Kommentar«
Bei den Schorndorfer Bäderbetrieben scheinen die Uhren anders zu gehen als im Rest der Welt. Während Gewerbetreibende allenthalben über hohe Heizkosten stöhnen, wird der „Energiekostenzuschlag“ auf die Eintrittsgelder im Hallenbad – erst vorigen September eingeführt – bereits wieder abgeschafft.
Und wenn anderswo wegen des Klimawandels ein Anstieg der Temperaturen befürchtet wird, mithin: früher beginnende und heißere Sommer, werden bei uns die Freibad-Öffnungszeiten reduziert und der Start der Saison ab 2024 um zwei Wochen nach hinten verschoben; statt wie bisher Anfang Mai dann erst Mitte Mai.
Die Stadtverwaltung hat offenbar unbegrenztes Vertrauen in die Fähigkeiten ihrer „Stabsstelle Klimaschutz“, die Erderwärmung – zumindest in Schorndorf – bis dahin gestoppt zu haben. Anders lässt sich nicht erklären, dass man auf der Suche nach Kosteneinsparungen ausgerechnet hier ansetzt. Überhaupt ist dieses Einsparungskonzept für Schorndorfs Bäder, das dem Gemeinderat jetzt vorgelegt wurde, recht lustig zu lesen.
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