Info-Abend zur „Sommermeile“

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Ab Mitte Mai soll die Fuß­gän­ger­zone in der West­stadt bis zum Stadt­mau­er­rest ver­län­gert wer­den. Diese tem­po­räre Ver­kehrs­be­ru­hi­gung ist auf zwei Jahre an­ge­legt. Dar­über, wie der Be­reich bau­lich ge­stal­tet und mit wel­chen Events er be­stückt wird, will das Ci­ty­ma­nage­ment ge­mein­sam mit dem West­stadt­ver­ein am Mon­tag, 19. Fe­bruar, um 18.30 Uhr im Rat­haus in­for­mie­ren.

Nicht nur die rund 150 Me­ter Daim­ler­straße sol­len zu ei­ner „Som­mer­meile“ mit „eine ganz neue Auf­ent­halts­qua­li­tät“ wer­den, son­dern auch die ers­ten etwa 100 Me­ter Schlich­te­ner Straße. Zu­sätz­li­cher po­si­ti­ver Ef­fekt dort: Dann darf man mit dem Rad auch ent­ge­gen der seit­he­ri­gen Ein­bahn­straße fah­ren, wo­durch „die Zu­gäng­lich­keit zur In­nen­stadt ver­bes­sert“ wird.

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Stimmung bei den Grünen am Aschermittwoch

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Zu sei­nem 9. „Po­li­ti­schen Ascher­mitt­woch“ lädt der Rems-Murr-Kreis­ver­band der Grü­nen am Mitt­woch, 14. Fe­bruar, in die Ma­nu­fak­tur nach Schorn­dorf ein. Be­ginn ist um 19 Uhr

Mit da­bei sein wer­den die Bun­des­vor­sit­zende von Bünd­nis 90/​Die Grü­nen, Ri­carda Lang, und der ba­den-würt­tem­ber­gi­sche Land­tags­ab­ge­ord­nete Er­win Köh­ler so­wie Mi­chael Bloss, Mit­glied des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments und dort kli­ma­po­li­ti­scher Spre­cher.

Laut ei­ge­nen An­ga­ben werde dort „für noch mehr Stim­mung auf der Bühne“ die Mu­sik­gruppe „Er­pfen­Brass sor­gen.

Weiberregiment im Rathaus

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Seit 40 Jah­ren stür­men die „Schorn­dor­fer He­xen“ tra­di­tio­nell am „Schmot­zige Do’schdich“ das hie­sige Rat­haus. Kom­men­den Don­ners­tag, 8. Fe­bruar, ist es um 15 Uhr wie­der so weit. Bei die­ser Ge­le­gen­heit wer­den den Ver­wal­tungs-Spit­zen nicht nur die Le­vi­ten ge­le­sen we­gen der Pat­zer und Pein­lich­kei­ten, die sie sich in den ver­gan­ge­nen 12 Mo­na­ten ge­leis­tet ha­ben. In Schorn­dorf gibt es als be­son­dere Spe­zia­li­tät, dass die He­xen den Ober­bür­ger­meis­ter samt sei­ner lei­ten­den Be­am­ten nach ih­rer Pfeife tan­zen las­sen.

Für di­verse sport­li­che Auf­ga­ben ist der Markt­platz vor dem Rat­haus ab­ge­sperrt, so dass die Be­völ­ke­rung an die­sem Spek­ta­kel An­teil neh­men kann. Um­rahmt wird die Show durch Auf­tritte der Tanz­gar­den der „Schorn­dor­fer Mu­sik- und Tanz-Ver­ei­ni­gung“ (SMTV) und Gugga-Mu­sik von den „Donzdorf’r Noda-Biag’rn“.

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„Weinbergleuchten“ am Sonntag

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„Aus Re­spekt für un­sere lo­kale Land­wirt­schaft“ soll am mor­gi­gen Sonn­tag, 4. Fe­bruar, der Wein­berg bei Wein­stadt ab 17 Uhr zum Leuch­ten ge­bracht wer­den. Die Ein­la­dung zum Mit­ma­chen er­geht aus­drück­lich an alle. Ins­be­son­dere sind „Trak­to­ren er­wünscht“.

