Kö­gel, recht­zei­tig zu kom­men. Der Saal wird be­reits 16 Uhr ge­öff­net, also eine Stun­den vor Be­ginn der Le­sung um 17 Uhr.

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Sanktionierter Journalist bei Demo in Stuttgart

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Er steht auf der Sank­ti­ons­liste der EU: Hü­seyin Doğru. Am Sams­tag, 3. Ok­to­ber, spricht er bei der Frie­dens­demo in Stutt­gart un­ter dem Motto „Nein zu Hoch­rüs­tung, Wehr­pflicht und Krieg!“.

Wei­tere Re­den kom­men da von den Po­li­ti­ke­rin­nen Se­vim Dağ­da­len vom BSW und Öz­lem Alev Demi­rel (die Linke), von Ge­werk­schafts­ver­tre­tern so­wie Mar­got Käß­mann, der ehe­ma­li­gen Vor­sit­zen­den des Evan­ge­li­schen Kir­chen­rats, per Vi­deo­bot­schaft.

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Neu im Gemeinderat: eine Pharmazie-Rätin

Pia Wied­mann

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In der Ge­mein­de­rats­sit­zung am kom­men­den Mitt­woch, 30. Sep­tem­ber, wird Pia Wied­mann als Nach­rü­cke­rin für Pe­ter Schwan in der FDP/FW-Frak­tion ver­pflich­tet. Schwan nimmt auf ei­ge­nen Wunsch aus Al­ters­grün­den nach 17 Jah­ren sei­nen Hut.

Seine Nach­fol­ge­rin Pia Wied­mann be­treibt die Schlos­s­apo­theke in Alf­dorf. Für die Ge­mein­de­rats­wahl 2024 kan­di­dierte sie in Schorn­dorf mit den An­ga­ben: „49 Jahre alt, ver­hei­ra­tet, 3 Kin­der, selb­stän­dige Apo­the­ke­rin“, Mit­glied  im Schwä­bi­schen Alb­ver­ein und beim TSV Alf­dorf.

An Eh­ren­äm­tern nannte sie: Schrift­füh­re­rin Jagd­ge­nos­sen­schaft Alf­dorf Süd, Aus­schuss­mit­glied Ge­werbe- und Han­dels­ver­ein Alf­dorf“ und Phar­ma­zie-Rä­tin (RP Stutt­gart). Eine sol­che kon­trol­liert Apo­the­ken, ob sie vor­schrifts­mä­ßig ar­bei­ten, gleich­wohl be­rät sie diese auch – da­her der Name „Rä­tin“.

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„Gretas Männer“ im Phoenix Kulturladen

Ju­dith Reusch © Ma­ren Möst

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Am Sams­tag, 26. Sep­tem­ber, liest Ju­dith Reusch in Schorn­dorf aus ih­rem Ro­man „Gre­tas Män­ner“. Be­ginn der Le­sung im Phoe­nix Kul­tur­la­den in der Schlich­te­ner Straße 10 ist um 20 Uhr.

„Ein fes­seln­der Ro­man über eine Frau, die im­mer wie­der nach vorn blickt“, wird ihr Buch be­schrie­ben: Vier­mal ist sie be­reits kurz nach der Hoch­zeit Witwe ge­wor­den.

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Zuschüsse für Kultur und Sport werden gekürzt

Pla­kate in der Kün­ke­l­in­straße

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Im Zuge des städ­ti­schen Spar­zwangs geht es nun auch den ver­meint­lich „hei­li­gen Kü­hen“ an den Kra­gen. Die Kunst- und Kul­tur­för­de­rung wird um 10 Pro­zent ge­kürzt bei: Fi­gu­ren­thea­ter Phoe­nix, Kul­tur­fo­rum, Q‑Galerie, Jazz­club und Kunst­ver­ein.

Der Ma­nu­fak­tur wer­den nur 6 Pro­zent ab­ge­knapst (weil der Lan­des­zu­schuss da­von ab­hängt). Aber da­für er­höht die Stadt dem Club die Miete. Jähr­lich soll der Haus­halt so­mit um 51.000 Euro ent­las­tet wer­den.

In der Sit­zung des Ver­wal­tungs- und So­zi­al­aus­schus­ses am heu­ti­gen Don­ners­tag, 17. Sep­tem­ber, ste­hen diese Maß­nah­men auf der Ta­ges­ord­nung.

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Stadt spart jetzt auch noch bei Toiletten

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Die neu­es­ten Be­schlüsse der städ­ti­schen Spar­kom­mis­sion wer­den den Mit­glie­dern des Tech­ni­schen Aus­schus­ses am mor­gi­gen Diens­tag, 15. Sep­tem­ber, zur Kennt­nis mit­ge­teilt.

Dem­nach will die Stadt­ver­wal­tung bei­spiels­weise aus dem Mo­dell „Nette Toi­lette“ aus­stei­gen. Bis­lang hat sie Be­sit­ze­rIn­nen von Gast­stät­ten und La­den­ge­schäf­ten, die ihr WC für Be­su­cher der In­nen­stadt zur Ver­fü­gung stel­len, eine Auf­wands­ent­schä­di­gung für diese Be­reit­stel­lung ge­zahlt.

3.000 Euro jähr­lich wer­den da­durch ein­ge­spart.

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Guérot kommt „vor dem Orkan“ nach Kernen

Ul­rike Gué­rot © Jan Pyko, West­end Ver­lag

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„Jetzt, wo wohl bald ein gro­ßer Or­kan über Eu­ropa hin­weg­fe­gen dürfte, ist es Zeit zu for­mu­lie­ren, wie wir den Kon­ti­nent da­nach wie­der auf­bauen“, schreibt die Po­li­tik­wis­sen­schaft­le­rin Ul­rike Gué­rot zu ih­rem neuen Buch, das Mitte Ok­to­ber er­scheint.

Be­reits am Sams­tag, 3. Ok­to­ber, liest sie dar­aus auf Ein­la­dung der „All­mende“ in Stet­ten in der Glo­cken­kel­ter. „End­lich Eu­ropa! – Wie die Eu­ro­päi­sche Re­pu­blik wahr wird“ lau­tet der Ti­tel.

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„Schatten von Hiroshima“ in Schorndorf

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Über­mor­gen, am Mon­tag, 3. Au­gust, macht die Frie­dens-Rad­tour der Deut­schen Frie­dens­ge­sell­schaft (von Mut­lan­gen kom­mend) in Schorn­dorf Sta­tion: Ge­gen 11 Uhr wol­len die Rad­fah­re­rIn­nen ei­nen Zwi­schen­stopp im Stadt­park (bei der VHS) am Ginko Baum aus Hi­ro­shima ein­le­gen. Ab circa 12 Uhr sind sie dann auf dem Obe­ren Markt­platz.

An bei­den Or­ten sind künst­le­ri­sche Ak­tio­nen ge­plant:
Zum ei­nen wer­den die „Schat­ten von Hi­ro­shima“ dar­ge­stellt, in­dem mensch­li­che Um­risse mit Sprüh­kreide auf dem Bo­den nach­ge­zeich­net wer­den – als Er­in­ne­rung an die „ver­dampf­ten Op­fer des Atom­bom­ben­ab­wurfs“ am 6. Au­gust 1945 durch das US-Mi­li­tär.

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