Ankündigung
Am heutigen Donnerstag, 8. Dezember, diskutiert der Verwaltungsausschuss über weitere Anträge der Rathausspitze, wie man mehr Geld in die Stadtkasse bekommt. Darunter: höhere Gebühren für Dienstleistungen des Rathauses und höhere Eintrittspreise für die Forscherfabrik. Kinder sollen dort künftig 3 Euro statt 2,50 Euro zahlen. Die Familienkarte soll 50 statt 40 Euro kosten.
Zudem will man die Betreuung in Kindertagesstätten auf 40 Wochenstunden herunterfahren. Dies würde Personalkosten in Höhe von 330.000 Euro einsparen. Betroffen von dieser Kürzung seien 189 Familien.
Gleichzeitig steigen die Ausgaben für Rathauspersonal durch Beförderungen (ab S. 477 im Haushaltsplan-Entwurf). So wird die Leiterin der „Stabsstelle Klimaschutz“ – keine zwei Jahre nach deren Einrichtung – um eine Besoldungsstufe höher entlohnt, ebenso die Assistenzstelle dort. Die 70-Prozent-Stelle des Radwegekoordinators (vom Land gefördert) wird auf eine Ganztagsstelle aufgestockt, was zu Lasten der Stadtkasse geht. Zudem habe es in der „Stabsstelle Digitalisierung“ personelle Zugänge gegeben, um die Verwaltung „zukunftsfähig“ zu halten.
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