Diesmal vom Admin:
„Wenn bei den ‚Omas gegen Rechts' auch Männer mitmachen dürfen, sollten sie sich dann nicht besser ‚Omas und Omasinnen' nennen oder alternativ: 'Ompas'?“

Lokalpolitik aus weiblicher Perspektive
Diesmal vom Admin:
„Wenn bei den ‚Omas gegen Rechts' auch Männer mitmachen dürfen, sollten sie sich dann nicht besser ‚Omas und Omasinnen' nennen oder alternativ: 'Ompas'?“
Ankündigung«
Am nächsten Samstag, 17. Januar, sind die „Omas gegen Rechts“ mit einem Infostand auf dem Wochenmarkt präsent. Anlass ist die anstehende Landtagswahl am 8. März.
Eigens fit gemacht für „Gespräche mit „Rechtspopulisten“ haben sich diese Omas in einem Workshop, wie die Lokalzeitung am 15. Dezember berichtete. Und zwar bei „Team meX“, das in der „Landeszentrale für politische Bildung“ angesiedelt ist.
Als besondere Herausforderung stellte sich dabei heraus: „Werden rechten Parolen nicht aggressiv, sondern freundlich und mit einer gewissen Zurückhaltung vorgetragen“, falle es deutlich schwerer, „dagegen anzukommen.“
„„Omas gegen Rechts“ suchen das Gespräch“ weiterlesenKurzmeldung«
Von den 556 Kindern, die voriges Jahr in Schorndorf zur Welt kamen, wurden die meisten, nämlich 7 davon, mit dem Namen „Liam“ versehen. Dies ist die Kurzform von „William“, also der englischen Form von „Wilhelm“.
Fast gleichlautend, bekamen 6 Mädchen den Namen „Lia“ verliehen. Dessen Herkunft ist nicht so eindeutig. Vermutet wird ebenfalls eine Kurzform bzw. die Endung von Namen wie Julia, Emilia, Ophelia. Als Bedeutung wird auch „Wildkuh“ angegeben.
„„Lia“ und „Liam“ beliebteste Namen 2025“ weiterlesenLeserbrief«
Betr.: Stadt will Gebäude des Stadtmuseums verkaufen
Sie und Herr Bantel betonen eben das, was auch mich sehr bewegt. Am besten möge man es vom Rathaus hinaus in die ganze Stadt hinein und gar auch ins Land Württemberg hinausposaunen.
Wie kann eine so geschichtsträchtige Stadt derart markante, prägende und vor allem auch deren eigene Geschichte und Bildung dokumentierende Gebäude gleich dem Tafelsilber verscherbeln wollen und sie der Kommerzialisierung und potentiellen Verschandelung dem schnöden Mammon anheimgeben, nur weil es man auf anderer Seite nicht hingekriegt hat, mit dem anvertrauten Geld vernünftig umzugehen???
Mögen die Mitglieder des Rats zur Besinnung kommen und eine Entscheidung zugunsten der Bewahrung und Rettung der Geschichte dieser schönen Stadt treffen.
Dr. phil. Erich Brauch
Urbach

Neujahrsgruß«
„Nie wieder Krieg!“ mahnte Käthe Kollwitz schon im Jahr 1924 mit einer ihrer bekanntesten Zeichnungen: dem Schwur eines jungen Mannes.
„Nie wieder Krieg!“ sagten die Menschen vor fast 80 Jahren, die die Schrecken und Leiden desselben am eigenen Leib erfahren hatten: durch den Verlust lieber Angehöriger, der Heimat, der zerbombten Wohnung oder auch einzelner Gliedmaßen an der Front.
„Nie wieder – jedenfalls nicht gleich“ relativierte der Dichter Günter Kunert aber dann bereits 1949 in seinem Gedicht „Über einige Davongekommene“.
„Lasst uns neugierig bleiben!“ weiterlesenIm September erfuhren wird, dass Sitzungsvorlagen für den Gemeinderat inzwischen mit Hilfe sogenannter „Künstlicher Intelligenz“ angefertigt werden.
Das erinnert uns daran, dass Schorndorf sich vor wenigen Jahren als Modellkommune für das Experiment „Smart City“ beworben hat, aber leider (oder zum Glück?) für dieses Förderprogramm nicht ausgewählt wurde.
Mit den Worten „Wir lassen uns nicht einreden, dass Krieg normal ist“ wurde im gleichen Monat zu einer großen Friedenskundgebung in Stuttgart am „Tag der Deutschen Einheit“ aufgerufen. Denn: „Ein hochgerüstetes Deutschland hat nie Frieden gebracht“.
„Jahresrückblick 2025 (Teil 3)“ weiterlesenIn der Tradition von Pazifistinnen wie Frida Perlen und Helene Stöcker setzen sich aktuell vermehrt wieder Frauen für den Frieden ein. Und wie jene damals werden auch sie heute beschimpft. Das erlebte im Mai Eva-Maria Gideon, die ehemalige Schorndorferin, als sie in Schwäbisch Gmünd eine Rede zu 80 Jahre Kriegsende hielt.
Ihr Wunsch, aus diesem Krieg zu lernen, wurde in der dortigen Lokalzeitung verzerrt wiedergegeben, weshalb wir ihre Rede mit dem Titel „Wie schön wäre es“ als Gastbeitrag im Wortlaut veröffentlichten.
Daraufhin erreichte uns ein Leserbrief von Dorothea Niewienda, die von herzergreifenden Versöhnungsszenen bei ihrer Reise nach Russland berichtete, bei der Menschen beider Nationen an dortigen Gedenkstätten und Soldatenfriedhöfen gemeinsam trauerten.
„Jahresrückblick 2025 (Teil 2)“ weiterlesenBürgermeister Englert legte dieses Jahr dem Gemeinderat einen nicht ausgeglichenen Haushalt vor. Den dieser beschloss. Und den die Aufsichtsbehörde nicht genehmigte. So dass man nacharbeiten musste. Aber der Reihe nach.
So wie das vorherige Jahr mit einer missglückten Bürgerbeteiligung endete, begann das neue Jahr mit einer missglückten Bürgerbeteiligung. Wer im Januar den Online-Fragebogen zur Stadtentwicklung ausfüllte, bekam am Ende statt einer positiven Bestätigung und/oder einem Dank die Meldung: „Oops, das hätte nicht passieren dürfen.“ Die Stadt beteuert, dass die Angaben dennoch in die Analyse eingeflossen seien.
Im Hinblick auf die vorgezogene Bundestagswahl machte sich die hiesige Friedensinitiative Sorgen, weil „Verteidigungs“-Minister Pistorius die Bevölkerung dazu aufrief, „kriegstüchtig“ zu werden. Die „NachDenkSeiten“ brandmarkten dies übrigens als „Goebbels-Sprech“, weil es stark angelehnt ist an die Wortwahl des NS-Propaganda-Ministers Goebbels.
„Jahresrückblick 2025 (Teil 1)“ weiterlesenGedenktag«
Dass auch in diesem Jahr eine riesengroßer Tanne den Roten Platz in Moskau zur Adventszeit ziert, geht auf eine Frau aus Deutschland zurück. Als diese im Jahr 1817 nach Russland heiratete, brachte sie den weihnachtlichen Brauch aus ihrer alten Heimat mit. Und dieser etablierte sich dort schnell.
Ihr Name ist Charlotte. Sie war die Tochter der preußischen Königin Luise. In Russland konvertierte sie zur orthodoxen Kirche und ging als Zarin Alexandra Fjodorowna in die Geschichtsbücher ein.
„Wie der Weihnachtsbaum nach Russland kam“ weiterlesen