EU schränkt Meinungsfreiheit ein

Kurz­mel­dung«
Det­lef Be­une, Mit­be­grün­der der Schorn­dorfs Frie­dens­in­itia­tive, ruft zu ei­ner So­li­da­ri­täts­ak­tion für Jac­ques Baud auf. Die­ser Schwei­zer Mi­li­tär­ana­lyst, der in Bel­gien lebt, wurde von der EU sank­tio­niert.

„Es ist kein Ver­bre­chen, die wah­ren Gründe des Ukraine-Krie­ges zu nen­nen“, heißt es in dem So­li­da­ri­täts­auf­ruf. Und. „Es ist kein Ver­bre­chen, die Le­ser auf Un­wahr­hei­ten und die ei­gene Pro­pa­ganda der EU und der NATO auf­merk­sam zu ma­chen.“

Be­une er­klärt dazu: „Es ist nicht das erste Mal, dass von der EU Sank­tio­nen ge­gen Men­schen ver­hängt wer­den, die eine Mei­nung ver­tre­ten, die den of­fi­zi­el­len Mei­nun­gen der EU-Kom­mis­sion wi­der­spricht.“

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Eine Frage

Dies­mal vom Ad­min:

„Wenn bei den ‚Omas gegen Rechts' auch Männer mitmachen dürfen, sollten sie sich dann nicht besser ‚Omas und Omasinnen' nennen oder alternativ: 'Ompas'?“

„Omas gegen Rechts“ suchen das Gespräch

An­kün­di­gung«
Am nächs­ten Sams­tag, 17. Ja­nuar, sind die „Omas ge­gen Rechts“ mit ei­nem In­fo­stand auf dem Wo­chen­markt prä­sent. An­lass ist die an­ste­hende Land­tags­wahl am 8. März.

Ei­gens fit ge­macht für „Ge­sprä­che mit „Rechts­po­pu­lis­ten“ ha­ben sich diese Omas in ei­nem Work­shop, wie die Lo­kal­zei­tung am 15. De­zem­ber be­rich­tete. Und zwar bei „Team meX“, das in der „Lan­des­zen­trale für po­li­ti­sche Bil­dung“ an­ge­sie­delt ist.

Als be­son­dere Her­aus­for­de­rung stellte sich da­bei her­aus: „Wer­den rech­ten Pa­ro­len nicht ag­gres­siv, son­dern freund­lich und mit ei­ner ge­wis­sen Zu­rück­hal­tung vor­ge­tra­gen“, falle es deut­lich schwe­rer, „da­ge­gen an­zu­kom­men.“

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„Lia“ und „Liam“ beliebteste Namen 2025

Kurz­mel­dung«
Von den 556 Kin­dern, die vo­ri­ges Jahr in Schorn­dorf zur Welt ka­men, wur­den die meis­ten, näm­lich 7 da­von, mit dem Na­men „Liam“ ver­se­hen. Dies ist die Kurz­form von „Wil­liam“, also der eng­li­schen Form von „Wil­helm“.

Fast gleich­lau­tend, be­ka­men 6 Mäd­chen den Na­men „Lia“ ver­lie­hen. Des­sen Her­kunft ist nicht so ein­deu­tig. Ver­mu­tet wird eben­falls eine Kurz­form bzw. die En­dung von Na­men wie Ju­lia, Emi­lia, Ophe­lia. Als Be­deu­tung wird auch „Wild­kuh“ an­ge­ge­ben.

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Wie kann man nur…???

Le­ser­brief«
Betr.: Stadt will Ge­bäude des Stadt­mu­se­ums ver­kau­fen

Sie und Herr Ban­tel be­to­nen eben das, was auch mich sehr be­wegt. Am bes­ten möge man es vom Rat­haus hin­aus in die ganze Stadt hin­ein und gar auch ins Land Würt­tem­berg hin­aus­po­sau­nen.

Wie kann eine so ge­schichts­träch­tige Stadt der­art mar­kante, prä­gende und vor al­lem auch de­ren ei­gene Ge­schichte und Bil­dung do­ku­men­tie­rende Ge­bäude gleich dem Ta­fel­sil­ber ver­scher­beln wol­len und sie der Kom­mer­zia­li­sie­rung und po­ten­ti­el­len Ver­schan­de­lung dem schnö­den Mam­mon an­heim­ge­ben, nur weil es man auf an­de­rer Seite nicht hin­ge­kriegt hat, mit dem an­ver­trau­ten Geld ver­nünf­tig um­zu­ge­hen???

Mö­gen die Mit­glie­der des Rats zur Be­sin­nung kom­men und eine Ent­schei­dung zu­guns­ten der Be­wah­rung und Ret­tung der Ge­schichte die­ser schö­nen Stadt tref­fen.

Dr. phil. Erich Brauch
Ur­bach

Lasst uns neugierig bleiben!

Neu­jahrs­gruß«
„Nie wie­der Krieg!“ mahnte Kä­the Koll­witz schon im Jahr 1924 mit ei­ner ih­rer be­kann­tes­ten Zeich­nun­gen: dem Schwur ei­nes jun­gen Man­nes.

