Lina Holland: Eine Schulleiterin in China

Ge­denk­tag«
Heute vor 77 Jah­ren, am 23. Ja­nuar 1949, starb Lina Hol­land in Schorn­dorf. Sie war die erste Lei­te­rin der 1914 in Pe­king ge­grün­de­ten „Deut­schen Schule“.

Von ih­rem Va­ter, dem Haupt­mann Hol­land, er­zählte man sich vor über 100 Jah­ren in Schorn­dorf, dass er, als der „La­chen­ban­tel“ ein­mal die Ab­ort­grube am Haus des Haupt­manns leerte, die­sen be­schimpft habe: „Sie, Mann, das stinkt ja fürch­ter­lich!“ Wor­auf­hin der An­ge­spro­chene nur stroh­tro­cken ent­geg­nete: „Herr Haupt­mann, von mir isch nix der­bei.“

Lina Hol­land kam am 26. April 1867 in Lud­wigs­burg, wo Jo­seph Hol­land im 3. In­fan­te­rie-Re­gi­ment diente, als seine Erst­ge­bo­rene zur Welt.

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Besuchen Sie Schorndorf!

Glosse«
Lohnt es sich wirk­lich, dass un­sere Stadt auf der CMT-Messe eine Wo­che lang für Schorn­dorf wirbt? Rech­net sich die­ser Per­so­nal- und Kos­ten­auf­wand?

Schorn­dorf lebt nicht vom Tou­ris­mus – im Ge­gen­satz zu Städ­ten wie bei­spiels­weise Ve­ne­dig.

Da die Zahl der Be­su­che­rIn­nen bei uns über­schau­bar ist, könnte man sich die­sen Wer­be­auf­wand ei­gent­lich spa­ren. An­ge­sichts der lee­ren Stadt­kasse muss man ihn sich so­gar spa­ren. Zu den Pflicht­auf­ga­ben zählt er nicht.

Über­dies scheint im Rat­haus die rechte Hand nicht zu wis­sen, was die linke tut.

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Info über die AfD aus erster Hand

An­kün­di­gung«
Wer sich ein ei­ge­nes Bild über die AfD ma­chen möchte, um da­bei nicht auf Dritte an­ge­wie­sen zu sein, hat dazu am kom­men­den Mitt­woch, 21. Ja­nuar, die Ge­le­gen­heit in der Kün­kel­in­halle.

Da lädt der Schorn­dor­fer Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Lars Haise im Na­men sei­ner Frak­tion zu ei­nem „Bür­ger­dia­log“ ein. Be­ginn ist um 19 Uhr.

Ne­ben ihm wird sein Man­dats­kol­lege Marc Bern­hard, der in Ber­lin als Spre­cher der Lan­des­gruppe Ba­den-Würt­tem­berg fun­giert, so­wie der Ab­ge­ord­nete Hein­rich Koch, der als „Ver­tei­di­gungs­po­li­ti­ker“ an­ge­kün­digt wird, er­war­tet.

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EU schränkt Meinungsfreiheit ein

Kurz­mel­dung«
Det­lef Be­une, Mit­be­grün­der der Schorn­dorfs Frie­dens­in­itia­tive, ruft zu ei­ner So­li­da­ri­täts­ak­tion für Jac­ques Baud auf. Die­ser Schwei­zer Mi­li­tär­ana­lyst, der in Bel­gien lebt, wurde von der EU sank­tio­niert.

„Es ist kein Ver­bre­chen, die wah­ren Gründe des Ukraine-Krie­ges zu nen­nen“, heißt es in dem So­li­da­ri­täts­auf­ruf. Und. „Es ist kein Ver­bre­chen, die Le­ser auf Un­wahr­hei­ten und die ei­gene Pro­pa­ganda der EU und der NATO auf­merk­sam zu ma­chen.“

Be­une er­klärt dazu: „Es ist nicht das erste Mal, dass von der EU Sank­tio­nen ge­gen Men­schen ver­hängt wer­den, die eine Mei­nung ver­tre­ten, die den of­fi­zi­el­len Mei­nun­gen der EU-Kom­mis­sion wi­der­spricht.“

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Eine Frage

Dies­mal vom Ad­min:

„Wenn bei den ‚Omas gegen Rechts' auch Männer mitmachen dürfen, sollten sie sich dann nicht besser ‚Omas und Omasinnen' nennen oder alternativ: 'Ompas'?“

„Omas gegen Rechts“ suchen das Gespräch

An­kün­di­gung«
Am nächs­ten Sams­tag, 17. Ja­nuar, sind die „Omas ge­gen Rechts“ mit ei­nem In­fo­stand auf dem Wo­chen­markt prä­sent. An­lass ist die an­ste­hende Land­tags­wahl am 8. März.

