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Der ganze Spitalhof ist wegen der Bücherei-Baustelle als Parkplatz für Autos gesperrt.
Der ganze Spitalhof?
Nein!
Zwischen gelbem Archivgebäude und dem ehemaligen Pfründnerhaus des Spitals ist noch ein Parkplatz erhalten geblieben – reserviert für einen schwarzen Mercedes, den Dienstwagen des Oberbürgermeisters.
Fundament der Spitalscheuer freigelegt
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Am Montag wurde mit den ersten Bagger-Arbeiten für die neue Stadtbücherei begonnen – und gleich wieder aufgehört. Laut Auskunft von Roland Buggle stieß man dabei auf das Fundament der Spital-Scheuer, die früher dort gestanden hatte.
Buggle wurde als ehrenamtlicher Beauftragter des Landesdenkmalamts über die Grabungsarbeiten informiert, und sagt, nun werde eine Hauptamtliche dieser Behörde den Fund in Augenschein nehmen.
20.000 Euro in den Sand gesetzt
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Das Citymanagement setzt auf Sand, um die Innenstadt zu „beleben“ und „den baden-württembergischen Einzelhandel zu fördern“. Ab 27. Juli soll daher auf dem Oberen Marktplatz ein „Stadtstrand“ von rund 7 mal 20 Metern Größe entstehen. Das ganze Projekt kostet 50.000 Euro und wird zu 60 Prozent vom Wirtschaftsministerium des Landes gefördert, weshalb 20.000 Euro aus hiesigen Mitteln bestritten werden müssen.
Der Sand allein soll „schätzungsweise 3.000 bis 4.000 Euro“ kosten, erklärt City-Manager Lars Scheel auf Anfrage. Hinzu komme eine Holzeinfassung sowie Liegestühle, Sitzsäcke, Sonnensegel, Strandbar und „ein musikalisches Rahmenprogramm mit relaxten Beats von regionalen DJs und Bands“. Also eine Art SchoWo „en miniature“, 6 Wochen lang, bis 10. September.
Lars Scheel betont: „Für uns ganz wichtig: Sowohl der Sand als auch das Holz, werden im Anschluss auf städtischen Spielplätzen und Außenanlagen weiterverwendet.“
Krone-Schmalz‘ Vortrag ist ausverkauft
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Der morgige Vortrag von Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz mit dem Titel „Ukraine/Russland – und was nun?“ in Stetten ist restlos ausverkauft. Dies teilt der Veranstalter, die „Allmende Stetten“, mit.
Alternativ sei daher auf jenen Vortrag hingewiesen, den die Politikwissenschaftlerin zum gleichen Thema in der VHS Reutlingen am 14. Oktober 2022 gehalten hat. Er ist bei Youtube als Video verfügbar. Diese Aufzeichnung wurde bereits über 1,5 Millionen Mal aufgerufen und verzeichnet über 40.000 begeisterte Kommentare. Auch im Wikipedia-Eintrag von Gabriele Krone-Schmalz ist jener Auftritt mit einem Absatz bedacht worden.
Autos zerkratzt für das Klima?
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Wie die „Stuttgarter Zeitung“ berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen eine 53-Jährige, die in Schorndorf an mehreren Autos den Lack zerkratzt haben soll. Die Frau sei keine Unbekannte: Sie trat vor zwei Jahren als Kandidatin für die OB-Wahl an und engagiert sich für einen Klima-Entscheid in der Stadt.
Seit Herbst vorigen Jahres sei sie an den Autos aktiv, wo sie auch Aufkleber mit dem Text „Eine Penisverlängerung wäre klimafreundlicher als dieses Angeberauto“ hinterlassen habe. Weil sie dabei fotografiert wurde, habe die Polizei am 10. Januar eine Hausdurchsuchung bei ihr durchgeführt und dort die Aufkleber „in großer Stückzahl“ gefunden. Der Schaden, den sie verursacht habe, werde auf 20.000 Euro geschätzt.
