Daimler-Kopf vom Sockel gefallen

Hier prangte der Daim­ler-Kopf, wie er in der Höll­gasse noch vor­han­den ist

Kurz­mel­dung
Vor zwei Jah­ren ließ die Ver­wal­tung ei­nen über­le­bens­gro­ßen Kopf von Gott­lieb Daim­ler als Denk­mal für den be­rühm­ten Sohn der Stadt an­fer­ti­gen. Da­mit be­auf­tragt wurde Ott­mar Hörl, der gern in Se­rien ar­bei­tet. Ne­ben 500 Daim­ler­fi­gu­ren in Gar­ten­zwerg­größe schuf er gleich vier der gro­ßen Köpfe. Sie fan­den ih­ren Platz im Rat­haus, vor dem Daim­ler-Ge­burts­haus, bei den Stadt­wer­ken so­wie im Schloss­park.

Die­ser ist jetzt von sei­nem So­ckel ge­fal­len. Am Mon­tag fan­den ihn Pas­san­ten im Gras lie­gen, so be­rich­tet die Stadt­ver­wal­tung. Er habe schon ei­nige Zeit ge­wa­ckelt, wie Bür­ger ihr ge­mel­det hat­ten. Die Zen­tra­len Dienste hät­ten den Kopf in­zwi­schen in Si­cher­heit ge­bracht.

Seine Schaf­fens­phi­lo­so­phie be­schreibt Hörl so: „Ein Bild­hauer de­fi­niert sich nicht da­durch, daß er ton­nen­weise Ma­te­rial hin­schüt­tet, Förm­chen dra­piert und sich auf der schma­len Werk­spur der Iden­ti­fi­zier­bar­keit selbst ver­wirk­licht, son­dern da­durch, daß er Ma­te­rie in Be­we­gung ver­setzt.“

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