„Man könnte doch die Weihnachtsbeleuchtung nach Silvester in den Teilorten aufhängen, wo die Straßenlampen jetzt nachts abgeschaltet werden.
Aufgeschnappt in der Fußgängerzone
Weil das sind ja alles LEDs, heißt es, die kosten so gut wie nichts an Strom.“
Friede auf Erden
Gedenktag«
Wohl selten zuvor sprach uns die Botschaft der Engel zu Weihnachten so sehr aus der Seele wie heute: „Friede auf Erden!“ Diese Sehnsucht, dass das Massenmorden auf der Welt für irrsinnige politische Ziele endlich einmal aufhört. Dass die Menschheit zur Vernunft kommt und ihre Kraft auf ein gutes Miteinander hin ausrichtet.
Die meisten Menschen wollen keinen Krieg. Es sind nur ganz wenige, die diese anzetteln – aus Geldgier, Machtgeilheit, Geltungsdrang oder tatsächlicher Angst vor einem politischen Gegner. Das sind Politiker, Waffenlobbyisten, Besitzer von Fabriken für Panzer, Kanonen, Gewehre. Vielleicht noch ein paar Generäle. Einfache BürgerInnen haben kein Interesse daran.
„Friede auf Erden“ weiterlesenStadt mietet Hotel für Flüchtlinge an
Die Stadtverwaltung mietet ab 1. Januar 2024 das 3‑Sterne BTS-Hotel in Weiler für die „Anschlussunterbringung“ von Flüchtlingen an. Dies verkündete OB Hornikel in der Sitzung des Gemeinderats am Dienstagabend. Er stellte in Aussicht, dadurch die Festhalle in Haubersbronn, wie er in seiner Haushaltsrede versprochen hat, zum Ende des 1. Quartals 2024 wieder „freizuspielen“. Der Mietvertrag mit dem Hotel sei auf 5 Jahre abgeschlossen worden – „mit Verlängerungsoption.“
In diesem Hotel stehen laut Auskunft der städtischen Pressestelle auf unsere Anfrage hin „rund 20 Zimmer für bis zu 40 Personen“ zur Verfügung. Es gebe dort „eine Gemeinschaftsküche und Aufenthaltsräume“. Zudem würden „Kollegen aus dem Fachbereich Familie und Soziales für die Betreuung einbezogen“. Und: „Wer dort einziehen wird, steht noch nicht fest.“ Bezüglich der Frage, was diese Anmietung an Steuergeldern verschlingt, schreibt er: „Zu Vertragsdetails, wie der Höhe der Mietkosten, geben wir keine Auskunft.“
„Stadt mietet Hotel für Flüchtlinge an“ weiterlesenAnna Amalia und das Armband
Kommentar«
Morgen wird der Gemeinderat den Haushaltsplan für 2024 verabschieden. Obwohl die Verwaltung im kommenden Jahr weitere 4 Millionen Euro Schulden anhäufen will. Dadurch wird sie insgesamt über 200 Millionen Euro aufgetürmt haben. Eine Summe, die so unvorstellbar groß ist, dass manche offenbar aufgehört haben, sich darüber Sorgen zu machen.
Im fränkischen Burgpreppach hat der Gemeinderat unlängst dem Haushaltsentwurf seine Genehmigung verweigert. Weil die Pro-Kopf-Verschuldung dort von 745 Euro auf 2335 Euro explodiert ist. Von solchen Ratsbeschlüssen sind wir in Schorndorf weit entfernt, obwohl hier diese Verschuldung sogar das Doppelte beträgt: bereits 4.657 Euro pro Kopf. Und nächstes Jahr auf 5.400 Euro steigen wird – mindestens. Da ist kein Aufschrei. Weil so unvorstellbar.
„Anna Amalia und das Armband“ weiterlesenNeue Bürgermeisterin: Selina Holl
Kurzmeldung«
„Schoblatt“-Leser Jochen Dieterich hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass kürzlich auch eine gebürtige Schorndorferin zur Bürgermeisterin gewählt wurde, nämlich Selina Holl, und zwar in Altheim (Alb) nördlich von Ulm. Dort kreuzten am 17. September dieses Jahres 88,61 Prozent der Wahlberechtigten ihren Namen an. Und dies bei einer Wahlbeteiligung von 60,5 Prozent.
Selina Holl ist 1994 in Schorndorf geboren, absolvierte eine Ausbildung zur „Verwaltungswirtin im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst“ und hat seit 2012 im hiesigen Rathaus in den Bereichen Wirtschaftsförderung und Ordnungsverwaltung gearbeitet.
