Dr. Helene Stöcker: Es liegt an uns

Ge­denk­tag«
Heute vor 156 Jah­ren kam He­lene Stö­cker zur Welt. Als Mit­glied im „Bund der Kriegs­dienst­geg­ner“ un­ter­schrieb sie den Satz: „Der Krieg ist ein Ver­bre­chen an der Mensch­heit“ und ge­lobte: „Ich bin da­her ent­schlos­sen, keine Art von Krieg zu un­ter­stüt­zen.“

Über die Frie­dens­no­bel­preis­trä­ge­rin Ber­tha von Sutt­ner ist He­lene Stö­cker Pa­zi­fis­tin ge­wor­den, ge­nauer: über de­ren Ro­man „Die Waf­fen nie­der!“, der 1889 er­schie­nen war und in 15 Spra­chen über­setzt wurde.

Stö­cker nahm am Frau­en­frie­dens­kon­gress 1915 in Den Haag teil, de­ren 1.136 Teil­neh­me­rin­nen aus 12 Na­tio­nen ein Ende des Ers­ten Welt­kriegs for­der­ten. Zu­dem en­ga­gierte sie sich für Frau­en­rechte.

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Windkraft: Pro und Contra

An­kün­di­gung«
Über den „ak­tu­el­len Stand“ zum Vor­ha­ben „Wind­park Schur­wald“ wird am heu­ti­gen Mon­tag, 10. No­vem­ber, ab 18 Uhr in der Schur­wald­halle Ober­b­er­ken in­for­miert.

Ver­an­stal­ter ist die „En­er­gie­ver­sor­gung Fils­tal“ zu­sam­men mit den Stadt­wer­ken Fell­bach und Schorn­dorf, nach ei­ge­nen An­ga­ben „eine starke Un­ter­neh­mens­ko­ope­ra­tion“, die in diese Wind­kraft­an­lage rund 40 Mil­lio­nen Euro in­ves­tie­ren will.

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Niemanden zum Kriegsdienst zwingen

Ge­denk­tag«
Am 7. No­vem­ber 1947 stellte Anna Haag im Land­tag von Würt­tem­berg-Ba­den den An­trag, dass man den Satz „Nie­mand darf zum Kriegs­dienst ge­zwun­gen wer­den“ in die Lan­des­ver­fas­sung auf­neh­men solle.

Be­vor die De­batte dar­über be­gin­nen konnte, war sie aber auch gleich schon wie­der be­en­det. Denn der CDU-Ab­ge­ord­nete Fe­lix Wal­ter be­an­tragte um­ge­hend, das Thema in den Rechts­aus­schuss zu über­wei­sen.

Doch Anna Haag gab nicht auf. Als sie sah, dass sie nicht die nö­tige Zwei­drit­tel­mehr­heit für eine Ver­fas­sungs­än­de­rung be­käme, schlug sie vor, das Recht auf Kriegs­dienst­ver­wei­ge­rung we­nigs­tens als Ge­setz zu be­schlie­ßen. Sie hatte gute Gründe.

„Nie­man­den zum Kriegs­dienst zwin­gen“ wei­ter­le­sen

Eigenbetrieb Citymanagement wird aufgelöst

An­kün­di­gung«
Der städ­ti­sche Ei­gen­be­trieb „Ci­ty­ma­nage­ment und Tou­ris­mus“ wird zum Jah­res­ende auf­ge­löst. Des­sen Auf­ga­ben und Per­so­nal sol­len in ei­nen Fach­be­reich „Stadt­mar­ke­ting und Kul­tur“ über­nom­men wer­den.

Die­ser Plan wird den Stadt­rä­tIn­nen im Ver­wal­tungs­aus­schuss über­mor­gen, am Don­ners­tag, 6. No­vem­ber, zur Vor­be­ra­tung vor­ge­legt.

Ju­lia Gei­ger, die den 2021 ge­grün­de­ten  Ei­gen­be­trieb zu­sam­men mit Lars Scheel lei­tet, über­nahm zum 1. April 2025 zu­sätz­lich das Amt der städ­ti­schen Kul­tur­ma­na­ge­rin. Da­mit er­spart sich die Ver­wal­tung laut Lo­kal­zei­tung eine mit 100.000 Euro do­tierte Stelle.

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Wie das Klimaschutzkonzept umgesetzt wird

An­kün­di­gung«
In ih­rem „Sach­stands­be­richt“ legt die Stabs­stelle Kli­ma­schutz dar, was sie in Sa­chen Kli­ma­schutz in Schorn­dorf bis­lang er­reicht hat. In der Sit­zung des Tech­ni­schen Aus­schus­ses am Diens­tag, 4. No­vem­ber, wird das 55 Sei­ten um­fas­sende Werk den Stadt­rä­tIn­nen zur Kennt­nis ge­ge­ben.

