Neue Ideen für die Hahnsche Mühle

An­kün­di­gung
Die be­nach­barte Le­der­fa­brik wurde be­reits ab­ge­ris­sen. Der Be­trieb der Hahn­schen Mühle ist seit 15 Jah­ren ein­ge­stellt. Was wird aus dem Back­stein­bau-En­sem­ble in der Vor­stadt­straße? Städ­te­bau-Stu­die­rende der Kunst-Aka­de­mie Stutt­gart ha­ben un­ter dem Slo­gan „Mühle Macht Stadt“ Ideen ent­wi­ckelt, die jetzt dort be­sich­tigt wer­den kön­nen: am Frei­tag, 1. Ok­to­ber, ab 16 Uhr, Sams­tag und Sonn­tag ab 11 Uhr.

Zu­sätz­lich gibt es am Sams­tag Po­di­ums­dis­kus­sio­nen um 14 und 17 Uhr mit Ver­tre­te­rIn­nen der für 2027 ge­plan­ten In­ter­na­tio­na­len Bau­aus­stel­lung IBA in Stadt und Re­gion Stutt­gart, von Stadt­ver­wal­tung und lo­ka­len In­itia­ti­ven. Diese be­fas­sen sich mit der Frage, wie wir in Zu­kunft öko­lo­gisch und so­zial le­ben wol­len und wie grund­sätz­lich ein Mit­ein­an­der ent­steht. Für Frei­tag- und Sams­tag­abend ist über­dies Live­mu­sik von Luis Zir­kel­bach bzw. Sa­scha San­to­ri­neos an­ge­kün­digt; am Sonn­tag wird ein Kin­der­pro­gramm des Ver­eins „Ak­tive Kin­der“ an­ge­bo­ten.

Bis­her ist eine aus­schließ­lich ge­werb­li­che Nut­zung des Are­als er­laubt. Jo­chen Hahn be­müht sich des­halb um eine Be­bau­ungs­plan­än­de­rung, da­mit dort auch Woh­nen mög­lich wird. Ideen des hie­si­gen Ar­chi­tek­ten To­bias Schmid, den Silo-Turm für Bü­ros um­zu­nut­zen, schei­ter­ten an be­stehen­den Auf­la­gen: Der Brand­schutz for­dert ein zwei­tes Trep­pen­haus als Flucht­weg. Der Denk­mal­schutz ge­neh­migte die­ses nicht. Es sei zu mas­siv.

„…hätten wir ein gewaltiges Zahlungsproblem“

Kurz­mel­dung
„Wür­den die noch of­fe­nen In­ves­ti­tio­nen von rd. 25 Mio. Euro rasch ab­flie­ßen, hät­ten wir ein ge­wal­ti­ges Zah­lungs­pro­blem.“ So steht es auf den Sei­ten 7 und 8 im Fi­nanz-Zwi­schen­be­richt der Stadt, der dem Ge­mein­de­rat am Don­ners­tag zur Kennt­nis­nahme vor­ge­legt wird.

Mit an­de­ren Wor­ten: Nur weil „die In­ves­ti­ti­ons­aus­zah­lun­gen weit hin­ter dem Zeit­plan lie­gen“, ist die fi­nan­zi­elle Lage der Stadt noch nicht ganz de­so­lat. Frei­lich steht dort auch: „Wir soll­ten ge­gen­steu­ern so­lange das noch mög­lich ist“ (Seite 9), denn wenn diese 25 Mil­lio­nen Euro ab­flie­ßen, wäre das Pro­blem „auch bei Aus­schöp­fung der vor­han­de­nen Kre­dit­er­mäch­ti­gung (13,6 Mio. Euro) nur un­zu­rei­chend ge­löst“.

