April! April!

Kurz­mel­dung«
Un­ser dies­jäh­ri­ger April­scherz war aus­ge­spro­chen schwer zu durch­schauen. Denn die Po­di­ums­dis­kus­sion über Zu­schüsse für Kul­tur­trei­bende fand ges­tern tat­säch­lich statt.

Wir ha­ben le­dig­lich zwei zu­sätz­li­che Dis­ku­tan­ten dazu ge­mo­gelt, weil die Vor­stel­lung ein­fach zu ver­lo­ckend war, dort Men­schen spre­chen zu las­sen, die heute noch ver­kör­pern, wo­für Ma­nu­fak­tur und Kul­tur­fo­rum frü­her stan­den, als sie vom Ein­satz en­ga­gier­ter Eh­ren­amt­li­cher ge­tra­gen wa­ren.

„April! April!“ wei­ter­le­sen

Flut-Schäden: 90% weniger teuer als geschätzt

Kurz­mel­dung«
Vo­ri­gen Som­mer hatte Bür­ger­meis­ter Eng­lert die Schä­den an städ­ti­schem Be­sitz, die durch das Hoch­was­ser An­fang Juni ent­stan­den wa­ren, auf 38 Mil­lio­nen Euro ge­schätzt.

In der jüngs­ten Ge­mein­de­rats­sit­zung stellte Joa­chim Qued­nau, der För­der­mit­tel­ma­na­ger im Rat­haus, die in­zwi­schen er­mit­tel­ten Zah­len vor. Er be­zif­ferte da­bei die ge­samte Scha­dens­summe auf 13,3 Mil­lio­nen, so­mit also nur gut ein Drit­tel der ers­ten An­nahme.

„Flut-Schä­den: 90% we­ni­ger teuer als ge­schätzt“ wei­ter­le­sen

Abbruch der Meierei hat begonnen

Am Diens­tag wur­den Vor­ar­bei­ten in An­griff ge­nom­men für den Ab­bau der Holz­kon­struk­tion der ehe­ma­li­gen Meie­rei am Ar­chiv­platz, in der die neue Stadt­bü­che­rei ent­ste­hen soll.

Nach­dem in den Bal­ken dort Schä­den vom Holz­schwamm ent­deckt wor­den wa­ren, be­schloss der Ge­mein­de­rat vo­ri­gen Herbst, das ge­samte Ge­bälk de­mon­tie­ren zu las­sen, wo­mit die Firma Holz­bau Hie­ber aus Mögg­lin­gen be­auf­tragt wurde.

„Ab­bruch der Meie­rei hat be­gon­nen“ wei­ter­le­sen

Steuergelder zur Selbstinszenierung

Kurz­mel­dung«
Un­sere Stadt­ver­wal­tung hat nicht nur den „Staats­an­zei­ger Award“ für her­aus­ra­gen­des En­ga­ge­ment in Sa­chen Di­gi­ta­li­sie­rung ge­won­nen, son­dern be­legte auch in der Ka­te­go­rie „Oberbürgermeister:in in mis­sion“ ei­nen zwei­ten Platz.

Sie reichte da­für ein ei­gens im Sep­tem­ber 2024 an­ge­fer­tig­tes Mini-Vi­deo ein mit dem Ti­tel „Wie sich Schorn­dor­fer den All­tag ih­res OB vor­stel­len“.

Darin räu­men sie auf mit dem Irr­glau­ben, der Ober­bür­ger­meis­ter würde nur, stets um­ge­ben von Bo­dy­guards, bei Neu­eröff­nun­gen im Blitz­licht­ge­wit­ter der Presse Bän­del durch­schnei­den – und sei es auch nur auf der Treppe zu sei­nem ei­ge­nen Büro.

„Steu­er­gel­der zur Selbst­in­sze­nie­rung“ wei­ter­le­sen

XXL-Landtag nicht verhindert

Kurz­mel­dung«
Das Volks­be­geh­ren „Land­tag ver­klei­nern“ an­ge­sichts ei­ner mög­li­chen, sehr teu­ren Auf­blä­hung des ba­den-würt­tem­ber­gi­schen Par­la­ments hat die er­for­der­li­chen 770.000 Un­ter­schrif­ten nicht zu­sam­men­ge­bracht. Ins­ge­samt hat­ten 128.000 Men­schen un­ter­schrie­ben.

Der In­itia­tor der Ak­tion, Die­ter Distler aus Bie­tig­heim kri­ti­siert ge­gen­über der „Schwä­bi­schen Zei­tung“: „In der Schweiz kann man mit 100.000 Stim­men die Re­gie­rung stür­zen. Bei uns braucht man für eine Wahl­ge­setz­än­de­rung 700.000.“

„XXL-Land­tag nicht ver­hin­dert“ wei­ter­le­sen

Nicht gemeinnützig

Kurz­mel­dung«
Zwei Tage, nach­dem das „Schorn­dor­fer Bünd­nis ge­gen Frem­den­feind­lich­keit und Rechts­extre­mis­mus“ am 30. Ja­nuar vor dem hie­si­gen Rat­haus eine Demo un­ter dem Ti­tel „De­mo­kra­tie schüt­zen!“ ab­hielt, ver­an­stal­tete auch der „Bund für Um­welt­schutz“ (BUND) in Stutt­gart eine un­ter dem Ti­tel „Wir sind die Brand­mauer“.

