6 oder 5 Gegenstimmen?

Kurz­mel­dung«
In der Ge­mein­de­rats­sit­zung vo­rige Wo­che hat Bür­ger­meis­ter Eng­lert bei der Ab­stim­mung über den Ver­wal­tungs­an­trag zur Un­zu­läs­sig­keit des Bür­ger­be­geh­rens zum Mu­se­ums­stand­ort 6 Ge­gen­stim­men ge­zählt und laut ver­kün­det. So ha­ben wir es auch be­rich­tet.

Im of­fi­zi­el­len Be­schluss­pro­to­koll sind nun aber un­ter dem be­tref­fen­den Ta­ges­ord­nungs­punkt 9 nur 5 Ge­gen­stim­men ver­zeich­net.

Auf un­sere Nach­frage hin er­fuh­ren wir, dass die AfD-Frak­tion ge­schlos­sen mit vier Mann da­ge­gen vo­tiert hat. De­ren Vor­sit­zen­der, Lars Haise, be­grün­dete das so: „Wir sind kein Ge­richt. Das sol­len Ver­wal­tungs­rich­ter ent­schei­den, wenn die Zu­läs­sig­keit strei­tig ist.“

Mat­thias Not­h­durft von der „Bür­ger­stimme“ mailte: „Ich habe da­ge­gen ge­stimmt, weil ich das Bür­ger­be­geh­ren als zu­läs­sig er­achte.“

Aus der CDU-Frak­tion teilte Thors­ten Lei­ter mit, dass er selbst so­wie die Stadt­räte Som­brutzki und Mül­ler-Eiß­feldt sich bei die­ser Frage der Stimme ent­hal­ten ha­ben. Sein Kol­lege Klaus Do­bler, so sagte er, „meint, er hätte sich ent­hal­ten“, sei sich aber nicht si­cher.

Um Klar­heit zu be­kom­men, rie­fen wir im Fach­be­reich „Kom­mu­na­les“ im Rat­haus an, al­ler­dings ohne Er­folg. Denn die Fach­be­reichs­lei­te­rin Dörte Lange ist krank und ihre Ver­tre­tung Jana Schind­ler (in der Ge­mein­de­rats­sit­zung am Don­ners­tag als neue Mit­ar­bei­te­rin und Nach­fol­ge­rin von Fran­ziska Starz be­grüßt) ist im Ur­laub.

Der per­sön­li­che Re­fe­rent des Ober­bür­ger­meis­ters, Dr. phil. Ge­org Reiff, be­fin­det sich nach Aus­kunft der As­sis­ten­tin von Hornikel und Eng­lert, An­drea Gröt­zin­ger, in El­tern­zeit, und die per­sön­li­che Re­fe­ren­tin von Bür­ger­meis­ter Eng­lert, San­dra Ott gab an, sie könne „zum Pro­to­koll nichts sa­gen“ und ver­wies auf den Fach­be­reich „Kom­mu­na­les“.

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