Be­reits im vo­ri­gen De­zem­ber hatte Fi­nanz­bür­ger­meis­ter Thors­ten Eng­lert in sei­ner Rede zum Haus­halts­plan 2021 (S. 21) er­klärt, dass 2022 „ein rich­tig har­tes Jahr“ werde, denn „ak­tu­ell schaf­fen wir es nicht, un­se­ren Er­geb­nis­haus­halt or­dent­lich in den Jah­ren 2021 bis 2023 aus­zu­glei­chen“. Dies wird jetzt kon­kre­ti­siert (Fi­nanz-Zwi­schen­be­richt S. 7): „Nach­dem wir in der Li­qui­di­tät aus der lau­fen­den Ge­schäfts­tä­tig­keit keine Ver­bes­se­rung er­war­ten, be­steht im Fi­nanz­haus­halt der­zeit eine De­ckungs­lü­cke von min­des­tens 4,0 Mio. Euro.“

Der Fi­nanz-Zwi­schen­be­richt steht an 8. Stelle auf der Ta­ges­ord­nung der öf­fent­li­chen Ge­mein­de­rats­sit­zung am Don­ners­tag, 30. Sep­tem­ber. Sie fin­det in der Kün­kel­in­halle statt, und be­ginnt um 18.30 Uhr.

Zur Wahl: Theorie und Praxis

Kurz­mel­dung
Über ihr Ver­hält­nis spe­zi­ell zu Schorn­dorf und den hie­si­gen Men­schen hier ha­ben wir vor zwölf Ta­gen al­len 4 Kan­di­da­tin­nen zur Bun­des­tags­wahl die glei­chen Fra­gen für ein Kurz­in­ter­view ge­schickt.

Von der CDU-Kan­di­da­tin er­hiel­ten wir keine Ant­wor­ten dar­auf, noch nicht ein­mal eine Ant­wort auf die An­frage an sich. Auf ih­rer Home­page zur Wahl schreibt sie: „Als Ihre Di­rekt­kan­di­da­tin für den Bun­des­tag stehe ich Ih­nen selbst­ver­ständ­lich gerne Rede und Ant­wort und freue mich auf den Dia­log mit Ih­nen. Gerne kön­nen Sie je­der­zeit auf mich zu­kom­men. Da­bei zählt für mich: Nah bei den Men­schen, kom­pe­tent in der Sa­che und en­ga­giert im Wahl­kreis.“

Die Kan­di­da­tin der Grü­nen ant­wor­tete eben­falls nicht. Auf ih­rer Home­page er­klärt sie: „Das Rems­tal und der schwä­bi­sche Wald sind mir be­son­ders ans Herz ge­wach­sen.“ – „Die große Auf­gabe un­se­rer Zeit ist es, meh­rere ge­wal­tige Her­aus­for­de­run­gen auf ein­mal be­wäl­ti­gen zu müs­sen: Die Kli­ma­krise, die Co­ro­na­krise und De­mo­kra­tie­krise.“ Und: „Ich stehe für mehr Trans­pa­renz im po­li­ti­schen Han­deln und für eine ehr­li­che po­li­ti­sche Kul­tur!“

Auch die Kan­di­da­tin von „Volt“ hat sich nicht ge­mel­det. Auf der Par­tei-Home­page äu­ßert sie: „Jede*r kann sich da­für ent­schei­den an­zu­pa­cken und et­was zu ver­än­dern.“ Zu­dem ist dort zu le­sen: „Uns bei Volt ist es wich­tig, dass jede Per­son sich von der Po­li­tik ge­hört und ver­stan­den fühlt.“

Was sind uns Kinder wert?

Ge­denk­tag
Heute ist Welt­kin­der­tag. Es gibt ihn seit 1954 auf Emp­feh­lung der UNO. Ziel ist un­ter an­de­rem, da­durch in den Fo­kus zu rü­cken, dass in der Kind­heit die Ba­sis für das spä­tere Le­ben ge­legt wird.

26 Sprach­för­der­kräfte sind laut An­ga­ben aus der Ver­wal­tung ak­tu­ell in Schorn­dorf an­ge­stellt. Sie hel­fen, dass Kin­der mit aus­län­di­schen Wur­zeln aus­rei­chende Sprach­kennt­nisse er­lan­gen, um am Un­ter­richt und folg­lich pro­blem­los am ge­sam­ten Ge­sell­schafts­le­ben teil­neh­men zu kön­nen. Diese Sprach­hel­fe­rIn­nen schaf­fen die Grund­lage ei­ner ge­lin­gen­den In­te­gra­tion, wel­che spä­tere Kos­ten im So­zi­al­be­reich auf­grund von Sprach­de­fi­zi­ten ver­mei­den hilft.

