„Russische Spezialitäten“ am 17. April

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Die Le­sung von Dmit­rij Ka­pi­tel­man aus sei­nem Buch „Rus­si­sche Spe­zia­li­tä­ten“ wird am Frei­tag, 17. April, nach­ge­holt. Der ur­sprüng­li­che Ter­min im März war ge­platzt, weil der Au­tor keine Zug­ver­bin­dung nach Schorn­dorf be­kom­men hatte.

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Fi­gu­ren­thea­ter Phoe­nix statt und be­ginnt um 19.30 Uhr.

In dem Buch geht es um ei­nen jun­gen Mann, der in Kiew ge­bo­ren wurde, jetzt in Deutsch­land lebt und eine rus­si­sche Mut­ter hat. Es geht um Pa­trio­tis­mus und Mut­ter­liebe. Eine Re­zen­sion dazu er­schien im „Schoblatt“ am 10. März.

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Aufruf zum Parkbänke-Testen

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Als Zei­chen le­ben­di­ger De­mo­kra­tie und Bür­ger­be­tei­li­gung lässt die Rat­haus­spitze die Schorn­dor­fe­rIn­nen über die An­schaf­fung neuer Park­bänke ent­schei­den. Diese sind am heu­ti­gen Mitt­woch, 1. April, ab 16 Uhr vor dem Rat­haus zum Pro­be­sit­zen be­reit­ge­stellt.

Das Be­son­dere an ih­nen ist, dass sie mit ei­nem Be­zahl­sys­tem aus­ge­stat­tet sind. Auf diese Weise möchte die Stadt­ver­wal­tung ei­nen Ein­nah­men-Aus­gleich für Ab­schaf­fung der Auto-Park­plätze auf dem Ar­chiv­platz schaf­fen.

„Nie­mand hat die Ab­sicht, die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu schröp­fen“, be­kräf­tigt Ober­bür­ger­meis­ter Hornikel per Pres­se­mit­tei­lung. Doch sei es ein „Ge­bot der Stunde“, dass diese sich „ver­ant­wor­tungs­voll“ an der Til­gung der gro­ßen Schul­den­last, die auf sei­nen Schul­tern drückt, be­tei­li­gen.

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800. Montagsdemo „Oben bleiben!“

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Von An­fang an sei es beim Pro­test ge­gen Stutt­gart 21 nicht nur um den Bahn­hof ge­gan­gen, son­dern darum, „wie die­ses Pro­jekt durch­ge­setzt, ja durch­ge­lo­gen wurde.“

So schreibt das „Ak­ti­ons­bünd­nis ge­gen Stutt­gart 21“ in sei­ner Ein­la­dung zu sei­ner mitt­ler­weile 800. Mon­tags­demo.
Diese fin­det kom­men­den Mon­tag, 30. März, ab 18 Uhr auf dem Stutt­gar­ter Schloss­platz statt mit dem Ver­spre­chen: „Wir sind ge­kom­men, um zu blei­ben, so­lange ge­gen jede Ver­nunft und alle Fak­ten die­ses zer­stö­re­ri­sche Pro­jekt fort­ge­setzt wird.“

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Thema Museum im Gemeinderat

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Ohne dass ihm die kon­kre­ten Kos­ten da­für auf­ge­zeigt wer­den, soll der Ge­mein­de­rat in sei­ner nächs­ten Sit­zung am Don­ners­tag, 26. März, die Hal­bie­rung des Stadt­mu­se­ums durch Um­zug an den Karls­platz be­schlie­ßen.

Die Zu­stim­mung des Gre­mi­ums er­streckt sich zu­dem dort auf eine 20 Euro teure Miete pro Qua­drat­me­ter an jähr­li­chen Zu­satz­kos­ten.

Wört­lich steht in der Sit­zungs­vor­lage: „Die Ver­wal­tung wird die ge­nauen Kos­ten kal­ku­lie­ren und für den Dop­pel­haus­halt 27/​28 an­mel­den.“

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„Aufhören, unsere Feinde selbst zu schaffen“

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„Frie­dens­tüch­tig – Wie wir auf­hö­ren kön­nen, un­sere Feinde selbst zu schaf­fen“ ist der Ti­tel des Vor­trags, den der Jour­na­list Fa­bian Scheid­ler am mor­gi­gen Don­ners­tag, 19. März, in der „All­mende“ in Stet­ten hal­ten wird.

„Seit Jah­ren be­wegt sich die west­li­che Welt in Rich­tung ei­nes per­ma­nen­ten Aus­nah­me­zu­stan­des“, ist seine Be­ob­ach­tung. „Auf jede neue Krise re­agiert die Po­li­tik mit dra­ko­ni­schen Maß­nah­men und zu­neh­men­der Mi­li­ta­ri­sie­rung.“

Der Wohl­fahrts­staat mu­tiere zum „Kriegs­staat“. Die­sen stän­di­gen Aus­nah­me­zu­stand deu­tet Scheid­ler als Ver­such, die sich zu­spit­zen­den glo­ba­len Kri­sen „au­to­ri­tär zu be­herr­schen“.