Un­ter an­de­rem er­fah­ren sie darin auf Seite 36 mit­tels Tor­ten­dia­gramm, dass in­zwi­schen 56% der Maß­nah­men aus dem Kli­ma­schutz­kon­zept, das An­fang 2024 er­stellt wurde, „in Be­ar­bei­tung“ sind und 44% „noch nicht be­gon­nen“ wur­den.

So habe man sich etwa der „Ver­bes­se­rung der Si­cher­heit auf den Schul­we­gen“ und des „Aus­baus di­gi­ta­ler Bür­ger­ser­vice“ an­ge­nom­men, wäh­rend etwa die Ent­wick­lung ei­nes kom­mu­na­len Hit­ze­ak­ti­ons­plans und die Fort­schrei­bung des Rad­we­ge­kon­zepts noch nicht in An­griff ge­nom­men wur­den.

„Wie das Kli­ma­schutz­kon­zept um­ge­setzt wird“ wei­ter­le­sen

Ein Zitat

„Das Lied kam trotz der Umstände weit nach oben, was zeigt, wie groß der Friedenswunsch im Land ist.“

schreibt Uwe Bo­gen ak­tu­ell in der „Stutt­gar­ter Zei­tung“, weil Rein­hard Meys „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht“, das für die SWR1-Hit­pa­rade 2025 von der Vor­schlags­liste ge­stri­chen wor­den war, den­noch ge­wählt wurde und sich so­gar – von Platz 13 im vo­ri­gen Jahr – jetzt auf Platz 12 ver­bes­serte.

Üb­ri­gens:
Auch Han­nes Wa­ders Anti-Kriegs­lied „Es ist an der Zeit“ stieg um fünf Plätze und so­mit auf Rang 59 der Hit­liste.

In des­sen Re­frain heißt es: „Ja, auch dich ha­ben sie schon ge­nauso be­lo­gen, so wie sie es mit uns heute im­mer noch tun.“
Und am Schluss: „Doch längst fin­den sich mehr und mehr Men­schen be­reit, die­sen Krieg zu ver­hin­dern. Es ist an der Zeit.“

Historischer Frauen-Streik in Island

Ge­denk­tag«
Heute vor 50 Jah­ren leg­ten Frauen auf Is­land das ge­samte öf­fent­li­che und pri­vate Le­ben lahm. Nicht nur An­ge­stellte, son­dern auch Haus­frauen ver­wei­ger­ten ihre Ar­beits­kraft.

Es be­wahr­hei­tete sich so­mit, was der Stutt­gar­ter Ge­org Her­wegh be­reits 1863 ge­dich­tet hatte: „Alle Rä­der ste­hen still, wenn dein star­ker Arm es will“ – in die­sem Fall war es der Arm der Frauen.

In Is­land blie­ben an die­sem 24. Ok­to­ber 1975 Ban­ken und Ge­schäfte ge­schlos­sen, die Kin­der wur­den bei ih­ren Vä­tern an de­ren Ar­beits­platz ab­ge­ge­ben.

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Joachim Gaukel rückt für Stadtrat Lülfing nach

An­kün­di­gung«
In der Sit­zung des Ge­mein­de­rats am mor­gi­gen Mitt­woch, 22. Ok­to­ber, wird CDU-Stadt­rat Sven Lül­fing aus dem Gre­mium aus­schei­den. Der Grund: Seine Firma Tel­danet, mit der er laut Pres­se­mit­tei­lung ein „lang­jäh­ri­ger ver­läss­li­cher Part­ner“ der Stadt­werke ist, wird von die­sen über­nom­men, mit ihm als Ge­schäfts­füh­rer.

Ge­mäß § 29 der Ge­mein­de­ord­nung  dür­fen „Ar­beit­neh­mer der Ge­meinde nicht Mit­glied im Ge­mein­de­rat sein“. Und die Stadt er­klärt: „Be­son­ders beim Breit­band­aus­bau spielt Tel­danet für die Stadt­werke eine wich­tige Rolle.“

Für ihn rückt Joa­chim Gau­kel als Stadt­rat nach. Die­ser trat vo­ri­ges Jahr als 51-Jä­ri­ger bei der Kom­mu­nal­wahl an und zwar auf Platz 23 der CDU-Liste. Er er­hielt knapp 5.000 Stim­men, wo­durch er auf Rang 11 auf­rückte.

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