Kübler und Bantel legen Widerspruch ein

Kurz­mel­dung«
Ge­gen den Be­schluss des Ge­mein­de­rats, der das Bür­ger­be­geh­ren zum Mu­se­ums­stand­ort für nicht zu­läs­sig er­klärt, ha­ben die In­itia­to­ren der Ak­tion, Win­fried Kü­b­ler und Man­fred Ban­tel, frist­ge­recht Wi­der­spruch ein­ge­legt.

Da es sich „ohne Zwei­fel“ um ein „kas­sie­ren­des Bür­ger­be­geh­ren“ han­dele, weil es eine Maß­nahme ver­hin­dern will (den Um­zug des Mu­se­ums), sei ein Kos­ten­de­ckungs­vor­schlag nicht nö­tig, schrei­ben sie in ih­rem Brief an den Ober­bür­ger­meis­ter. Die Recht­spre­chung des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs dazu sei „gut eta­bliert“.

Ganz ab­ge­se­hen da­von wäre ein sol­cher De­ckungs­vor­schlag gar nicht mög­lich ge­we­sen, weil sei­tens der Ver­wal­tung prä­zise An­ga­ben über die Kos­ten fehl­ten: „Zu Vie­les hielt sich im Un­ge­fäh­ren.“

Un­ter an­de­rem bleibe die Frage un­be­ant­wor­tet, wo und mit wel­chem Auf­wand jene Ex­po­nate de­po­niert wer­den, die im neuen Do­mi­zil kei­nen Platz mehr ha­ben

Und „voll­ends un­mög­lich“ werde eine Kos­ten­er­mitt­lung da­durch ge­macht, dass eine ad­äquate Nach­nut­zung der Ge­bäude laut Sit­zungs­vor­lage „erst ge­prüft wer­den soll“.

Durch den Ver­bleib des Mu­se­ums am Kirch­platz hin­ge­gen „ent­ste­hen keine Kos­ten, die über den bis­he­ri­gen Auf­wand für Per­so­nal, Be­trieb und lau­fende In­ves­ti­tio­nen hin­aus­ge­hen“. Das Mu­seum sei „be­triebs­be­reit und aus­rei­chend aus­ge­stat­tet“.

Die von der Ver­wal­tung ins Feld ge­führ­ten Sa­nie­rungs­kos­ten sind nach Kü­b­lers An­sicht „in die fer­nere Zu­kunft ge­rich­tet“ und „au­ßer­dem spe­ku­la­tiv über­höht“. Bei­des habe mit der ak­tu­el­len Si­tua­tion nichts zu tun.

Durch den Wi­der­spruch wolle man „lang­wie­rige recht­li­che Aus­ein­an­der­set­zun­gen ver­mei­den“, heißt es in der Pres­se­mit­tei­lung der bei­den Ver­trau­ens­leute.

Gleich­zei­tig stel­len sie klar, „ge­ge­be­nen­falls die Zu­läs­sig­keit die­ses Bür­ger­be­geh­ren durch das Ver­wal­tungs­ge­richt klä­ren zu las­sen“. Wenn­gleich sie hof­fen, „dass es doch noch zu ei­ner Ei­ni­gung kommt“.

Nicht zu­letzt er­in­nern die bei­den Män­ner daran, dass mehr als 3.500 Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, die für die­ses Bür­ger­be­geh­ren un­ter­schrie­ben ha­ben, „eine ver­ant­wor­tungs­be­wusste bür­ger­schaft­li­che Mit­wir­kung an der Kom­mu­nal­po­li­tik“ dar­stel­len, wel­che „all­ge­mein pro­pa­giert und ge­för­dert wird“.

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