„Was für eine große Baustelle!
...und kein Mensch ist dort am Arbeiten.“
Aufgeschnappt aus einer Touristengruppe vor der ehemaligen Meierei, die seit über 2 Jahren eingerüstet ist wegen ihres Umbaus zur neuen Leihbücherei.

Lokalpolitik aus weiblicher Perspektive
Zitate – Leben und Politik in der Stadt aus weiblicher Perspektive: friedliebend – feministisch – feinsinnig. Gegründet August 2020.
„Was für eine große Baustelle!
...und kein Mensch ist dort am Arbeiten.“
Aufgeschnappt aus einer Touristengruppe vor der ehemaligen Meierei, die seit über 2 Jahren eingerüstet ist wegen ihres Umbaus zur neuen Leihbücherei.
"Ich habe eine gute Nachricht:
Eine Raumluftmessung am Max-Planck-Gymnasium
hat keinen Befund von Schimmel ergeben."
Dieses Ergebnis einer Untersuchung, die Anfang April stattfand, gab Bürgermeister Thorsten Englert in der Gemeinderatssitzung am 7. Mai dem Gremium bekannt.
Auf das Thema Schimmelbefall am MPG war die Verwaltung bereits im Oktober 2025 von der CDU-Fraktion hingewiesen worden, weshalb Englert damals laut Lokalzeitung ankündigte, die Sache direkt nach den Herbstferien untersuchen zu lassen.
„Mir ist das Umfeld der Bücherei völlig schnuppe. Was ich brauche, sind Bücher. Mit denen tauche ich in andere Welten ein.
Und am liebsten ist mir ein Parkplatz direkt am Haus, damit ich sie mir problemlos holen kann.“
Aufgeschnappt in der Fußgängerzone
„Das Volk – in seiner unergründlichen Weisheit – hat halt für Stuttgart 21 gestimmt.“
Ministerpräsident Winfried Kretschmann gestern beim politischen Aschermittwoch der „Grünen“ in der Künkelinhalle zum Volksentscheid anno 2011.
Nicht erwähnt hat er dabei freilich die Werbekampagne für dieses Projekt (inkl. des rechtswidrigen Plakats der IHK sowie des Versprechens, dass das Projekt nicht teurer als 5 Milliarden Euro wird), gegenüber der die Kritiker, die es damals schon gab, auf verlorenem Posten standen.
„Das Lied kam trotz der Umstände weit nach oben, was zeigt, wie groß der Friedenswunsch im Land ist.“
schreibt Uwe Bogen aktuell in der „Stuttgarter Zeitung“, weil Reinhard Meys „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht“, das für die SWR1-Hitparade 2025 von der Vorschlagsliste gestrichen worden war, dennoch gewählt wurde und sich sogar – von Platz 13 im vorigen Jahr – jetzt auf Platz 12 verbesserte.
Übrigens:
Auch Hannes Waders Anti-Kriegslied „Es ist an der Zeit“ stieg um fünf Plätze und somit auf Rang 59 der Hitliste.
In dessen Refrain heißt es: „Ja, auch dich haben sie schon genauso belogen, so wie sie es mit uns heute immer noch tun.“
Und am Schluss: „Doch längst finden sich mehr und mehr Menschen bereit, diesen Krieg zu verhindern. Es ist an der Zeit.“
„Frieden in der Welt kann nur aus dem inneren Frieden der einzelnen Menschen entstehen.
Deswegen kann kein Zweifel darüber bestehen, dass der Weltfrieden bei jedem Einzelnen beginnen muss.“
Dalai Lama
(aus „Kleines Buch der inneren Ruhe“ von 2014, Seite 33)
„Die Unwilligkeit von Eltern, ihre Kinder als Soldaten zu sehen, die eventuell geopfert werden für das Gemeinwesen…"
…beklagt Althistoriker Eugen Flaig in der Sendung „Kulturzeit“ auf 3sat vom 2. Juni 2025 („Wehrpflicht-Debatte: Frauen an die Front?“) ab Minute 3:22.
Schuld daran sei ein jahrzehntelanger Pazifismus. Weshalb er eine entsprechende „kulturelle Umprogrammierung“ der Gesellschaft für nötig erachtet.
„… das ist schon sehr kanaken-lastig.
Ich als Frau mit Migrationshintergrund kann das sagen.“
Aufgeschnappt in der Fußgängerzone
„Alle Einnahmen von Grundstückserlösen und Gewerbesteuer haben nicht zu einem ausgeglichenen Haushalt geführt.“
So erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Hermann Beutel in den Haushaltsberatungen, warum er nach 30 Jahren Gemeinderats-Zugehörigkeit erstmals einer weiteren Versiegelung von wertvollem Ackerboden für Gewerbegebiete nicht zustimmt.