Diese 21 Menschen kandidieren für die AfD

Kurz­mel­dung«
Lars Haise hat jetzt die Na­men de­rer ver­kün­det, die auf der Liste der AfD am 9. Juni für den Ge­mein­de­rat kan­di­die­ren. Hier sind sie:

1. Lars Haise (Par­la­men­ta­ri­scher Re­fe­rent), 2. Do­me­nic Venn­haus (Raum­aus­stat­ter), 3. Da­niel Schmidt (Fach­kraft für La­ger­lo­gis­tik), 4. Jen­ni­fer-Sa­rah Czech (Be­treu­ungs­kraft), 5. Ger­hard Zu­le­ger (Dipl.-Agraringenieur i. R.), 6. Mi­chael Schöff­ler (Lo­gis­ti­ker), 7. Ni­cole Wolff (Lei­tende Haus­wirt­schaf­te­rin), 8. Diet­mar Merz (Bank­kauf­mann i. R.), 9. Alex­an­der Neu­häu­ser (Me­di­en­in­for­ma­ti­ker), 10. Rai­ner Ne­meth (Dipl.-Ing. Ver­trieb), 11. Me­la­nie Neu­häu­ser (Sach­be­ar­bei­te­rin), 12. Ro­se­ma­rie Leni Eberle (Be­rufs­kraft­fah­re­rin i. R.), 13. Heinz Rauscher (Techn. Fern­mel­de­amts­rat a. D.), 14. Mar­vin Huschka (Ma­ler und La­ckie­rer), 15. Pe­tra Schöff­ler (Kas­sie­re­rin), 16. Rei­ner Henze (Elek­tri­ker), 17. An­ton Schwab (Gas-/Was­ser­in­stal­la­teur), 18. Timo Stet­ter (Be­rufs­kraft­fah­rer), 19. Alena Schwab (Kran­ken­schwes­ter), 20. Uwe Klotz (Techn. Be­triebs­wirt), 21. Ka­rin La­den­bur­ger (Rechts­fach­wir­tin).

Von der ak­tu­el­len AfD-Ge­mein­de­rats-Frak­tion kan­di­die­ren Haise und Mi­chael Schöff­ler (2022 für den ver­stor­be­nen Ul­rich Buß­ler nach­ge­rückt) er­neut, Franz Laslo nicht mehr.

Ein Zitat

Jetzt setzt die Stadtverwaltung wieder Kinder als ‚Klimareporter‘ ein. – Da komm‘ ich mir vor wie in der DDR, wo man die Kinder indoktriniert hat, um ihre Eltern zu erziehen.

Aufgeschnappt in der Fußgängerzone

Frauenanteil auf ein Drittel erhöht

Kurz­mel­dung«
Mit 7 Kan­di­da­tin­nen weist die AfD auf ih­rer Liste für die Ge­mein­de­rats­wahl am 9. Juni ei­nen Frau­en­an­teil von ei­nem Drit­tel auf. Vor fünf Jah­ren wa­ren es 5 Frauen ge­we­sen, was 26 Pro­zent der sei­ner­zeit 19 Na­men auf der Liste ent­sprach. In die­sem Jahr kan­di­die­ren ins­ge­samt 21 Per­so­nen für diese Par­tei.

Auf Platz 1 wurde bei der Lis­ten­auf­stel­lung wie­der Lars Haise ge­wählt, der seit 2019 als Vor­sit­zen­der der 3 Män­ner um­fas­sen­den Frak­tion sei­ner Par­tei im Schorn­dor­fer Ge­mein­de­rat fun­giert.

„Frau­en­an­teil auf ein Drit­tel er­höht“ wei­ter­le­sen

„Ein guter Tag, das Patriarchat abzuschaffen“

An­kün­di­gung«
Zum In­ter­na­tio­na­len Frau­en­tag am Frei­tag, 8. März, lädt das Frau­en­fo­rum in die Ma­nu­fak­tur ein. Dort wird um 17 Uhr der Film „Blue Jean“ ge­zeigt – kos­ten­frei. Er han­delt von ei­ner les­bi­schen Leh­re­rin, die in den 1980-er-Jah­ren in Eng­land lebt (hier der Trai­ler).