Die Ak­tion rich­tet sich ge­gen die ak­tu­el­len Spar­pläne der Bun­des­re­gie­rung. Auch for­dern die Bau­ern glei­che Stan­dards bei Im­por­ten. Nicht zu­letzt geht es ih­nen da­bei um die Pla­nungs­si­cher­heit ih­rer Be­triebe.

Das „Wein­bergleuch­ten“ fin­det auf der Lui­ten­bä­cher Höhe bei Groß­hepp­ach statt. Park­mög­lich­kei­ten gibt es nach An­ga­ben der Stadt am Park­platz der Prinz-Eu­gen-Halle.

Hallenbad-Besuch bald 11,30 Euro teuer?

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Der Ge­mein­de­rat soll in sei­ner Sit­zung am Mitt­woch, 7. Fe­bruar, schon wie­der die Hal­len­bad­preise er­hö­hen: be­reits ab März für Er­wach­sene von der­zeit 9,50 Euro auf 10,50 Euro und im Jahr 2027 auf 11,30 Euro. Auch Kin­der müss­ten so­mit ei­nen Euro mehr be­zah­len, näm­lich 9 Euro statt seit­her 8 Euro (2027: 9,60 Euro).

Da­durch will der Be­trieb sein jähr­li­ches De­fi­zit von 3 Mil­lio­nen Euro ab­fan­gen. Auch im Frei­bad soll der Ein­tritt die­ses Jahr teu­rer wer­den: um 20 Cent pro Per­son auf 4,70 Euro, im Jahr 2027 dann auf 5 Euro an­stei­gen; für Kin­der auf 3,20 Euro und spä­ter 3,50 Euro.

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Vorurteile überwinden in der Künkelinhalle

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Be­reits der bloße Ge­danke an diese Ver­an­stal­tung löst bei et­li­chen Men­schen große Angst und Be­klem­mung aus. Der Ver­an­stal­ter hin­ge­gen ver­si­chert sei­ner­seits, dass da­für gar kein Grund be­stehe. Er lädt sie des­we­gen ein, ak­tiv den di­rek­ten Kon­takt zu su­chen, um so­mit fest­zu­stel­len, dass die Angst gar nicht ra­tio­nal be­grün­det sei.

Er will – auf päd­a­go­isch wert­volle Weise – hel­fen, Vor­ur­teile ab­zu­bauen. Für Be­su­cher, die mit sehr gro­ßer Pa­nik kom­men, stün­den Mit­ar­bei­ter be­reit, um ih­nen beim Pro­zess die­ser An­nä­he­rung bei­zu­ste­hen, kon­kret: bei der Be­geg­nung mit ei­ner le­ben­den Rie­sen­spinne im „Strei­chel­zoo“ die­ser „In­sec­to­pho­bie“-Aus­stel­lung.

Ne­ben Spin­nen sind dort auch Skor­pione, Rie­sen­tau­send­füß­ler, Got­tes­an­be­te­rin­nen und Ge­spenst­heu­schre­cken in „at­trak­tiv ein­ge­rich­te­ten Ter­ra­rien“ zu se­hen. Die Aus­stel­lung ist am Sonn­tag, 28. Ja­nuar, von 11 bis 18 Uhr ge­öff­net. Ein­tritt: 10 Euro für Er­wach­sene, 8 Euro für Kin­der zwi­schen 3 und 15 Jah­ren.

Mahnfeuer gegen Politiker-Versagen

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Auch in Schorn­dor­fer sind am Mon­tag, 15. Ja­nuar, dem Tag des gro­ßen Bau­ern­pro­tests in Ber­lin, Land­wirte und Bäue­rin­nen ak­tiv: Sie wer­den um 19 Uhr ein gro­ßes Mahn­feuer am west­li­chen Orts­ein­gang, ne­ben dem Tus­ca­loosa-Krei­sel ent­zün­den. Für 20 Uhr ist dort eine Kund­ge­bung vor­ge­se­hen.

