Gemeinderat: keine Gewerbesteuer-Erhöhung

Kurz­mel­dung«
Eine Mehr­heit aus den Frak­tio­nen von CDU, FDP/​FW, AfD so­wie der „Bür­ger­stimme Schorn­dorf“ (BSS) hat in der Ge­mein­de­rats­sit­zung am Don­ners­tag die Er­hö­hung der Ge­wer­be­steuer ab­ge­lehnt.

Ins­ge­samt stimm­ten 16 Stadt­rä­tIn­nen ge­gen den Wunsch der Ver­wal­tung, de­ren He­be­satz auf 420% zu er­hö­hen, um da­durch 1,1 Mil­lio­nen Euro Mehr­ein­nah­men für die Stadt­kasse zu er­zie­len.

Zu­letzt war die­ser He­be­satz vor sechs Jah­ren an­ge­ho­ben wor­den, näm­lich von 390% auf 405%. Und zwar laut Be­schluss­vor­lage mit dem Ar­gu­ment, dass „bei ei­nem bun­des­wei­ten He­be­satz­durch­schnitt von ca. 450 Punk­ten“ diese An­pas­sung „an­ge­mes­sen und längst über­fäl­lig“ sei.

Tat­säch­lich aber la­gen die He­be­sätze im Bun­des­durch­schnitt da­mals laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt bei 400% – und be­tru­gen in Ba­den-Würt­tem­berg so­gar nur 368%.

„Ge­mein­de­rat: keine Ge­wer­be­steuer-Er­hö­hung“ wei­ter­le­sen

„Bürger sind keine Versuchskaninchen“

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Dass die Wind­kraft­an­lage „Kö­nigs­ei­che“ bei Uhin­gen Brumm­töne ver­ur­sacht, hat die DEKRA (im Auf­trag der Stadt Uhin­gen) im Juni be­stä­tigt. Mit ih­rer Schall-Im­mis­si­ons­mes­sung be­legt sie da­mit, was An­woh­ner, die von die­sem ge­pei­nigt wer­den, seit In­be­trieb­nahme der An­lage be­kla­gen.

Der Be­richt liegt nach An­ga­ben der Bür­ger­initia­tive (BI) „Pro Schur­wald“ be­reits seit ei­nem Mo­nat im Land­rats­amt Göp­pin­gen vor, ohne dass dar­aus die Kon­se­quenz der Still­le­gung ge­zo­gen würde.

„„Bür­ger sind keine Ver­suchs­ka­nin­chen““ wei­ter­le­sen

Noch zieht der Handel Kunden in die Stadt

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Dass der Ein­zel­han­dels­um­satz in Schorn­dorf ge­mäß ge­mäß ei­ner Pro­gnose der IHK bis Ende des Jah­res um 7,2 Mil­lio­nen Euro auf 345,4 Mil­lio­nen Euro stei­gen wird, hält OB Hornikel laut Pres­se­mit­tei­lung „ge­rade an­ge­sichts der schwie­ri­gen Rah­men­be­din­gun­gen für den sta­tio­nä­ren Ein­zel­han­del“ für „eine gute Nach­richt“.

Dass kleine und mitt­lere Händ­ler in der In­nen­stadt kon­ti­nu­ier­lich Um­satz­rück­gänge be­kla­gen, steht dazu im kras­sen Wi­der­spruch.

Des Rät­sels Lö­sung: In der Pro­gnose sind sie gar nicht ver­tre­ten.

„Noch zieht der Han­del Kun­den in die Stadt“ wei­ter­le­sen

Ein Stützkorsett fürs Stadtmuseum

Die Mu­se­ums­rück­seite ak­tu­ell

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Bei ei­ner „re­gel­mä­ßi­gen Kon­trolle“ wur­den auf der Rück­seite der ehe­ma­li­gen La­tein­schule „Schä­den an der Süd­fas­sade fest­ge­stellt“, schreibt die Rat­haus-Pres­se­stelle.

Un­ter an­de­rem sei ein tra­gen­der Holz­bal­ken ge­bro­chen und die Haus­wand wölbte sich be­reits nach au­ßen.

„Das alte Fach­werk kann die auf­tre­ten­den Kräfte nicht mehr voll­stän­dig auf­neh­men“, er­klärt Klaus Konz, der städ­ti­sche Ge­bäu­de­ma­na­ger. Diese Las­ten wür­den nun über zu­sätz­li­chen Stüt­zen auf­ge­fan­gen.

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Feuchtigkeit im Bücherei-Neubau

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Knapp zwei Wo­chen nach un­se­rem Bei­trag über die Bau­män­gel an der neuen Bü­che­rei er­klärte der städ­ti­sche Ge­bäu­de­ma­na­ger Klaus Konz öf­fent­lich, dass so­gar die ge­samte Fas­sa­den­ver­klei­dung dort noch ein­mal frisch mon­tiert wer­den müsse.

