Kurzmeldung«
Der ganze Spitalhof ist wegen der Bücherei-Baustelle als Parkplatz für Autos gesperrt.
Der ganze Spitalhof?
Nein!
Zwischen gelbem Archivgebäude und dem ehemaligen Pfründnerhaus des Spitals ist noch ein Parkplatz erhalten geblieben – reserviert für einen schwarzen Mercedes, den Dienstwagen des Oberbürgermeisters.
Noch immer fehlen der Stadt 3 Millionen Euro
Ankündigung«
Die fehlenden 3 Millionen Euro im Stadthaushalt, die bereits seit Herbst 2022 bekannt waren, fehlen immer noch. Erhoffte Mehreinnahmen an Steuern blieben aus. Laut Steuerschätzung im Mai wurde durch zusätzliche Steuerausfälle die Situation sogar noch verschärft. So steht’s im Finanz-Zwischenbericht, der dem Gemeinderat am Donnerstag, 20. Juli, offiziell zur Kenntnis gegeben wird.
Den Mangel beheben will man mit einem neuen „Instrument“: der Erstellung von „Handlungsfeldern“. Diese sollen dem Gemeinderat und der Verwaltung die „Priorisierung“ von Pflichtaufgaben gegenüber reinen Wünschen „deutlich erleichtern“ (s. S. 10 im Bericht).
Wie schon im Bericht voriges Jahr besteht Gefahr, die Tilgung der Kredite nur durch neue Schulden bezahlen zu können (S. 7 bzw. 8). Erneut hofft man, dass „Zahlungen aus Einkommensteuer und Finanzausgleich“ die Lage zum Jahresende „sprunghaft verbessern“.
„Noch immer fehlen der Stadt 3 Millionen Euro“ weiterlesenWas wird aus dem Haushahn’schen Ziegelbau?

Ankündigung«
Der Gestaltungsbeirat diskutiert am Mittwoch, 12. Juli, über die Bauvorhaben in der Löwenseestraße 24 und in der Schlichtener Straße 21 und 23 (s. Foto). Im öffentlichen Teil der Sitzung werden die Ergebnisse aus der nichtöffentlichen Beratung vorgestellt.
Erstere beginnt um 15 Uhr und findet im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Eingerichtet wurde der Gestaltungsbeirat vor sieben Jahren. Es setzt sich aus Fachleuten sowie Mitgliedern der Stadtverwaltung und des Gemeinderats zusammen.
„Wir wollen ganz viele Leute erreichen“
Seit Februar 2022 hält die Schorndorfer Friedensinitiative jeden Freitag eine Mahnwache auf dem Marktplatz ab. Vorigen Monat setzte man sich überdies zusammen, um über neue Formen des Einsatzes für Frieden zu diskutieren. Das nächste Treffen dieser Art ist am morgigen Freitag, 7. Juli, ab 19 Uhr in der Manufaktur.
Gründungsmitglied Uwe Glund bedauerte bei der Zusammenkunft im Juni, „dass Freunde, die früher mit mir aktiv waren, heute für Waffenlieferungen sind“. Doris Kommerell, ebenfalls Gründungsmitglied vor fünf Jahren, erklärte, sie gebe der Lokalzeitung allwöchentlich ausführliches Material zur Mahnwache, denn „wir wollen ja ganze viele Leute erreichen“. Leider jedoch „war die Presse bisher nicht sonderlich interessiert“.
„„Wir wollen ganz viele Leute erreichen““ weiterlesen150.000 Euro für Bespaßung?
Ankündigung«
Das City-Management möchte, dass der Gemeinderat einem „abwechslungsreichen Gestaltungs- und Bespielungskonzept“ für den Unteren Marktplatz zustimmt. Es handele sich um ein „Schlüsselprojekt“, welches „zukunftsweisend“ sei, und zwar „für die gesamte Innenstadt“. Kosten: bis zu 150.00 Euro pro Jahr. Am morgigen Dienstag, 4. Juli, wird es im Technischen Ausschuss vorgestellt.
Am Donnerstag, 6. Juli, soll dann der Verwaltungsausschuss bei der Vereinsförderung eine „befristete“ Kürzung um 10 Prozent beschließen. Dies betrifft sowohl die Grundförderung, als auch Sonderzuschüsse, die Jugendförderung und den Inklusionszuschuss der Vereine. Als Grund dafür wird die „angespannte Haushaltslage“ genannt. Jährlich könnten somit 327.000 Euro eingespart werden.