An­lass war für beide, dass zu­vor die AfD im Bun­des­tag ei­nem An­trag der CDU zur Mi­gra­tion zu­ge­stimmt hatte, was als Ende der „Brand­mauer“ und so­mit Zei­chen für ei­nen „bun­des­wei­ten Rechts­ruck“ ge­se­hen wurde.

Der Staats­recht­ler Vol­ker Boehme-Ness­ler er­klärte in­zwi­schen ge­gen­über der „Welt“, dass „Ver­eine, die die Brand­mauer-De­mons­tra­tio­nen mit­or­ga­ni­siert ha­ben, nicht ge­mein­nüt­zig han­deln“. Denn diese De­mos seien „ein­sei­tig par­tei­po­li­tisch“, da sie sich „kon­kret ge­gen eine Par­tei ge­rich­tet“ hät­ten, in die­sem Fall: die CDU.

„Nicht ge­mein­nüt­zig“ wei­ter­le­sen

Stadtrat Dobler entschuldigt sich

Kurz­mel­dung«
Für seine Ent­glei­sung ge­gen­über dem Ka­l­aluna-Wirt hat sich CDU-Stadt­rat Klaus Do­bler ges­tern im Ge­mein­de­rat öf­fent­lich ent­schul­digt – am Ende der Sit­zung. Do­bler hatte un­längst den Wirt be­lehrt ge­habt: „Ei­nen Stadt­rat jagt man nicht vom Park­platz“, nach­dem die­ser sich da­ge­gen ver­wahrte, dass Do­bler ei­nen der Ka­l­aluna-Stell­plätze für sei­nen Be­such in der Ma­nu­fak­tur nutzt.

We­gen die­ses eli­tä­ren Auf­tre­tens hatte der AfD-Frak­ti­ons­vor­sit­zende Lars Haise den Rück­tritt von Do­bler ge­for­dert, weil die­ser da­mit alle Ge­mein­de­rats­mit­glie­der in Ver­ruf bringe.

Als Vor­stands­mit­glied der hie­si­gen CDU schreibt Do­bler auf de­ren In­ter­net­seite in der Ru­brik „Da­für stehe ich“ un­ter an­de­rem: „Gleich­be­hand­lung al­ler Ver­kehrs­teil­neh­men­den“.

„Stadt­rat Do­bler ent­schul­digt sich“ wei­ter­le­sen

Haise fordert Stadtrat Doblers Rücktritt

Kurz­mel­dung«
Wie die Lo­kal­zei­tung be­rich­tet, hat CDU-Stadt­rat Klaus Do­bler un­längst bei ei­nem Be­such der Ma­nu­fak­tur sein Auto auf dem Pri­vat­park­platz des be­nach­bar­ten „Ka­l­aluna“ ab­ge­stellt. Des­sen Wirt bat, er möge die­sen Platz für seine ei­ge­nen Gäste frei­hal­ten. Do­bler kam der Auf­for­de­rung zwar nach, je­doch nicht, ohne den Wirt zu be­leh­ren: „Ei­nen Stadt­rat jagt man nicht vom Park­platz“.

Dass er dazu auch noch, wie der Wirt be­rich­tet, un­ter­schwel­lig drohte, dem Wirt bei künf­ti­gen Ge­neh­mi­gun­gen nicht mehr wohl­wol­lend ge­wo­gen zu sein, weist Do­bler von sich.

„Haise for­dert Stadt­rat Do­blers Rück­tritt“ wei­ter­le­sen

Der ASV ist Deutscher Meister!

Kurz­mel­dung«
Der ASV Schorn­dorf ist Deut­scher Mann­schafts­meis­ter im Rin­gen. Ex­akt 50 Jahre nach sei­nem ers­ten Ti­tel holte er sich ges­tern in Aschaf­fen­burg den zwei­ten Stern: ge­gen den SC Klein­ost­heim mit 17:7 Punk­ten.

Und dies, ob­wohl der ASV im Fi­nal-Hin­kampf vor ei­ner Wo­che noch ei­nen Rück­stand von 13:16 Punk­ten hatte ein­ste­cken müs­sen. Die­ser Heim­kampf fand in Göp­pin­gen statt, weil die Grau­halde-Turn­halle, die „Spar­ta­ner-Arena“, nicht ge­nug Zu­schau­er­plätze bie­tet.

Be­reits zur Halb­zeit­pause führte der ASV ges­tern mit 11:1 Punk­ten. Ge­or­gios Scar­pello er­rang den ers­ten Punkt, be­vor Moh­sen Si­yar ei­nen Punkt ab­ge­ben musste, doch Ayub Mus­aev holte dar­auf­hin „tech­nisch über­le­gen“ 4 Mann­schafts-Punkte. Lu­cas La­zo­gia­nis und Iuri Lo­madze brach­ten da­nach je­weils 3 Punkte auf das ASV-Konto.

„Der ASV ist Deut­scher Meis­ter!“ wei­ter­le­sen
schoblatt.de