Bäume abgesägt für Neubau Stadtbücherei
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Die beiden Kastanien an der Südfront der Meierei sind bereits abgesägt worden, um Platz zu machen für den neuen Anbau aus Beton, den die Stadtbücherei dort beziehen will. Auch die große Kastanie im Hof der gegenüberliegenden Schlosswallschule wurde gestutzt, weil sie in den Bereich der Baustelle hineinragte. Am Boden ist aufgezeichnet, welchen Platz der rund 16 mal 16 Meter große Kubus einnehmen wird – samt Baugerüst und Zaun.
April! April!
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Der gestrige Beitrag „Aufruf zum Probesitzen im Ratssaal“ war unser diesjähriger Aprilscherz. Die Idee einer neuen Sitzordnung im Ratssaal ist völlig frei erfunden. Desgleichen sind auch sämtliche Aussagen der kommunalpolitischen Akteure durchweg der Phantasie entsprungen.
Tatsächlich wissenschaftlich belegt ist hingegen, dass Entscheidungen im Gemeinderat durch gruppendynamische Effekte mehr beeinflusst werden, als manchen bewusst ist – nachzulesen im Beitrag „Gruppendruck im Gemeinderat“ vom 7. April 2022.
Wettbüro-Steuer war illegal
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Im Juli 2020 beschloss der Gemeinderat, dass die Stadt von den hier ansässigen Wettbüros eine extra Steuer verlangt. Nun stellt sich heraus, dass dies illegal war. Denn es gibt bereits eine Steuer auf „Renn- und Sportwetten“, die die Bundesverwaltung erhebt. Auf die gleiche Sache zweimal Steuern zu kassieren sei „unzulässig“, entschied das Bundesverwaltungsgericht im Herbst 2022.
Die Rathausverwaltung wollte laut Sitzungsvorlage für den Gemeinderat durch diese Steuer „der Zunahme der Wettbüros entgegenwirken und somit die Spielsucht bekämpfen“. Gleichzeitig sollten für die Stadtkasse „zusätzliche Einnahmen erzielt werden“. Im Jahr 2021 waren das rund 10.300 Euro. Wegen der „Bestandskraft der Bescheide“ müssten diese nicht zurückgezahlt werden. Widersprüche dagegen lägen derzeit nicht vor.
Der Wegfall dieser Steuer habe laut Vorlage keine finanzielle Auswirkung, weil sie im Haushalt 2023 „schon nicht mehr geplant“ wurde. Somit gebe es dort auch „keine Ergebnisverschlechterung“.
Schorndorfer PazifistInnen im ZDF
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Über 50 Menschen beteiligten sich am Freitag trotz Minustemperaturen an der Friedensmahnwache vor dem Rathaus. Viele von ihnen sind besorgt, weil Kanzler Scholz der Ukraine Panzer liefern will. Sein „Vertrauen Sie mir!“ löst in ihnen das genaue Gegenteil aus.
Uwe Glund von der Schorndorfer Friedensinitiative hat den Eindruck, dass die „sogenannten Mainstream-Medien“ zu diesem Thema „eine selbstgewählte Gleichschaltung üben würden“. Er zitierte in seiner Ansprache den Generalinspekteur a. D. der Bundeswehr, Harald Kujat, der sich frage, welchem Zweck die westlichen Waffen dienen sollten. Zumal Selenskij die strategischen Ziele seiner Kriegsführung „immer wieder geändert“ habe, und der Wissenschaftliche Dienst des deutschen Bundestages am 16. März 2022 in einem Gutachten (s. Seite 6) erklärt habe, dass „in Verbindung mit der Ausbildung ukrainischer Soldaten“ juristisch gesehen „der gesicherte Bereich der Nichtkriegsführung verlassen wird“ .
Ein Kamera-Team vom ZDF filmte die Mahnwache für das Magazin „frontal“, das am Dienstag Reaktionen der Bevölkerung auf die deutschen Panzerlieferungen in die Ukraine thematisieren will. Die Sendung beginnt um 21 Uhr, alle Beiträge sind anschließend in der Mediathek abrufbar.




