„Ich schließe mich dieser Hysterie nicht an“

Gast­bei­trag«
Die Kri­tik ei­nes hie­si­gen Ehe­paars an der Wer­bung für „Reichs Bräu“ im „Re­stau­rant Him­mel­reich“ hat kürz­lich in Schorn­dorf die Runde ge­macht.

Dass des­we­gen die­ses Re­stau­rant, weil es „pa­trio­tisch“ sei, ge­mie­den wer­den solle, hält die Di­plom Psy­cho­lo­gin Hanna Buck für über­trie­ben. Da sie an der Sor­bonne in Pa­ris stu­diert hat, ist ihr Frank­reich sehr ver­traut und sie zeigt auf, wie es die Fran­zo­sen mit dem Pa­trio­tis­mus hal­ten:

„Das Him­mel­reich hat also eine pa­trio­tisch na­tio­nale Ge­sin­nung. Prost Mahl­zeit. Ich lebe ge­rade stän­dig un­ter pa­trio­tisch na­tio­nal Ge­sinn­ten.

„„Ich schließe mich die­ser Hys­te­rie nicht an““ wei­ter­le­sen

Ingo Sombrutzki: Chance nicht genutzt

Gast­bei­trag«
CDU-Stadt­rat Ingo Som­brutzki hat sich im Ge­mein­de­rat bei der Ab­stim­mung zur Frage, ob das Bür­ger­be­geh­ren zu­läs­sig ist, der Stimme ent­hal­ten mit der Be­grün­dung: „Ich bin kein Ju­rist.“

In den „Schorn­dor­fer Nach­rich­ten“ warf ihm Jutta Pöschko-Kopp vor, ge­gen­über der Mehr­heit im Gre­mium „ein­ge­knickt“ zu sein. Gleich­wohl wünschte sie sich seine „Zu­rück­hal­tung“ öf­ter: „Spä­tes­tens das nächste Mal, wenn Som­brutzki Ver­kehrs­exper­ten tap­fer er­klärt, wie Rad­we­ge­pla­nung geht.“

In sei­ner Ent­geg­nung dazu er­gänzt Som­brutzki, dass die CDU mit ih­rem An­trag, den Be­schluss zum Mu­se­ums-Um­zug ganz auf­zu­he­ben (statt nur aus­zu­set­zen), „zur Be­frie­dung der auf­ge­heiz­ten De­batte in un­se­rer Stadt“ bei­tra­gen wollte. Was je­doch OB und Gre­mi­ums­mehr­heit als Chance „un­ge­nutzt ver­strei­chen las­sen“ hät­ten.

Hier seine Stel­lung­nahme im Wort­laut:

„Ingo Som­brutzki: Chance nicht ge­nutzt“ wei­ter­le­sen

Das Stadtmuseum nicht „verhökern“

Gast­bei­trag«
Der ehe­ma­lige CDU-Stadt­rat Man­fred Ban­tel hat ges­tern ei­nen of­fe­nen Brief an die Stadt­rä­tIn­nen sei­ner Frak­tion so­wie die Vor­sit­zen­den der an­de­ren Frak­tio­nen im Ge­mein­de­rat ge­schrie­ben.

Er bit­tet sie ein­dring­lich, eine Ent­schei­dung über das Ge­bäude des Stadt­mu­se­ums, das die Ver­wal­tung ver­kau­fen will, zu ver­ta­gen und „auch die Bür­ger mit ein­zu­be­zie­hen“.
Hier sein Brief im Wort­laut:

„Liebe Ge­mein­de­räte der CDU, liebe Frak­ti­ons­vor­sit­zende der Ge­mein­de­rats-Par­teien,
auf der mor­gi­gen Ge­mein­de­rats­sit­zung steht die Zu­kunft des Stadt­mu­se­ums zur De­batte.

Als al­ter Schorn­dor­fer möchte ich an Euch ap­pel­lie­ren, dem Vor­schlag der Ver­wal­tung über die Zu­kunft des Stadt­mu­se­ums in die­ser Form nicht zu fol­gen.

