Kurzmeldung«
Im Jahr 2021 hat die Stadt 14 Millionen Euro mehr ausgegeben, als sie an Einnahmen erwirtschaftete. Dies geht aus dem Rechenschaftsbericht hervor, den Jörn Wenzelburger als Fachbereichsleiter der städtischen Finanzen dem Gemeinderat jetzt vorstellte.
Zwar sei der gesetzliche Haushaltsausgleich erfüllt worden, „der generationengerechte Umgang mit den finanziellen Ressourcen der Stadt“ sei jedoch „in Frage zu stellen“. Nicht zuletzt, weil für „die Folgekosten des riesigen Investitionsprogramms“ das Geld fehle. Hinzu kommen Zins und Tilgung der bestehenden Kredite.
Sprich: Kommende Generationen müssen alle diese Schulden zurückzahlen – zusätzlich zum Unterhalt der neu entstandenen Bauprojekte. Die „Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen“ spricht von einem Teufelskreis, wenn die Tilgung von Schulden nur noch durch neue Kredite möglich ist.
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