„Neue Bürgermeisterin: Selina Holl“ weiterlesenAndrea Sieber verlässt den Gemeinderat
Ankündigung«
Grünen-Stadträtin Andrea Sieber (46) scheidet auf eigenen Wunsch zum Ende des Jahres aus dem Gemeinderat aus. Im Jahr 2019, als sie zum zweiten Mal für dieses Wahlamt kandidierte, hatte sie mit 7.159 Stimmen das beste Ergebnis in ihrer Fraktion erhalten, verließ diese aber bereits im Sommer, um bei der CDU Unterschlupf zu suchen. Nach heftiger Kritik sah sie davon ab und übte ihr Wahlamt seither fraktionslos aus.
2021 kandidierte die gelernte Erzieherin, die mittlerweile als Referentin im Landtag arbeitete, in Schwaikheim für das Amt der Bürgermeisterin, errang aber nur 5,7 Prozent der Stimmen. Gewonnen hat dort Dr. Astrid Loff im ersten Wahlgang mit fast 62,5 Prozent.
Im Schorndorfer Gemeinderat hat es in dieser Wahlperiode bei den Grünen die meisten Wechsel gegeben – fast wie in alten Zeiten, als diese Partei auf das „Rotationsprinzip“ setzte, damit kein Abgeordneter an seinem Sitz „klebt“. Nur noch 2 der ursprünglich 6 Gewählten von der Grünen-Liste sind in der Fraktion verblieben.
„Andrea Sieber verlässt den Gemeinderat“ weiterlesenWintersonnwende in Winterbach
Ankündigung«
Der Homöopathische Verein Winterbach lädt am Donnerstag, 21. Dezember, zu einer kleinen Feierstunde anlässlich der Wintersonnwende in den Heilkräutergarten zwischen Bahnhof und Altenheim ein. Beginn ist um 17.30 Uhr.
Die Wintersonnwende „war den Waldvölkern, den Kelten, Germanen, Slaven, Balten, so wichtig dass sie nicht davon lassen wollten“, erklärt der Kulturanthropologe Wolf-Dieter Storl. Deshalb habe die Kirche „keine Wahl“ gehabt, als die Geburt Jesu „in die Sonnwendtage zu verlegen“. Papst Liberius hat im Jahr 354 n. Chr. den 25. Dezember offiziell als Geburtstag des Heilands festgelegt.
„Die Jahreswende ins neue Sonnenjahr, die längste Nacht, der kürzeste Tag, der Wendepunkt ins wiederkehrende Licht“ stehen laut Ankündigung des Vereins im Zentrum der Veranstaltung. Sie wird von den Heilpraktikerinnen Petra Rachel und Monika Thomanek geleitet. Der Eintritt ist frei.
Neue Bürgermeisterin: Veronika Franco Olias

Kurzmeldung«
Veronika Franco Olias ist vorigen Sonntag gleich in ersten Wahlgang mit überzeugenden 73,5 Prozent der Stimmen zur neuen Bürgermeisterin von Sulzbach gewählt worden. Die Wahlbeteiligung in der rund 5.300 Einwohner großen Gemeinde lag bei knapp 59 Prozent.
Seit 2018 war die 30-Jährige, die ein Studium des gehobenen Verwaltungsdiensts mitbringt, als Ortsvorsteherin angestellt, zuletzt in Waiblingen-Bittenfeld. Weil, wie sie der „Stuttgarter Zeitung“ gegenüber sagte: „Wenn ich ein Rathaus führen möchte, dann sollte ich auch dort gearbeitet haben.“
„Neue Bürgermeisterin: Veronika Franco Olias“ weiterlesen„Kettensägen-Massaker“ auf dem Schurwald?
Ankündigung«
Die Bürgerinitiative „Pro Schurwald“ lädt zu einer Info-Veranstaltung zum Thema „Wollen Sie, dass sinnlose Windräder unseren schönen Schurwald zerstören?“ am morgigen Freitag, 8. Dezember, um 19 Uhr ins Bürgerzentrum Schlichten (am Wasserturm) ein.
Grund: Der Regionalverband will auf dem Schurwald 22 Windräder von bis zu 300 Meter Höhe aufstellen. Und: Alle Bürgerinnen und Bürger können bis 2. Februar 2024 ihre Stellungnahme zu diesem Planungsentwurf abgeben. Die Bürgerinitiative hat dazu einen Musterbrief mit Gegenargumenten entworfen.
Für den Bau der Riesenräder werde das Ökosystem Wald extrem gestört, erklärt die Bürgerinitiative auf ihrer Homepage: Breite Schneisen müssten in ihn geschlagen werden, die den Wald anfälliger für Sturm und Hitze machten. Der „Spiegel“ spricht in seinem Videobeitrag „Windräder statt Bäume“ deshalb auch von einem „Kettensägen-Massaker für den Klimaschutz“.
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