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OB will Museums-Aus besiegeln lassen

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In sei­ner heu­ti­gen Sit­zung soll der Ver­wal­tungs- und So­zi­al­aus­schuss des Ge­mein­de­rats den Um­zug des Stadt­mu­se­ums aus dem his­to­ri­schen Ge­bäude der La­tein­schule in ei­nen halb so gro­ßen Neu­bau am Karls­platz be­schlie­ßen.

„Die Ver­wal­tung wird be­auf­tragt, ei­nen Um­zug vor­zu­be­rei­ten“, lau­tet der An­trag, um des­sen Zu­stim­mung OB Hornikel die Stadt­rä­tIn­nen in die­ser Vor­be­ra­tung er­sucht.

Den Miet­ver­trag mit der Kreis­bau­ge­sell­schaft für die neuen Räume, des­sen Un­ter­zeich­nung laut OB nicht bis Juli war­ten könne, soll der Aus­schuss eben­falls gleich ab­seg­nen.

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Lesung aus „Russische Spezialitäten“

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Dmit­rij Ka­pi­tel­man liest am Mitt­woch, 11. März, auf Ein­la­dung des Kul­tur­fo­rums im Fi­gu­ren­thea­ter „Phö­nix“ aus sei­nem Buch „Rus­si­sche Spe­zia­li­tä­ten“.

Des­sen Ich-Er­zäh­ler heißt eben­falls Dmit­rij, ist wie der Au­tor in Kiew ge­bo­ren, und seine Mut­ter be­treibt in Leip­zig ei­nen „магазин“, d.h. ei­nen La­den für rus­si­sche Le­bens­mit­tel, Arm­band­uh­ren und Bü­cher, die sie in Kiew be­sorgt.

Sie schaut rus­si­sches Fern­se­hen, und das ist ein gro­ßes Pro­blem für das Mut­ter-Sohn-Ver­hält­nis.

Weil dort Nach­rich­ten, be­son­ders zum Krieg in der Ukraine, ganz an­ders klin­gen als in den deut­schen Me­dien, die der Sohn kon­su­miert.

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Demo gegen völkerrechtswidrigen US-Angriff

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Für den mor­gi­gen Sams­tag, 7. März, hat die „Ge­sell­schaft Kul­tur des Frie­dens“ in Stutt­gart eine  Kund­ge­bung an­ge­mel­det ge­gen die völ­ker­recht­wid­ri­gen An­griffe der USA und Is­ra­els auf den Iran, teilt Det­lef Be­une von der hie­si­gen Frie­dens­in­itia­tive mit.

Mit der De­mons­tra­tion am Stauf­fen­berg-Mahn­mal vor dem Al­ten Schloss wird die­ser An­griff aufs Schärfste ver­ur­teilt. Be­ginn ist um 14. Uhr.

Erst vor 2 Wo­chen hatte diese Ge­sell­schaft mit ei­ner Demo die Schlie­ßung der US-Kom­man­do­zen­tra­len EUCOM und AFRICOM in Stutt­gart-Vai­hin­gen ge­for­dert. Von die­sen aus wer­den die Mi­li­tär­ope­ra­tio­nen der US-Ar­mee in Eu­ropa, Nord­afrika so­wie dem Na­hen und Mitt­le­ren Os­ten ge­steu­ert.

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Vortrag „China verstehen“

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Als „mäch­tigs­ter Mann der Welt“ werde Chi­nas Staats­prä­si­dent Xi Jin­ping oft be­zeich­net, er­klärt der hie­sige „För­der­ver­ein für Deutsch-Chi­ne­si­sche Freund­schaft“. In der Tat re­giert er ein Land von 1,4 Mil­li­ar­den Ein­woh­nern.

Am mor­gi­gen Frei­tag, 6. März, por­trä­tiert Hel­mut Bauer auf Ein­la­dung des För­der­ver­eins den Po­li­ti­ker in der Volks­hoch­schule. Sein Vor­trag „China ver­ste­hen“ fin­det im klei­nen Saal der VHS, ober­halb der Stadt­bü­che­rei, statt. Be­ginn ist um 19 Uhr, der Ein­tritt ist frei.

Der Ver­an­stal­ter weist aus­drück­lich dar­auf hin, es gehe Bauer da­bei „nicht um eine Par­tei­nahme für oder ge­gen“ Xi Jin­ping, son­dern um In­for­ma­tio­nen aus „Quel­len und Re­den“, an­hand de­rer sich die Zu­hö­rer­schaft selbst ein Ur­teil bil­den könne.

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