Absperrungsbaken am Bantel-Parkplatz geklaut

Große Ba­ken er­set­zen die klei­nen (ganz hin­ten steht noch die letzte)

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Rund zwei Dut­zend klei­ner Ba­ken feh­len seit letz­ter Wo­che in der Wall­straße zwi­schen Kreis­spar­kasse und Ban­tel-Park­platz. Sie wa­ren vo­ri­gen Herbst dort in­stal­liert wor­den, um den Bür­ger­steig zu ver­brei­tern.

Diese Maß­nahme war laut Sa­rah Heck­mann, der Mo­bi­li­täts­be­auf­trag­ten in der Stabs­stelle Kli­ma­schutz der Stadt Schorn­dorf, ein „wich­ti­ger Bau­stein“, mit dem die Er­kennt­nisse aus dem „Fuß­ver­kehrs-Check“ um­ge­setzt wur­den, an dem sich auch Bür­ge­rIn­nen be­tei­ligt hat­ten.

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SPD ist gegen Museums-Bürgerbegehren

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„Wir sind prin­zi­pi­ell über­haupt nicht ge­gen Bür­ger­be­geh­ren“, schreibt die ört­li­che SPD auf ih­rer Home­page, son­dern nur „in die­sem Fall“.

Näm­lich wenn Alt-OB Kü­b­ler und Ex-Stadt­rat Ban­tel ein sol­ches für den Er­halt des Mu­se­ums-Stand­orts prak­ti­zie­ren. Weil es sich ge­gen die von ihr fa­vo­ri­sierte Al­ter­na­tive, ein „Zen­trum am Karls­platz mit Kul­tur und Bil­dung“, rich­tet.

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803 Unterschriften an den OB übergeben

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„Mit 803 Un­ter­zeich­nern aus Schorn­dorf ha­ben wir das er­for­der­li­che Quo­rum von 690 Stim­men deut­lich über­trof­fen“, er­klärt die In­itia­tive „Le­bens­werte Grau­halde“, die sich ge­gen ein Bio­masse-Heiz­kraft­werk ne­ben dem Schul­zen­trum dort wehrt.

„Ein gro­ßer Er­folg für un­sere In­itia­tive!“, freuen sich die In­i­ta­to­rIn­nen Bri­gitte Ca­jar, Chris­tel Rie­del und Ste­fan Rein­hardt. Am Frei­tag ha­ben sie die Liste an OB Hornikel im Rat­haus über­ge­ben.

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Widerstand gegen geplantes Heizkraftwerk

Et­was in der Art be­fürch­ten be­sorgte Bür­ge­rIn­nen

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Chris­tel Rie­del hielt – wie manch an­de­rer auch – die Sa­che zu­nächst für ei­nen April­scherz, als sie am 1. April in der Lo­kal­zei­tung las, dass in der Grau­halde ein Bio­masse-Heiz­kraft­werk ge­baut wer­den soll: mit­ten in ei­nem Wohn­ge­biet, dazu noch in ei­ner Tal­lage und so­gar di­rekt ne­ben dem dor­ti­gen Schul­zen­trum.

Und: „Recht schnell ha­ben sich dann Per­so­nen ge­fun­den, die die In­itia­tive „KEIN Bio­mas­se­heiz­kraft­werk in der Grau­halde“ ge­grün­det ha­ben.“ Diese er­öff­ne­ten eine open­Pe­ti­tion.

Sie lie­ßen 2.000 Flyer dru­cken, die sie an die di­rekt be­trof­fe­nen Haus­halte ver­teil­ten um auf­zu­klä­ren. Zu ei­nem ers­ten In­fo­abend seien dann über 80 Per­so­nen ge­kom­men, die „in sehr sach­li­cher und re­spekt­vol­ler At­mo­sphäre“ dis­ku­tier­ten.

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Das Bürgerbegehren hat begonnen

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Seit Mitt­woch lie­gen die Un­ter­schrif­ten­lis­ten zum Er­halt des Mu­se­ums am Kirch­platz in ei­ni­gen Ge­schäf­ten der Alt­stadt aus, wie etwa bei Carl Max Meyer am Markt­platz und in der Scho­tex-Rei­ni­gung.

