
Die Organisation „Jugend gegen Krieg“ hat am gestrigen Samstag nach ihrer Kundgebung auf dem Unteren Markplatz das Büro der Landtagsabgeordneten Petra Häffner (Grüne) aufgesucht, um dort gegen „Kriegstreiber“ zu demonstrieren. „Der Hauptfeind steht im eigenen Land und heißt deutscher Imperialismus“, stand auf einem Banner, das sie trugen, und auf Plakaten: „Wer ist der drittgrößte Waffenexporteur der Welt?“ und „Wer überfiel drei Mal Jugoslawien?“
Die Gruppe hat sich nach eigenen Angaben direkt nach der Rede von Bundeskanzler Scholz (SPD) zur Ukraine-Krise am Sonntag gegründet. „Wir sagen: Wir sind in Deutschland, und unsere Aufgabe ist es, die deutsche Regierung zu kritisieren“, erklärte Lars, der Sprecher der Organisation, die aus der Gewerkschaftsbewegung im Umfeld des „Roten Büros“ in Waiblingen entstanden sei. Man fühle sich der geschichtlichen Lehre verpflichtet, „dass nie wieder Krieg von deutschem Boden ausgehen darf“.
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