„Nie wie­der Krieg!“ sag­ten die Men­schen vor fast 80 Jah­ren, die die Schre­cken und Lei­den des­sel­ben am ei­ge­nen Leib er­fah­ren hat­ten: durch den Ver­lust lie­ber An­ge­hö­ri­ger, der Hei­mat, der zer­bomb­ten Woh­nung oder auch ein­zel­ner Glied­ma­ßen an der Front.

„Nie wie­der – je­den­falls nicht gleich“ re­la­ti­vierte der Dich­ter Gün­ter Ku­n­ert aber dann be­reits 1949 in sei­nem Ge­dicht „Über ei­nige Da­von­ge­kom­mene“.

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Jahresrückblick 2025 (Teil 3)

Im Sep­tem­ber er­fuh­ren wird, dass Sit­zungs­vor­la­gen für den Ge­mein­de­rat in­zwi­schen mit Hilfe so­ge­nann­ter „Künst­li­cher In­tel­li­genz“ an­ge­fer­tigt wer­den.

Das er­in­nert uns daran, dass Schorn­dorf sich vor we­ni­gen Jah­ren als Mo­dell­kom­mune für das Ex­pe­ri­ment „Smart City“ be­wor­ben hat, aber lei­der (oder zum Glück?) für die­ses För­der­pro­gramm nicht aus­ge­wählt wurde.

Mit den Wor­ten „Wir las­sen uns nicht ein­re­den, dass Krieg nor­mal ist“ wurde im glei­chen Mo­nat zu ei­ner gro­ßen Frie­dens­kund­ge­bung in Stutt­gart am „Tag der Deut­schen Ein­heit“ auf­ge­ru­fen. Denn: „Ein hoch­ge­rüs­te­tes Deutsch­land hat nie Frie­den ge­bracht“.

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Jahresrückblick 2025 (Teil 2)

In der Tra­di­tion von Pa­zi­fis­tin­nen wie Frida Per­len und He­lene Stö­cker set­zen sich ak­tu­ell ver­mehrt wie­der Frauen für den Frie­den ein. Und wie jene da­mals wer­den auch sie heute be­schimpft. Das er­lebte im Mai Eva-Ma­ria Gi­deon, die ehe­ma­lige Schorn­dor­fe­rin, als sie in Schwä­bisch Gmünd eine Rede zu 80 Jahre Kriegs­ende hielt.

Ihr Wunsch, aus die­sem Krieg zu ler­nen, wurde in der dor­ti­gen Lo­kal­zei­tung ver­zerrt wie­der­ge­ge­ben, wes­halb wir ihre Rede mit dem Ti­tel „Wie schön wäre es“ als Gast­bei­trag im Wort­laut ver­öf­fent­lich­ten.

Dar­auf­hin er­reichte uns ein Le­ser­brief von Do­ro­thea Nie­wienda, die von herz­er­grei­fen­den Ver­söh­nungs­sze­nen bei ih­rer Reise nach Russ­land be­rich­tete, bei der Men­schen bei­der Na­tio­nen an dor­ti­gen Ge­denk­stät­ten und Sol­da­ten­fried­hö­fen ge­mein­sam trau­er­ten.

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Jahresrückblick 2025 (Teil 1)

Bür­ger­meis­ter Eng­lert legte die­ses Jahr dem Ge­mein­de­rat ei­nen nicht aus­ge­gli­che­nen Haus­halt vor. Den die­ser be­schloss. Und den die Auf­sichts­be­hörde nicht ge­neh­migte. So dass man nach­ar­bei­ten musste. Aber der Reihe nach.

So wie das vor­he­rige Jahr mit ei­ner miss­glück­ten Bür­ger­be­tei­li­gung en­dete, be­gann das neue Jahr mit ei­ner miss­glück­ten Bür­ger­be­tei­li­gung. Wer im Ja­nuar den On­line-Fra­ge­bo­gen zur Stadt­ent­wick­lung aus­füllte, be­kam am Ende statt ei­ner po­si­ti­ven Be­stä­ti­gung und/​oder ei­nem Dank die Mel­dung: „Oops, das hätte nicht pas­sie­ren dür­fen.“ Die Stadt be­teu­ert, dass die An­ga­ben den­noch in die Ana­lyse ein­ge­flos­sen seien.

Im Hin­blick auf die vor­ge­zo­gene Bun­des­tags­wahl machte sich die hie­sige Frie­dens­in­itia­tive Sor­gen, weil „Verteidigungs“-Minister Pis­to­rius die Be­völ­ke­rung dazu auf­rief, „kriegs­tüch­tig“ zu wer­den. Die „Nach­Denk­Sei­ten“ brand­mark­ten dies üb­ri­gens als „Goeb­bels-Sprech“, weil es stark an­ge­lehnt ist an die Wort­wahl des NS-Pro­pa­ganda-Mi­nis­ters Goeb­bels.

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