Am Diens­tag, 13. Mai, hat­ten sich rund 70 Bür­ge­rIn­nen im Kes­sel­haus zu­sam­men­ge­fun­den, die den Be­schluss des Ge­mein­de­rats, das Stadt­mu­se­ums an den Bus­bahn­hof um­zu­sie­deln, rück­gän­gig ma­chen wol­len.

Sie ha­ben sich der In­itia­tive von Alt-OB Win­fried Kü­b­ler und Ex-Stadt­rat Man­fred Ban­tel an­ge­schlos­sen, die den Ver­kauf des Mu­se­ums­do­mi­zils, der al­ten La­tein­schule ge­gen­über der Stadt­kir­che, ver­hin­dern will.

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Englert dreht ein „ganz, ganz großes Rad“

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Als Bür­ger­meis­ter Thors­ten Eng­lert den Ge­mein­de­rat vo­rige Wo­che um die Ab­seg­nung des neuen Stadt­ent­wick­lungs­kon­zept bat, be­tonte er als Ers­tes: „Sie sind selbst­ver­ständ­lich im­mer Herr des Ver­fah­rens.“

Sprich: Stets sei es der Ge­mein­de­rat, der ent­scheide, wel­che In­ves­ti­tion aus den vie­len Vor­schlä­gen dort dann auch tat­säch­lich um­ge­setzt würde. De­rer gebe es ja viele, wie etwa die Um­ge­stal­tung der Ar­chiv- und des Karls­plat­zes so­wie das Feu­er­wehr­haus und der Bahn­hofs­vor­platz, den neu ge­stal­tet werde, also: „Wir dre­hen da ein ganz, ganz gro­ßes Rad.“

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April! April!

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Der gest­rige Be­richt über die An­schaf­fung von be­zahl­ba­ren Park­bänke nebst Ab­stim­mung der Bür­ger­schaft dar­über war ein April­scherz. Die Stadt­ver­wal­tung hat un­se­rer Kennt­nis nach nicht vor, ihre Fi­nan­zen über Ein­nah­men aus ei­ner sol­chen In­ves­ti­tion auf­zu­bes­sern.

Frei er­fun­den sind auch sämt­li­che Zi­tate, die wir der Rat­haus­spitze und ein­zel­nen Mit­glie­dern des Ge­mein­de­rats in den Mund ge­legt ha­ben.

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Bürgerentscheid kippt Umzugspläne

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Der Um­zug der Ess­lin­ger Stadt­bi­blio­thek vom mit­tel­al­ter­li­chen Pfleg­hof in ein leer­ste­hen­des Kauf­haus ist am 8. März per Bür­ger­ent­scheid ge­kippt wor­den.

Mit ei­ner sat­ten Zwei­drit­tel-Mehr­heit von 68,5 Pro­zent wi­der­setzte sich da­mit die Bür­ger­schaft den Plä­nen des dor­ti­gen Ober­bür­ger­meis­ters Mat­thias Klop­fer samt knap­pem Be­schluss des Ge­mein­de­rats für die­sen Um­zug vom 30. Juni vo­ri­gen Jah­res.

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Schöner neuer Archivplatz

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Als eine Art Ab­le­ger vom Schloss­park hat der Ent­wurf der Frei­bur­ger Land­schafts­ar­chi­tek­ten von „fac­tor­gruen“ den Wett­be­werb zur Ge­stal­tung des Ar­chiv­plat­zes ge­won­nen: Wie­sen­flä­che, Bänke und ein Was­ser­spiel. Ge­nau wie dort. Der Be­ton-An­bau der neuen Leih­bü­che­rei ist von gro­ßen Bäu­men ver­deckt.

19.000 Euro be­kommt der Sie­ger, 12.000 Euro gibt es für den 2. Platz, 7.000 Euro für Platz 3 so­wie zwei­mal 5.000 Euro als „An­er­ken­nung“. Zu­sam­men also wur­den 48.000 Euro an Steu­er­gel­dern da­für aus­ge­ge­ben.

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