Der Grund: Es sei „bei be­stimm­ten Wet­ter­la­gen“ an der Au­ßen­wand Feuch­tig­keit auf­ge­tre­ten. Ge­nauere Un­ter­su­chun­gen hät­ten dann er­ge­ben, dass „Dehn­fu­gen teil­weise nicht rich­tig aus­ge­bil­det“ ge­we­sen seien.

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Stadt Waiblingen spart an ihrer Bücherei

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Wäh­rend die Schorn­dor­fer Stadt­ver­wal­tung eine mil­lio­nen­schwere neue Leih­bü­che­rei baut (samt 2,5 Mil­lio­nen Euro für ein pas­sen­des „Um­feld“), ist die Stadt­bü­che­rei in Waib­lin­gen nicht von Spar­maß­nah­men zur Ret­tung des städ­ti­schen Haus­halts aus­ge­nom­men.

Im Juli be­schloss da der Ge­mein­de­rat ein­stim­mig die Re­du­zie­rung der Öff­nungs­zei­ten von wö­chent­lich 39 auf 36 Stun­den, was laut Sit­zungs­vor­lage eine Ein­spa­rung von 1,5 Per­so­nal­stel­len und so­mit 90.000 Euro we­ni­ger an jähr­li­chen Aus­ga­ben be­deute.

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Kuriositäten

Alt­glas­con­tai­ner in der Frie­dens­straße

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Seit über 50 Jah­ren ge­hö­ren Alt­glas-Con­tai­ner zum Stadt­bild. Im Jahr 1974 wurde das Glas­re­cy­cling in Deutsch­land ein­ge­führt. Auf diese Weise ka­men bis­lang 8 Mil­lio­nen Ton­nen Alt­glas in den Wie­der­ver­we­rungs­kreis­lauf.

Für die Auf­stel­lung der Con­tai­ner gel­ten ge­setz­li­che Re­ge­lun­gen. Bei­spiels­weise muss ein Min­dest­ab­stand von 12 Me­tern zum nächs­ten Wohn­haus be­stehen. Dies soll die An­woh­ner vor Lärm schüt­zen, wie ih­nen auch das Ein­hal­ten der Nacht­ruhe dient.

„Ku­rio­si­tä­ten“ wei­ter­le­sen

Ein „Hauch östlicher Lebensweisheit“

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Im Nach­gang zu un­se­rem Por­trät über die Schorn­dor­fer Bür­ge­rin Lina Hol­land, die vor über 100 Jah­ren zur ers­ten Schul­lei­te­rin der „Deut­schen Schule“ in China be­ru­fen wor­den war, tat sich noch eine wei­tere Quelle auf, die zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen über sie ent­hielt: ein Nach­ruf in der Lo­kal­zei­tung an­läss­lich ih­res To­des am 23. Ja­nuar 1949.

Die­sem ist zu ent­neh­men, dass Lina Hol­land über­dies auch als Er­zie­he­rin in Bra­si­lien meh­rere Jahre lang tä­tig war, nach­dem sie ihr Leh­re­rin­nen­ex­amen ab­ge­legt hatte, und be­vor sie in Schorn­dorf „eine ge­schätzte und ge­suchte Lehr­tä­tig­keit“ aus­übte.

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Metzgerei Kurz wandert nach Plüderhausen ab

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Die Fa­mi­li­en­metz­ge­rei Kurz, wel­che vo­ri­ges Jahr ihr 100-jäh­ri­ges Be­stehen ge­fei­ert hat, ver­la­gert ihre Pro­duk­tion nach Plü­der­hau­sen. Wie sie in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung schreibt, hat sie dort ein Grund­stück er­wor­ben, wo auch künf­tig die Ver­wal­tung an­ge­sie­delt wer­den solle.

Die­ses war zu­vor im Be­sitz der Schorn­dor­fer Firma Frech, mit der die­ser Kauf in ver­trau­ens­vol­ler und part­ner­schaft­li­cher At­mo­sphäre ab­ge­schlos­sen wor­den sei.

Aus­drück­lich be­dankt sich Ge­schäfts­füh­rer Han­nes Kurz zu­dem beim Plü­der­häu­ser Bür­ger­meis­ter Trei­ber und dem ge­sam­ten Ge­mein­de­rat „für die of­fe­nen, kon­struk­ti­ven und lö­sungs­ori­en­tier­ten Ge­sprä­che wäh­rend des ge­sam­ten Ent­schei­dungs­pro­zes­ses“, was zu der Ge­samt­ein­schät­zung führt: „Wir füh­len uns in Plü­der­hau­sen sehr will­kom­men.“

„Metz­ge­rei Kurz wan­dert nach Plü­der­hau­sen ab“ wei­ter­le­sen
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