Ei­gens fit ge­macht für „Ge­sprä­che mit „Rechts­po­pu­lis­ten“ ha­ben sich diese Omas in ei­nem Work­shop, wie die Lo­kal­zei­tung am 15. De­zem­ber be­rich­tete. Und zwar bei „Team meX“, das in der „Lan­des­zen­trale für po­li­ti­sche Bil­dung“ an­ge­sie­delt ist.

Als be­son­dere Her­aus­for­de­rung stellte sich da­bei her­aus: „Wer­den rech­ten Pa­ro­len nicht ag­gres­siv, son­dern freund­lich und mit ei­ner ge­wis­sen Zu­rück­hal­tung vor­ge­tra­gen“, falle es deut­lich schwe­rer, „da­ge­gen an­zu­kom­men.“

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„Lia“ und „Liam“ beliebteste Namen 2025

Kurz­mel­dung«
Von den 556 Kin­dern, die vo­ri­ges Jahr in Schorn­dorf zur Welt ka­men, wur­den die meis­ten, näm­lich 7 da­von, mit dem Na­men „Liam“ ver­se­hen. Dies ist die Kurz­form von „Wil­liam“, also der eng­li­schen Form von „Wil­helm“.

Fast gleich­lau­tend, be­ka­men 6 Mäd­chen den Na­men „Lia“ ver­lie­hen. Des­sen Her­kunft ist nicht so ein­deu­tig. Ver­mu­tet wird eben­falls eine Kurz­form bzw. die En­dung von Na­men wie Ju­lia, Emi­lia, Ophe­lia. Als Be­deu­tung wird auch „Wild­kuh“ an­ge­ge­ben.

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Wie kann man nur…???

Le­ser­brief«
Betr.: Stadt will Ge­bäude des Stadt­mu­se­ums ver­kau­fen

Sie und Herr Ban­tel be­to­nen eben das, was auch mich sehr be­wegt. Am bes­ten möge man es vom Rat­haus hin­aus in die ganze Stadt hin­ein und gar auch ins Land Würt­tem­berg hin­aus­po­sau­nen.

Wie kann eine so ge­schichts­träch­tige Stadt der­art mar­kante, prä­gende und vor al­lem auch de­ren ei­gene Ge­schichte und Bil­dung do­ku­men­tie­rende Ge­bäude gleich dem Ta­fel­sil­ber ver­scher­beln wol­len und sie der Kom­mer­zia­li­sie­rung und po­ten­ti­el­len Ver­schan­de­lung dem schnö­den Mam­mon an­heim­ge­ben, nur weil es man auf an­de­rer Seite nicht hin­ge­kriegt hat, mit dem an­ver­trau­ten Geld ver­nünf­tig um­zu­ge­hen???

Mö­gen die Mit­glie­der des Rats zur Be­sin­nung kom­men und eine Ent­schei­dung zu­guns­ten der Be­wah­rung und Ret­tung der Ge­schichte die­ser schö­nen Stadt tref­fen.

Dr. phil. Erich Brauch
Ur­bach

Lasst uns neugierig bleiben!

Neu­jahrs­gruß«
„Nie wie­der Krieg!“ mahnte Kä­the Koll­witz schon im Jahr 1924 mit ei­ner ih­rer be­kann­tes­ten Zeich­nun­gen: dem Schwur ei­nes jun­gen Man­nes.

„Nie wie­der Krieg!“ sag­ten die Men­schen vor fast 80 Jah­ren, die die Schre­cken und Lei­den des­sel­ben am ei­ge­nen Leib er­fah­ren hat­ten: durch den Ver­lust lie­ber An­ge­hö­ri­ger, der Hei­mat, der zer­bomb­ten Woh­nung oder auch ein­zel­ner Glied­ma­ßen an der Front.

„Nie wie­der – je­den­falls nicht gleich“ re­la­ti­vierte der Dich­ter Gün­ter Ku­n­ert aber dann be­reits 1949 in sei­nem Ge­dicht „Über ei­nige Da­von­ge­kom­mene“.

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