„Das Stadt­mu­seum nicht „ver­hö­kern““ wei­ter­le­sen

Zeitungsartikel mit KI erstellt

Gast­bei­trag«
Die Rin­ger des ASV Schorn­dorf ha­ben am Sams­tag ih­ren Bun­des­liga-Auf­takt­kampf in Hös­bach mit 16:12 ge­won­nen. Auf Face­book schreibt der Ver­ein: „In ei­nem hart um­kämpf­ten Abend ver­lang­ten die Vi­kings uns al­les ab, aber un­sere Jungs hiel­ten da­ge­gen und ha­ben die schwere Auf­gabe mit Er­folg ge­meis­tert.“

Die Rin­ger-Liga-Da­ten­bank hält auf ih­rer Home­page ei­nen Ser­vice be­reit, via ChatGPT ei­nen Ar­ti­kel mit Hilfe Künst­li­cher In­tel­li­genz (KI) für die Lo­kal­zei­tung zu er­stel­len. Mit den Vor­ga­ben „un­ge­fähr 300 Wör­ter“, „aus Sicht von Hös­bach“ und ei­ner „sport­lich-emo­tio­na­len Er­zähl­weise“ – ob­wohl die Da­ten­bank nur die nüch­ter­nen Fak­ten lie­fert – liest sich das dann so:

„Zei­tungs­ar­ti­kel mit KI er­stellt“ wei­ter­le­sen

Wie schön wäre es

Gast­bei­trag«
Die ehe­ma­lige Schorn­dor­fe­rin Eva-Ma­ria Gi­deon hat bei der Ge­denk­ver­an­stal­tung zu 80 Jahre Kriegs­ende am 8. Mai in Schwä­bisch Gmünd für die dor­tige Frie­dens­in­itia­tive eine Rede ge­hal­ten.

Sie be­zeich­nete ih­ren Bei­trag als „Er­gän­zung“ zur vor­aus­ge­gan­ge­nen Rede des Ober­bür­ger­meis­ters, die sie als „sehr gut“ emp­fand und dem sie ent­spre­chend Bei­fall ge­zollt hatte.

Hier der volle Wort­laut:

„Die Er­in­ne­rung an die Gräuel der Na­zi­zeit, an die Kriege Na­zi­deutsch­lands, an das Leid und den Schmerz, den un­ser Land an­de­ren Men­schen und Na­tio­nen zu­ge­fügt hat, diese Er­in­ne­rung ist not­wen­dig in ei­ner Zeit, in der schon wie­der eine er­schre­ckende Hetze ge­gen „den Feind“ zu er­le­ben ist.

„Wie schön wäre es“ wei­ter­le­sen

Ebbe Kögel: „Der Manu kein Geld nehmen“

Gast­bei­trag«
Ebbe Kö­gel von der „All­mende Stet­ten“, den wir für un­se­ren dies­jäh­ri­gen April­scherz auf das Po­dium der KuFo-Dis­kus­sion über För­der­gel­der für Kul­tur dazu ge­mo­gelt ha­ben, lachte herz­lich, als wir ihm da­von er­zähl­ten, und be­fand: „Ein net­ter April­scherz!“

Tat­säch­lich er­hält sein Ver­ein keine För­de­rung aus Steu­er­gel­dern. Drei bis vier Mal im Jahr be­komme er für jähr­lich rund 50 Ver­an­stal­tun­gen „ein paar Hun­dert Euro Zu­schuss von Stif­tun­gen“ – „und halt viele Spen­den“.