„150.000 Euro für Bespaßung?“ weiterlesenUnseriös
Kommentar«
Die Zufahrt zum Spitalhof sei nicht breit genug für eine Nutzung als Parkplatz, wenn die neue Bücherei erst einmal steht. Mit diesem Argument entkräftete die Rathausverwaltung einen entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion.
Was sie verschwieg: Die breitere Zufahrt war längst beschlossen: nämlich nötig für die „Schleppkurve“ langer Baufahrzeuge.
Dass während der gesamten Bauzeit von mindestens zwei Jahren rund 25 Quadratmeter des Schlosswall-Schulhofs für den Neubau geopfert werden, ist seit vorgestern Tatsache (s. Foto).
„Unseriös“ weiterlesenHaushaltsloch durch Kita-Gebühren stopfen?
Ankündigung«
In seiner Sitzung am heutigen Donnerstag, 29. Juni, soll der Gemeinderat einer erneuten Erhöhung der Kita-Gebühren zustimmen, nachdem diese erst vor einem Jahr angehoben wurden. 88.000 Euro will die Stadt dadurch noch in diesem Jahr, und danach jährlich 265.000 Euro mehr einnehmen.
Argumentiert wird laut Sitzungsvorlage u.a. mit Tariferhöhungen. Allerdings stand bereits Ende vorigen Jahres im Haushaltsplan (S. 23), dass die Verwaltung ihre Personalkosten in den zwei Jahren zuvor bewusst unterhalb der „eigentlichen Hochrechnung“ einplante, weil sie auf „Ausfälle“ durch Schwangerschaft und Krankheit gesetzt habe, die aber nicht eingetreten seien. Dadurch sei heuer „ein Mehraufwand von 1,1 Millionen“ Euro aufgelaufen.
Die Sitzung des Gemeinderats ist öffentlich. Sie beginnt um 18 Uhr. Die Kita-Gebühren sind Punkt 5 auf der Tagesordnung. Im Anschluss daran soll ein Wettbewerb für die Spitalhof-Gestaltung beschlossen werden, für den geplant ist, 70.000 Euro auszugeben.
Das Wunder vom Spitalhof
Glosse«
Blöd, dass man beschlossen hat, die Stadtbücherei in die Innenstadt zu versetzen. Dort vermissen nämliche jetzt schon so manche das schöne Umfeld, das bislang am Park besteht. Aber, so dachte sich die Stadtverwaltung: Dann schaffen wir eben auf dem Spitalhof einfach einen neuen Park!
„Aufenthaltsqualität“ ist das Zauberwort. Und „Bibliotheksumfeld“. Der Gemeinderat soll am kommenden Donnerstag einen Wettbewerb ausrufen, wer die beste Idee dafür aus dem Hut zaubert. 70.000 Euro will man sich das kosten lassen. Denn auf dem Spitalhof soll nicht weniger als ein Wunder geschehen.
„Das Wunder vom Spitalhof“ weiterlesenNicht alle dürfen zum „Sommerempfang“
Ankündigung«
An die Stelle des klassischen Neujahrsempfangs, zu dem Schorndorfs Oberbürgermeister bislang stets die gesamte Bürgerschaft einluden, trat voriges Jahr eine Veranstaltung im Freien: der „Sommerempfang“ im Ziegelei-Freibad. Nachteil dieser neuen Örtlichkeit: Dort ist nicht so viel Platz wie in der Künkelinhalle vorhanden, in die seither eingeladen wurde. Somit nahmen 2022 nur rund 500 BürgerInnen an diesem Ereignis teil. In der Künkelinhalle hingegen waren es oftmals mehr als das Doppelte.
Dennoch wählte die Stadtverwaltung auch dieses Jahr die Form des Sommerempfangs. Er findet am Freitag, 30. Juni, ab 19 Uhr statt. Anders als beim Neujahrsempfang ist laut Pressmitteilung jetzt für alle, die kommen wollen, eine Anmeldung „Pflicht“, da „das Teilnehmerkontingent begrenzt ist“. Die Frist endet am Montag, 26. Juni.
„Nicht alle dürfen zum „Sommerempfang““ weiterlesen