Ab 18.30 Uhr trifft frau sich zu „Kunst – Sekt – Ge­spräch“ im „Ro­ten Sa­lon“ ne­ben dem Kino im 1. Stock­werk. Da­bei wird die Schorn­dor­fer Bild­haue­rin Ebba Kay­nak ihre Skulp­tur „Frau.Leben.Freiheit.“ vor­stel­len und er­läu­tern.

Um 19 Uhr be­ginnt eine Le­sung aus dem Buch „Heute ist ein gu­ter Tag das Pa­tri­ar­chat ab­zu­schaf­fen“, das sie­ben Es­says von „Fe­mi­nis­tin­nen der 3. Ge­ne­ra­tion“ ent­hält, un­ter ih­nen laut Ver­lags­an­ga­ben „die mus­li­mi­sche Fe­mi­nis­tin, die wer­dende Mut­ter, ein:e non­bi­näre Sci­ence-Fic­tion-Au­torx“.
Die an­schlie­ßende Dis­kus­sion wird von der SPD-Stadt­rä­tin Sa­bine Reichle mo­de­riert.

Die Jahreslosung für 2024

© Ste­fa­nie Bah­lin­ger

„Al­les, was ihr tut, ge­schehe in Liebe“, schreibt der Apos­tel Pau­lus in sei­nem 1. Ko­rin­ther­brief. Die­sen Satz hat die „Öku­me­ni­schen Ar­beits­ge­mein­schaft für Bi­bel­le­sen“ zur Lo­sung für 2024 aus­ge­wählt. Als ei­nen „her­aus­for­dern­den Satz“ emp­fin­det ihn Pfarr­frau Re­nate Karn­stein und fragt in ih­rer Aus­le­gung: „Meint Pau­lus mit ‚Al­les‘ auch wirk­lich Al­les?“

Hinzu kommt für sie, dass man sich stets selbst­kri­tisch hin­ter­fragt, ob das, was man mit­un­ter meint, aus Liebe zu tun, mög­li­cher­weise mehr mit Ei­tel­keit oder Macht zu tun hat, etwa wenn in der Ge­meinde „ein Amt so zur per­sön­li­chen Her­zens­sa­che wird, dass kein Raum bleibt für an­dere Sicht­wei­sen“. Die Durch­set­zung ego­is­ti­scher Ei­gen­in­ter­es­sen komme nicht sel­ten „als selbst­lo­ser Dienst ge­tarnt“ da­her.

Mar­gue­rite Po­rete, die vor über 700 Jah­ren in Frank­reich als Wan­der­be­gine lebte, setzte die Liebe kom­plett mit Gott gleich. In ih­rem Buch „Der Spie­gel der ein­fa­chen See­len“ lässt sie die Seele sa­gen: „Ich be­kenne es Euch, Frau Liebe: Es gab eine Zeit, da stand ich im Dienst der Tu­gen­den, aber jetzt hat Eure Vor­nehm­heit mich dar­aus be­freit.“

„Die Jah­res­lo­sung für 2024“ wei­ter­le­sen

Gegen Krieg und für Russland

Ge­denk­tag«
Heute vor 81 Jah­ren wur­den Hans und So­phie Scholl hin­ge­rich­tet, weil sie ab 1942 Flug­blät­ter mit Kri­tik an ih­rer Re­gie­rung ver­fasst und ver­teilt hat­ten. Im Burg Gym­na­sium Schorn­dorf ist aus die­sem An­lass eine Aus­stel­lung zu se­hen, und zwar noch bis 1. März.

Ne­ben den Scholls tö­tete der Staat da­mals fünf wei­tere Stu­den­ten aus der Gruppe der „Wei­ßen Rose“ un­ter dem Vor­wurf des „Volks­ver­rats“. Ei­nige Mit­strei­te­rin­nen ka­men mit Ge­fäng­nis-Stra­fen da­von, wie bei­spiels­weise Su­sanne Hir­zel, Gi­sela Schert­ling, Ka­tha­rina Schüd­de­kopf und Traute Laf­renz. Letz­tere be­kam im Jahr 2019 den Ver­dienst­or­den der Bun­des­re­pu­blik ver­lie­hen.