Der Ein­satz die­ser Sprach­hel­fe­rin­nen wird in Schorn­dorf durch Mi­ni­jobs und auf Ho­no­rar­ba­sis ver­gü­tet. Da­für stellt die Stadt jähr­lich 27.000 Euro an Steu­er­gel­dern zur Ver­fü­gung. Für sämt­li­che rund 400 Sprach­för­der­kräfte in ganz Ba­den-Würt­tem­berg wer­den dar­über hin­aus von der Lan­des­re­gie­rung jähr­lich ca. 2,6 Mil­lio­nen Euro aus­ge­ge­ben. Seit sie­ben Jah­ren sta­gniert die­ser Be­trag, und für die nächs­ten sie­ben Jahre stün­den laut Kul­tus­mi­nis­te­rin The­resa Schop­per (Grüne) auch nicht mehr Mit­tel im Lan­des­haus­halt zur Ver­fü­gung.

Zum Ver­gleich: Schorn­dorfs Ei­gen­be­trieb „Ci­ty­ma­nage­ment“, des­sen Auf­gabe es ist, die In­nen­stadt durch At­trak­tio­nen zu be­le­ben, ver­fügt über ei­nen Etat von 1,6 Mil­lio­nen Euro, dar­un­ter 511.000 Euro für Per­so­nal­kos­ten.

Zur Wahl: Brigitte Aldinger

Bri­gitte Al­din­ger

Kurz­in­ter­view
Am 26. Sep­tem­ber wäh­len wir die Per­so­nen, die un­sere An­lie­gen künf­tig im Bun­des­tag ver­tre­ten sol­len. Ihre po­li­ti­schen An­sich­ten ste­hen auf de­ren Web­sei­ten. Wir stel­len den Kan­di­da­tin­nen un­se­res Wahl­krei­ses 7 Fra­gen über ihr Ver­hält­nis spe­zi­ell zu Schorn­dorf und den hie­si­gen Men­schen.
Heute: Bri­gitte Al­din­ger

1. Was ist Ihr Lieb­lings­platz in Schorn­dorf und warum?
Schon als Kind war mein Lieb­lings­platz der Forst­brun­nen im Wald bei Manns­haup­ten, wo ich auf­ge­wach­sen bin. Die­ser liegt am Weg zum Kö­nigs­stein – ein Kleinod: Das Licht bricht sich, bis es auf dem Bo­den an­kommt. Der Ort wirkt wie ver­wun­schen, und die Mam­mut­bäume schüt­zen die­sen Platz.
Auf dem Weg dort­hin ge­nieße ich den freien Blick ins obere Rems­tal, bis hin zu den Kai­ser­ber­gen. Ganz be­son­ders be­ein­dru­ckend, wenn in Manns­haup­ten die Sonne scheint, die Spit­zen der Kai­ser­berge von der Sonne an­ge­strahlt wer­den und über dem Rems­tal eine Ne­bel­schicht liegt: Wie In­seln ra­gen die Er­hö­hung da her­aus, und der sonst üb­li­che Lärm ist stark ge­dämpft.

2. Was hat Schorn­dorf, das an­dere Städte nicht ha­ben?
Tra­di­tio­nell ei­nen sehr ho­hen Grad an bür­ger­schaft­li­chem En­ga­ge­ment. Ein­zig­ar­tig: die Ma­nu­fak­tur als po­li­ti­scher Im­puls­ge­ber. Ebenso das Kul­tur­fo­rum mit Bür­ger­be­tei­li­gung statt ei­nes Kul­tur-Amts. Auch eine Frau­en­geschichts­werk­statt gibt es in an­de­ren Städ­ten des Rems-Mur-Krei­ses nicht. Sie macht  die Kom­pe­ten­zen von Frauen in der Stadt sicht­bar. Das ist auch für mich Mo­ti­va­tion, un­sere heu­ti­gen Pro­bleme be­herzt in An­griff zu neh­men. Und zwar ge­mein­sam: Män­ner und Frauen.

