„Hier im Jagdschloss ist jetzt das Finanzamt – das passt ja: Die machen Jagd auf Steuern.“
Aufgeschnappt von Touristen in der Verlängerung der Fußgängerzone

Lokalpolitik aus weiblicher Perspektive
„Hier im Jagdschloss ist jetzt das Finanzamt – das passt ja: Die machen Jagd auf Steuern.“
Aufgeschnappt von Touristen in der Verlängerung der Fußgängerzone
Kurzmeldung«
Die Schorndorfer Friedensinitiative wollte, wie deren Gründer Detlef Beune mitteilt, in der hiesigen Lokalzeitung eine Annonce schalten mit dem Text „Bitte wählt keine Kriegstreiber“ – und zwar unter einem Foto vom zerbombten Stuttgart aus dem Jahr 1945 (siehe Homepage der Friedensinitiative).
Die Veröffentlichung der Anzeige sei jedoch von der Geschäftsleitung des Zeitungsverlags Waiblingen abgelehnt worden.
„Anti-Kriegs-Annonce abgelehnt“ weiterlesenAnkündigung«
Der Wasserverband Rems hat seine Starkregen-Gefahrenkarte aktualisiert. Seit 16. Dezember 2024 steht sie online zur Verfügung. Am Donnerstag, 16. Januar, wird sie in der Künkelinhalle der Schorndorfer Bürgerschaft vorgestellt. Beginn ist um 18.30 Uhr.
Als „Bürgerdialog“ hat die Stadtverwaltung diese Veranstaltung deklariert: Rathaus-Obere und ExpertInnen „der begleitenden Ingenieurbüros“ werden sich da den Fragen der BürgerInnen stellen.
Die Karten selbst seien „übersichtlich gestaltet, leicht zugänglich“ und böten eine „fundierte Grundlage, um Überflutungsrisiken gezielt zu bewerten“, verspricht der Vorsitzende des Wasserbands Rems, Thorsten Englert. „Sie liefern der Verwaltung wichtige Daten“, gäben aber auch den BürgerInnen „die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden“, denn „Vorsorgemaßnahmen sind nicht allein Aufgabe der Kommunen“.
„„Bürgerdialog“ zur Starkregengefahr“ weiterlesenAnkündigung«
„Nach erfolgreichem Start Ende Dezember“, meldet die Stadtverwaltung, soll es ab sofort jeden zweiten und letzten Sonntag im Monat einen Frauenspaziergang vor den Toren Schorndorfs geben. Der nächste ist morgen, Sonntag, 12. Januar, Treffpunkt diesmal der Parkplatz Schützenhaus, Hegnauhofweg 100, um 15 Uhr.
Im Rahmen des Schorndorfer Projekts „Gemeinsam. Zusammen. Sein. In Schorndorf“ sind alle Frauen „herzlich eingeladen, 1,5 bis zwei Stunden die Natur zu genießen, ins Gespräch kommen und eine schöne Zeit mit anderen Frauen verbringen“, egal ob allein oder mit Freundin.
„Frauenspaziergang künftig regelmäßig“ weiterlesen
„Prüft alles und behaltet das Gute“, empfiehlt der Apostel Paulus in seinem ersten Brief an die „gottesfürchtigen Griechen und einige vornehme Frauen“ der mazedonischen Küstenstadt Thessaloniki, wie Wikipedia weiß. Diese Stadt hatte der mazedonische König Kassander nach seiner Frau Thessalonika benannt, welche eine Schwester von Alexander dem Großen ist.
Was der Jesus-Jünger um 50 n. Chr. schrieb, hat die „Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen“ zur Jahreslosung für das Jahr 2025 erkoren. Angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl kommt ihr nun auch eine aktuelle politische Dimension zu.
„Die Jahreslosung für 2025“ weiterlesenKurzmeldung«
2024 war in Schorndorf das Jahr der Überflutung nach Starkregen – und „Noah“ der Vorname, der am häufigsten für hier geborene Jungen gewählt wurde. Sieben mal. Bei den Mädchen stand „Amelie“ mit sechs Nennungen an der Spitze. „Lina“ hingegen, die in beiden vorigen Jahren am beliebtesten war, ist auf Rang 8 abgerutscht. Die Zahl der Geburten nahm von 579 auf 545 ab.
Die Hitliste der weiblichen Vornamen lautet: Amelie (6), Lara (5), Lia (5), Lotta (5), Romy (5), Emma (4), Hanna (4), Lina (4), Giulia (3), Hannah (3), Leni (3), Liana (3), Luisa (3), Marie (3), Mira (3), Amalia (2), Anastasia (2), Ariana (2), Elena (2) und Eleni (2).
„Marie“ führt bei den zweiten Vornamen, gefolgt von „Maria“, Sophie, Charlotte, Aurelia, Katharina, Liv, Malia, Rose und Sofia.
„Noah und Amelie als beliebteste Vornamen“ weiterlesenKurzmeldung«
Wer den Online-Fragebogen im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Stadtentwicklungskonzept ausfüllt, bekommt derzeit am Schluss die Meldung: „Oops, das hätte nicht passieren dürfen“. Denn „bei der Verarbeitung Ihrer Formulardaten ist ein unerwarteter Fehler aufgetreten“. Man möge es „zu einem späteren Zeitpunkt“ noch einmal „versuchen“. Falls man zu lange für die Antworten gebraucht habe, solle man das Formular neu laden.
„Der ausgefüllte Fragebogen geht dennoch ein und wird ausgewertet“, wird daher inzwischen eingangs der Aktion versichert, „sofern die Bearbeitungszeit unter 30 Minuten beträgt“. Es werde daran gearbeitet, das Problem zu beheben und um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten gebeten.
„Fehlermeldung beim Fragebogen“ weiterlesenNeujahrsgruß«
Oberste Bürgerpflicht ist derzeit für alle SchorndorferInnen die Beteiligung am Stadtplanungskonzept. Die Online-Befragung ist noch bis 19. Januar möglich.
Um mir später nicht nachsagen zu lassen, ich hätte etwas verändern können, aber nutzte die Chance, die man mir gab, nicht rief ich beherzt im Netz den Fragebogen auf.
Mit Herzblut beantwortete ich die Frage nach meinem Lieblingsort in Schorndorf. Kam dann etwas ins Grübeln darüber, welche Orte ich als „verbesserungswürdig“ ansehe. Ratlos wurde ich schließlich, als es um die „Attraktivität der Stadteingänge“ ging. Ich dachte: Sie SIND halt. Sind einfach da. Sind der Weg zum Stadtkern.
„Die Stadt von morgen“ weiterlesenDer „Brief an eine neue Stadträtin“, den wir im September den frisch Gewählten in diesem Gremium zum Beginn ihres Ehrenamts mit auf den Weg gaben, erfuhr viel positive Resonanz.
Laut Statistischem Landesamt haben Stadtverwaltung und Gemeinderat bis Ende 2023 einen Schuldenberg von über 200 Millionen Euro angehäuft. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt hier annähernd 5.000 Euro, der Landesdurchschnitt liegt bei etwas über 2.000 Euro.
„Jahresrückblick 2024 (Teil 3)“ weiterlesen