„Wir möch­ten dis­ku­tie­ren und zu­sam­men­ste­hen“ heißt es dazu im Auf­ruf, und aus­drück­lich: „JEDER ist will­kom­men.“ Thema ist die Ab­schaf­fung des „Agrar­die­sels“, dass näm­lich den Bau­ern die zweck­ge­bun­de­nen Steu­ern für den Stra­ßen­un­ter­halt nicht mehr rück­erstat­tet wer­den, ob­wohl sie zu 90% auf ih­rem ei­ge­nen Grund und Bo­den fah­ren.

Es geht darum, dass un­sere Steu­er­gel­der für frag­wür­dige Pro­jekte ins Aus­land flie­ßen, wie etwa Rad­wege in Peru, so­wie in fürst­li­che Ge­häl­ter und Aus­stat­tun­gen, die sich Re­gie­rungs­mit­glie­der selbst ge­neh­mi­gen.

„Mahn­feuer ge­gen Po­li­ti­ker-Ver­sa­gen“ wei­ter­le­sen

Andrea Sieber verlässt den Gemeinderat

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Grü­nen-Stadt­rä­tin An­drea Sie­ber (46) schei­det auf ei­ge­nen Wunsch zum Ende des Jah­res aus dem Ge­mein­de­rat aus. Im Jahr 2019, als sie zum zwei­ten Mal für die­ses Wahl­amt kan­di­dierte, hatte sie mit 7.159 Stim­men das beste Er­geb­nis in ih­rer Frak­tion er­hal­ten, ver­ließ diese aber be­reits im Som­mer, um bei der CDU Un­ter­schlupf zu su­chen. Nach hef­ti­ger Kri­tik sah sie da­von ab und übte ihr Wahl­amt seit­her frak­ti­ons­los aus.

2021 kan­di­dierte die ge­lernte Er­zie­he­rin, die mitt­ler­weile als Re­fe­ren­tin im Land­tag ar­bei­tete, in Schwaik­heim für das Amt der Bür­ger­meis­te­rin, er­rang aber nur 5,7 Pro­zent der Stim­men. Ge­won­nen hat dort Dr. As­trid Loff im ers­ten Wahl­gang mit fast 62,5 Pro­zent.

Im Schorn­dor­fer Ge­mein­de­rat hat es in die­ser Wahl­pe­ri­ode bei den Grü­nen die meis­ten Wech­sel ge­ge­ben – fast wie in al­ten Zei­ten, als diese Par­tei auf das „Ro­ta­ti­ons­prin­zip“ setzte, da­mit kein Ab­ge­ord­ne­ter an sei­nem Sitz „klebt“. Nur noch 2 der ur­sprüng­lich 6 Ge­wähl­ten von der Grü­nen-Liste sind in der Frak­tion ver­blie­ben.

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Wintersonnwende in Winterbach

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Der Ho­möo­pa­thi­sche Ver­ein Win­ter­bach lädt am Don­ners­tag, 21. De­zem­ber, zu ei­ner klei­nen Fei­er­stunde an­läss­lich der Win­ter­sonn­wende in den Heil­kräu­ter­gar­ten zwi­schen Bahn­hof und Al­ten­heim ein. Be­ginn ist um 17.30 Uhr.

Die Win­ter­sonn­wende „war den Wald­völ­kern, den Kel­ten, Ger­ma­nen, Slaven, Bal­ten, so wich­tig dass sie nicht da­von las­sen woll­ten“, er­klärt der Kul­tur­anthro­po­loge Wolf-Die­ter Storl. Des­halb habe die Kir­che „keine Wahl“ ge­habt, als die Ge­burt Jesu „in die Sonn­wend­tage zu ver­le­gen“. Papst Li­be­rius hat im Jahr 354 n. Chr. den 25. De­zem­ber of­fi­zi­ell als Ge­burts­tag des Hei­lands fest­ge­legt.

„Die Jah­res­wende ins neue Son­nen­jahr, die längste Nacht, der kür­zeste Tag, der Wen­de­punkt ins wie­der­keh­rende Licht“ ste­hen laut An­kün­di­gung des Ver­eins im Zen­trum der Ver­an­stal­tung. Sie wird von den Heil­prak­ti­ke­rin­nen Pe­tra Ra­chel und Mo­nika Tho­ma­nek ge­lei­tet. Der Ein­tritt ist frei.

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