Gedenktag
Heute vor 120 Jahren starb Marie Schmid. Sie ist die Begründerin des Schorndorfer Marienstifts, das 1903 als „Pfarrtöchterheim“ begann. Dafür hatte sie ihr stattliches Wohnhaus in der Johann-Philipp-Palm-Straße 22 (gegenüber Bantel) nach ihrem Tod zur Verfügung gestellt. Es bot Platz für zehn bis zwölf Stiftsfräulein.
Nach dem Tod ihrer Tochter hatte sie bereit ein Kirchenfenster gestiftet. Es ist das rechte Große im Chor der Stadtkirche und bezieht sich auf einen Text aus dem Markusevangelium (Mk 5,41): „Talita Kumi“ – „Mädchen, steh auf!“
Marie Vreede wurde 1814 als Tochter eines Fabrikbesitzers in Holland geboren. Ihre Mutter stammte aus Württemberg, und ihre Schwester war in Großheppach verheiratet, wo Marie den zehn Jahre älteren Rechtskonsulenten Carl Heinrich Victor Schmid kennenlernte. Nach der Heirat 1833 zog sie mit ihm nach Schorndorf in das Haus Hauptstraße 22.
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