Stadt schröpft Autofahrer

An­kün­di­gung«
Die Er­hö­hung der Park­platz-Ge­büh­ren steht auf der Ta­ges­ord­nung der Sit­zung des Ver­wal­tungs- und So­zi­al­aus­schus­ses (VSA) am heu­ti­gen Don­ners­tag, 23. April.

Sie sol­len um 50 Pro­zent von bis­her 1 Euro auf 1,50 Euro für eine Stunde, und von 3 auf 4,50 Euro für zwei Stun­den stei­gen; für 3 Stun­den so­gar auf über das Dop­pelte, näm­lich von 4,50 Euro auf 7,50 Euro.

Au­ßer­dem will die Ver­wal­tung ihre „Park­raum­be­wirt­schaf­tung“, sprich: kos­ten­pflich­ti­ges Par­ken, auch auf Be­rei­che au­ßer­halb der Alt­stadt aus­wei­ten: ab 1. Au­gust 2027 etwa auf Stra­ßen rund ums Kran­ken­hau­ses so­wie auf dem Park­platz des Hal­len­bads, je­weils zwei Jahre spä­ter auch auf Grau­halde, Nord­stadt, Ost- und West­stadt.

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Frei vom Zwang zu töten, oder doch nicht?

Ge­denk­tag«
Heute vor 78 Jah­ren, am 22. April 1948, be­schloss der Land­tag in Stutt­gart das Ge­setz „Nie­mand darf zum Kriegs­dienst ge­zwun­gen wer­den“.

Es diente kurz dar­auf als Vor­lage für Ar­ti­kel 4, Ab­satz 3 des Grund­ge­set­zes: „Nie­mand darf ge­gen sein Ge­wis­sen zum Kriegs­dienst mit der Waffe ge­zwun­gen wer­den.“

In­itia­to­rin war Anna Haag aus Alt­hütte. Die über­zeugte Pa­zi­fis­tin hatte gute Gründe. Da­mals, kurz nach dem Zwei­ten Welt­krieg, sah sie in den La­za­ret­ten „Men­schen­wracks“, die „le­ben­dig be­gra­ben sind“, da sie nur noch „Über­bleib­sel jun­ger, schö­ner Men­schen“ wa­ren: „ohne Ge­sich­ter, ohne Rü­cken“ oder „mensch­li­che Rümpfe ohne Arme und ohne Beine“. Dies al­les „mit dem le­ben­di­gen Be­wusst­sein, das sie zwingt, in je­der Mi­nute ihre Qual wahr­neh­men zu kön­nen“.

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Archivplatz-Umgestaltung ist Thema im TA

An­kün­di­gung«
Am heu­ti­gen Diens­tag, 21, April, wird im Tech­ni­schen Aus­schuss (TA) die für 7. Mai ge­plante Ent­schei­dung des Ge­mein­de­rats, dass auf dem Ar­chiv­platz sämt­li­che Au­to­park­plätze auf Dauer weg­fal­len, vor­be­ra­ten.

Ge­gen die­sen Plan der Ver­wal­tung ha­ben sich CDU-Frak­tion und Se­nio­ren­fo­rum aus­ge­spro­chen, die auf die Ein­hal­tung des ur­sprüng­li­chen Ver­spre­chens, die Hälfte der Park­plätze bleibe er­hal­ten, pocht.

Laut Sit­zungs­vor­lage wird die be­an­tragte Lö­sung zu­dem als „nicht die kos­ten­güns­tigste“, da­für aber als „die nach­hal­tigste und wirt­schaft­lichste“ be­zeich­net.

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Hornikel und die warmen Worte

Kom­men­tar«
Ober­bür­ger­meis­ter Hornikel hat sich öf­fent­lich zu den Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen in Stutt­gart ge­äu­ßert. Per Pres­se­mit­tei­lung in­for­miert er, die künf­tige Lan­des­re­gie­rung er­mahnt zu ha­ben: „Wer Auf­ga­ben aus­wei­tet, muss auch die Fi­nan­zie­rung sau­ber re­geln.“

Wört­lich: „Die Stadt Schorn­dorf er­war­tet des­halb, dass die kom­mu­nale Hand­lungs­fä­hig­keit in den Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen nicht als Rand­thema be­han­delt wird.“

Kon­kret würde „das ge­plante kos­ten­freie und ver­bind­li­che letzte Kin­der­gar­ten­jahr“ – wenn­gleich ein „po­li­tisch gut klin­gen­des Vor­ha­ben“ – in der Um­set­zung vor Ort „zur struk­tu­rel­len Be­las­tung“. Denn das Son­die­rungs­pa­pier be­nenne zwar das Ziel, „nicht aber den voll­stän­di­gen Kos­ten­aus­gleich“.