„Zur Wahl: Bri­gitte Al­din­ger“ wei­ter­le­sen

Neue Bürgermeisterin: Dr. Astrid Loff

As­trid Loff © Mondelli Stu­dio, Re­gina Hahn

Kurz­mel­dung
Nach Pa­tri­zia Rall in All­mers­bach wurde am Sonn­tag eine wei­tere Frau im Rems-Murr-Kreis in ein Bür­ger­meis­ter­amt ge­wählt, jetzt sind es sie­ben an der Zahl.

Dr. As­trid Loff er­hielt in Schwaik­heim im ers­ten Wahl­gang 2.537 Stim­men (62,47%), bei ei­ner Wahl­be­tei­li­gung von 55,61%. Das er­war­tete Kopf-an-Kopf-Du­ell mit dem in Il­lin­gen noch am­tie­ren­den Bür­ger­meis­ter Ha­rald Ei­ber­ger blieb aus. Er konnte nur 20,46% der Wäh­le­rIn­nen über­zeu­gen.

Die pro­mo­vierte Wirt­schafts­wis­sen­schaf­te­rin, die an der PH Lud­wigs­burg Aka­de­mi­sche Ober­rä­tin ist, bringt Er­fah­rung als Ge­mein­de­rä­tin in Leu­ten­bach mit. Die „Fä­hig­keit, sich mit al­len Be­tei­lig­ten ab­zu­stim­men, so dass wir zu gu­ten Er­geb­nis­sen kom­men, ist eine mei­ner Stär­ken“, sagt die 50-jäh­rige Mut­ter zweier er­wach­se­ner Söhne über sich.

Eine ih­rer sechs Mit­be­wer­be­rIn­nen war An­drea Sie­ber aus Schorn­dorf, die in der dor­ti­gen Frak­tion der Grü­nen im Ge­mein­de­rat saß, diese je­doch kurz nach der Wahl 2019 ver­las­sen hatte. Sie er­hielt in Schwaik­heim 231 Stim­men, und kam da­mit auf ei­nen An­teil von 5,69 %.


Stimme für kleine Parteien ist nicht verschenkt

Kurz­mel­dung
Weil kleine Par­teien an der Fünf-Pro­zent-Hürde zu schei­tern dro­hen, wol­len man­che Men­schen sie bei der Bun­des­tags­wahl nicht wäh­len. Sie fürch­ten, sie ver­schen­ken da­mit ihre Stimme. Dem wi­der­spricht der Volks­wirt­schaft­ler Nor­bert Hä­ring aus zwei Grün­den: Zum ei­nen sei zu er­war­ten, dass am 26. Sep­tem­ber die klei­nen Par­teien zu­sam­men­ge­zählt auf über 10 Pro­zent al­ler Stim­men kom­men. Was ein deut­li­ches Si­gnal des Sou­ve­räns be­züg­lich der Zu­frie­den­heit mit den gro­ßen Par­teien aus­sen­den würde. Gin­gen diese Wäh­le­rin­nen nicht zur Wahl, sä­hen die gro­ßen Par­teien dies al­len­falls als Be­quem­lich­keit oder gar Zu­stim­mung für ihre Po­li­tik an.

Zum an­de­ren gebe es durch­aus ei­nen Ge­winn für die klei­nen Par­teien, näm­li­chen ei­nen fi­nan­zi­el­len: Be­reits ab ei­nem Stim­men­an­teil von 0,5 Pro­zent wer­den sie von der Par­tei­en­fi­nan­zie­rung be­dacht. Sie be­kom­men Geld für ihre wei­tere Par­tei­ar­beit.