Zu ih­rer ak­ti­ven Zeit da­mals gal­ten diese po­li­ti­schen Ak­ti­vis­tin­nen al­ler­dings kei­nes­wegs als Hel­den der De­mo­kra­tie. So er­schie­nen etwa nach der Ver­ur­tei­lung der Ge­schwis­ter Scholl in den „Münch­ner Neu­es­ten Nach­rich­ten“ An­non­cen von Men­schen mit glei­chem Nach­na­men, de­nen es wich­tig war, dar­auf hin­zu­wei­sen, dass sie mit den Ver­ur­teil­ten we­der ver­wandt noch be­kannt seien.

„Ge­gen Krieg und für Russ­land“ wei­ter­le­sen

Unsere hochmoderne Stadtverwaltung

Glosse«
Schorn­dorf ist mal wie­der Spit­zen­rei­ter im Lande. Dies­mal in Sa­chen Künst­li­cher In­tel­li­genz (KI). Diese se­gens­rei­che Er­fin­dung, so sagt man uns, werde künf­tig Wah­len über­flüs­sig ma­chen, weil sie von sich aus er­mit­teln kann, wie die Men­schen ab­stim­men wer­den.

In Schorn­dorf ist das be­reits Rea­li­tät. Im Tech­ni­schen Aus­schuss wird am heu­ti­gen Diens­tag über die „Be­rich­ti­gung des Flä­chen­nut­zungs­plans“ für die ge­plante Ob­dach­lo­sen­un­ter­kunft in der Alt­la­che be­ra­ten wer­den. Der Sit­zungs­vor­lage ist auf Seite 2 zu ent­neh­men, dass dies nö­tig sei, weil der Ge­mein­de­rat „in sei­ner öf­fent­li­chen Sit­zung am 14.03.2024 den Be­bau­ungs­plan ‚Alt­la­che‘ be­schlos­sen hat“.

Mo­ment: am 24. März die­sen Jah­res?

Das ist ja erst nächs­ten Mo­nat!

„Un­sere hoch­mo­derne Stadt­ver­wal­tung“ wei­ter­le­sen

Süße Verlockung

Kom­men­tar«
Drei FDP-Ab­ge­ord­nete aus dem Rems­tal stel­len sich so­li­da­risch ne­ben die Grü­nen-Vor­sit­zende Ri­carda Lang, die nach der Ascher­mitt­woch-Ver­an­stal­tung in der Ma­nu­fak­tur Be­schimp­fun­gen er­lebt hat. Doch die­ser Schuss geht nach hin­ten los.

Denn: Wie kön­nen sie sich zu et­was äu­ßern, bei dem sie nicht selbst da­bei wa­ren? Hat ir­gend­ei­ner die­ser drei Po­li­ti­ker zu­min­dest mit de­nen ge­spro­chen, die dort pro­tes­tiert ha­ben? Und vor al­lem: Wer die Be­völ­ke­rung da­für rügt, dass sie ihre Mei­nung kund­tut, ist nicht ge­rade ein vor­bild­li­cher De­mo­krat. Gut: Es kommt auf das Wie an, auch auf die Frage, wer pro­tes­tiert. Doch dazu spä­ter.

„Süße Ver­lo­ckung“ wei­ter­le­sen

Info-Abend zur „Sommermeile“

An­kün­di­gung«
Ab Mitte Mai soll die Fuß­gän­ger­zone in der West­stadt bis zum Stadt­mau­er­rest ver­län­gert wer­den. Diese tem­po­räre Ver­kehrs­be­ru­hi­gung ist auf zwei Jahre an­ge­legt. Dar­über, wie der Be­reich bau­lich ge­stal­tet und mit wel­chen Events er be­stückt wird, will das Ci­ty­ma­nage­ment ge­mein­sam mit dem West­stadt­ver­ein am Mon­tag, 19. Fe­bruar, um 18.30 Uhr im Rat­haus in­for­mie­ren.

Nicht nur die rund 150 Me­ter Daim­ler­straße sol­len zu ei­ner „Som­mer­meile“ mit „eine ganz neue Auf­ent­halts­qua­li­tät“ wer­den, son­dern auch die ers­ten etwa 100 Me­ter Schlich­te­ner Straße. Zu­sätz­li­cher po­si­ti­ver Ef­fekt dort: Dann darf man mit dem Rad auch ent­ge­gen der seit­he­ri­gen Ein­bahn­straße fah­ren, wo­durch „die Zu­gäng­lich­keit zur In­nen­stadt ver­bes­sert“ wird.

„Info-Abend zur „Som­mer­meile““ wei­ter­le­sen
schoblatt.de