In der Tradition von Pazifistinnen wie Frida Perlen und Helene Stöcker setzen sich aktuell vermehrt wieder Frauen für den Frieden ein. Und wie jene damals werden auch sie heute beschimpft. Das erlebte im Mai Eva-Maria Gideon, die ehemalige Schorndorferin, als sie in Schwäbisch Gmünd eine Rede zu 80 Jahre Kriegsende hielt.
Ihr Wunsch, aus diesem Krieg zu lernen, wurde in der dortigen Lokalzeitung verzerrt wiedergegeben, weshalb wir ihre Rede mit dem Titel „Wie schön wäre es“ als Gastbeitrag im Wortlaut veröffentlichten.
Daraufhin erreichte uns ein Leserbrief von Dorothea Niewienda, die von herzergreifenden Versöhnungsszenen bei ihrer Reise nach Russland berichtete, bei der Menschen beider Nationen an dortigen Gedenkstätten und Soldatenfriedhöfen gemeinsam trauerten.
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