Bei der vo­ri­gen Bun­des­tags­wahl hat­ten die „Tier­schutz­par­tei“ und „Die Par­tei“ diese nö­ti­gen 0,5 Pro­zent der Stim­men er­run­gen. Bei der kom­men­den Wahl sieht Hä­ring die glei­chen Chan­cen für die „eu­ro­pä­isch-mo­der­nis­ti­sche“ Par­tei „Volt“, für die „ba­sis­de­mo­kra­ti­sche und co­ro­na­maß­nah­men­kri­ti­sche“ Par­tei „die­Ba­sis“ so­wie die „kon­ser­va­tiv“ aus­ge­rich­te­ten „Freien Wäh­ler“.

Klaus Schauz gestorben

Kurz­mel­dung
Wie erst jetzt be­kannt wurde, ist Klaus Schauz am 7. Au­gust im Al­ter von 73 Jah­ren ver­stor­ben. Er war nicht nur Stadt­rat und Bau-Un­ter­neh­mer in Schorn­dorf, son­dern auch ein ganz be­son­de­rer Sport­ler. Jür­gen Wöhrle wür­digte ihn in der Chro­nik zum 100jährigen Be­stehen des Rin­ger­clubs ASV im Jahr 2008 mit die­sen Wor­ten:

„Un­ser Klaus Schauz, der letzte Ra­sen­kraft­sport­ler bei den Schwer­ath­le­ten in Schorn­dorf. Er war in den sieb­zi­ger Jah­ren ASV-Mit­glied und star­tete im Stein­sto­ßen (15 kg) auf Würt­tem­ber­gi­schen und Deut­schen Meis­ter­schaf­ten, wo er 1978 in Kas­sel mit der Vi­ze­meis­ter­schaft seine beste Plat­zie­rung er­zielte. In der Schauz’schen Spe­zia­li­tät, dem 50-Kampf für All­roun­der, wa­ren elf schwer­ath­le­ti­sche Dis­zi­pli­nen ent­hal­ten, in de­nen der Viel­sei­tig­keits­kö­nig aus Schorn­dorf seine Kon­kur­ren­ten, die Leicht­ath­le­ten, Schwim­mer, Schüt­zen, Rad­fah­rer, Eis­schnell­läu­fer etc. deut­lich di­stan­zierte und 1996 kla­rer Ge­samt­sie­ger wurde.“

Daimler-Kopf vom Sockel gefallen

Hier prangte der Daim­ler-Kopf, wie er in der Höll­gasse noch vor­han­den ist

Kurz­mel­dung
Vor zwei Jah­ren ließ die Ver­wal­tung ei­nen über­le­bens­gro­ßen Kopf von Gott­lieb Daim­ler als Denk­mal für den be­rühm­ten Sohn der Stadt an­fer­ti­gen. Da­mit be­auf­tragt wurde Ott­mar Hörl, der gern in Se­rien ar­bei­tet. Ne­ben 500 Daim­ler­fi­gu­ren in Gar­ten­zwerg­größe schuf er gleich vier der gro­ßen Köpfe. Sie fan­den ih­ren Platz im Rat­haus, vor dem Daim­ler-Ge­burts­haus, bei den Stadt­wer­ken so­wie im Schloss­park.

Die­ser ist jetzt von sei­nem So­ckel ge­fal­len. Am Mon­tag fan­den ihn Pas­san­ten im Gras lie­gen, so be­rich­tet die Stadt­ver­wal­tung. Er habe schon ei­nige Zeit ge­wa­ckelt, wie Bür­ger ihr ge­mel­det hat­ten. Die Zen­tra­len Dienste hät­ten den Kopf in­zwi­schen in Si­cher­heit ge­bracht.

Seine Schaf­fens­phi­lo­so­phie be­schreibt Hörl so: „Ein Bild­hauer de­fi­niert sich nicht da­durch, daß er ton­nen­weise Ma­te­rial hin­schüt­tet, Förm­chen dra­piert und sich auf der schma­len Werk­spur der Iden­ti­fi­zier­bar­keit selbst ver­wirk­licht, son­dern da­durch, daß er Ma­te­rie in Be­we­gung ver­setzt.“