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„Kritiker sanktionieren“ in der Allmende

An­kün­di­gung«
„Al­ler Rechte be­raubt“ lau­tet der Ti­tel des Buchs von Han­nes Hof­bauer, aus dem er am Mitt­woch, 22. April, ab 19 Uhr in der  Glo­cken­kel­ter in Stet­ten auf Ein­la­dung der All­mend Stet­ten und des Par­tei­freien Bünd­nis­ses PFB liest.

Darin zeigt der ös­ter­rei­chi­sche Pu­bli­zist und Ver­le­ger auf, wie sich die EU mit „au­ßer­ge­richt­li­chen Sank­tio­nen“ von der Ge­wal­ten­tei­lung „ver­ab­schie­det“ und so­mit Züge ei­nes au­to­ri­tä­ren Staats an­nehme.

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Rachel Carson: Sie bewirkte das DDT-Verbot

Ra­chel Carson

Ge­denk­tag«
Ih­rem be­mer­kens­wert mu­ti­gem En­ga­ge­ment ver­dan­ken wir es, dass das Gift „DDT“ 1972 in Deutsch­land ver­bo­ten wurde: Ra­chel Carson. Heute vor 62 Jah­ren, am 14. April 1964, starb sie.

Ihre Be­ob­ach­tung, dass Vö­gel nach dem Be­sprü­hen von Bäu­men mit DDT tot von den Äs­ten fie­len und an­dere Vö­gel Eier leg­ten, de­ren Scha­len zu dünn wa­ren, be­schrieb diese ame­ri­ka­ni­sche Bio­lo­gin in ih­rem Buch „Si­lent Spring“: ei­nen stum­men Früh­ling, weil ohne Vo­gel­ge­zwit­scher und ‑ge­sang.

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Die Lieblingsplätze des Oberbürgermeisters

An­kün­di­gung«
Zu ei­ner „per­sön­li­chen Stadt­füh­rung“ von OB Hornikel lädt die Rat­haus­pres­se­stelle am Frei­tag, 25. April ein. Das Stadt­ober­haupt will da­bei seine „Lieb­lings­orte“ vor­stel­len, wie etwa Schloss, Stadt­kir­che, Daim­ler-Ge­burts­haus, Q‑Galerie  und das Stadt­mu­seum.

Da­bei werde er nicht nur „Ein­bli­cke in die Ge­schichte Schorn­dorfs“ ge­ben, son­dern auch zei­gen, „wel­che Plätze ihm per­sön­lich be­son­ders am Her­zen lie­gen“.

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„Russische Spezialitäten“ am 17. April

An­kün­di­gung«
Die Le­sung von Dmit­rij Ka­pi­tel­man aus sei­nem Buch „Rus­si­sche Spe­zia­li­tä­ten“ wird am Frei­tag, 17. April, nach­ge­holt. Der ur­sprüng­li­che Ter­min im März war ge­platzt, weil der Au­tor keine Zug­ver­bin­dung nach Schorn­dorf be­kom­men hatte.

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Fi­gu­ren­thea­ter Phoe­nix statt und be­ginnt um 19.30 Uhr.

In dem Buch geht es um ei­nen jun­gen Mann, der in Kiew ge­bo­ren wurde, jetzt in Deutsch­land lebt und eine rus­si­sche Mut­ter hat. Es geht um Pa­trio­tis­mus und Mut­ter­liebe. Eine Re­zen­sion dazu er­schien im „Schoblatt“ am 10. März.

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Arnold-Galerie entrümpeln!

Le­ser­brief«
Betr.: Stand­ort­de­batte ums Mu­seum

Das Stadt­mu­seum ge­hört zur For­scher­fa­brik, um hier Neues mit Al­tem zu kom­bi­nie­ren. Dann könnte Mu­se­ums­päd­ago­gik in­ten­si­ver an­ge­wandt wer­den. Da­für müsste die Q‑Galerie wei­chen in die Vor­stadt­straße.

Da gibt es zwei Bau­ob­jekte: den Schaf­stall und BayWa, wo das KuFo an­ge­sie­delt wer­den könnte, oder im Ge­bäude 67, in dem sich schon der Kunst­ver­ein be­fin­det.

Die Ar­nold-Ga­le­rie müsste ent­rüm­pelt wer­den. Die Mu­sik­schule könnte an den Markt­platz ins Grill-Ge­bäude, ehe­mals Deut­sche Bank, heute Bau­grube!

„Ar­nold-Ga­le­rie ent­rüm­peln!“ wei­ter­le­sen
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schoblatt.de