Ebbe Kö­gel hat sich grund­sätz­lich Ge­dan­ken über das Thema Kul­tur­för­de­rung ge­macht. Hier seine Über­le­gun­gen:

„Ebbe Kö­gel: „Der Manu kein Geld neh­men““ wei­ter­le­sen

Die andere Seite der SchoWo

Foto: pri­vat

Gast­bei­trag von Lars Haise«
Um sich ei­nen Ein­druck da­von zu ver­schaf­fen, was die Zen­tra­len Dienste leis­ten müs­sen, da­mit die Stadt wie­der in sau­be­ren Zu­stand ver­setzt wird, wenn die letz­ten SchoWo-Gäste ge­gan­gen sind, hat Stadt­rat Lars Haise (AfD) den Ein­satz­trupp am Sonn­tag in al­ler Frühe auf sei­ner Tour be­glei­tet. Hier sein Be­richt:

Es ist drei Uhr. Der We­cker klin­gelt, die Kaf­fee­ma­schine brummt und glu­ckert. Das er­in­nert mich an meine elf Dienst­jahre im Schicht­be­trieb bei der Deut­schen Bahn als Lok­füh­rer. Im ers­ten Mo­ment denke ich, ich muss zum Bahn­hof. Aber heute sind die Zen­tra­len Dienste mein Ziel. Dort will ich den Rei­ni­gungs­trupp als Prak­ti­kant be­glei­ten und da­bei mit­an­pa­cken.

„Die an­dere Seite der SchoWo“ wei­ter­le­sen

Andreas Schneider: Kein „Weiter so“

Stel­lung­nahme«
Ex-Stadt­rat An­dreas Schnei­der steht ak­tu­ell im öf­fent­li­chen Fo­kus, weil er eine Stelle als Par­la­men­ta­ri­scher Be­ra­ter bei der AfD-Land­tags­frak­tion an­ge­tre­ten hat. 2021 hatte er die Ge­mein­de­rats-Frak­tion der Grü­nen ver­las­sen und schloss sich im Jahr dar­auf als Hos­pi­tant der CDU-Frak­tion an.

Vo­ri­gen Mo­nat ließ er sich ganz von sei­nem Amt ent­bin­den. Als Grund nannte er,  „durch die Aus­übung der eh­ren­amt­li­chen Tä­tig­keit in der Für­sorge für die Fa­mi­lie er­heb­lich be­hin­dert zu wer­den“.

Hier nimmt er nun selbst Stel­lung zu den Spe­ku­la­tio­nen, vor al­lem von Sei­ten der Orts-SPD, um seine Per­son:

„Ich kaufe seit Jahr­zehn­ten fair, lebe ve­ge­ta­risch, bin seit zehn Jah­ren nicht mehr ge­flo­gen und habe ei­ni­gen Mi­gran­ten ge­hol­fen. Be­ruf­lich, pri­vat und gerne. Die Not an­de­rer Men­schen ist und war mir nie egal. Aber es ist mir auch nicht egal, wie sich mein di­rek­tes Um­feld ent­wi­ckelt.

„An­dreas Schnei­der: Kein „Wei­ter so““ wei­ter­le­sen

„Wir haben Ihnen vertraut, Herr Englert“

Gast­bei­trag von An­dreas Schnei­der
Zum Pro­blem der Zu­schüsse für Kul­tur­trei­bende an­ge­sichts lee­rer Kas­sen äu­ßerte sich Stadt­rat An­dreas Schnei­der im Rah­men der Haus­halts­be­ra­tun­gen am 17. No­vem­ber.
Hier sein Re­de­bei­trag im Wort­laut:

Wir hat­ten als Ge­mein­de­rat drei Klau­su­ren, die teil­weise kost­spie­lig wa­ren. Dort hat die Ver­wal­tung uns haar­ge­nau auf­ge­lis­tet, wel­che Gel­der in wel­chen Fach­be­rei­chen ein­ge­spart wer­den kön­nen. Und Herr Eng­lert hat uns ei­nen Be­trag ge­nannt, wie viel der Ge­mein­de­rat ein­spa­ren spa­ren muss, da­mit der Haus­halt zu­kunfts­fä­hig bleibt. 3 Mil­lio­nen Euro wur­den uns ge­sagt. Und wir ha­ben Ih­nen ver­traut, Herr Eng­lert.

„„Wir ha­ben Ih­nen ver­traut, Herr Eng­lert““ wei­ter­le­sen
123
schoblatt.de