Mit Plastikscheibe für „plastikfrei“ werben

Kurz­mel­dung
Die „Kös­hö­fin“ Sa­bine Rö­mer-Czerny wurde ges­tern vom Schorn­dor­fer Ci­ty­ma­nage­ment aus­ge­zeich­net, weil sie an ih­rem Markt­stand auf Plas­tik­ver­pa­ckun­gen ver­zich­tet. Dazu wurde ihr ein run­des Schild von gut ei­nem hal­ben Me­ter Durch­mes­ser über­ge­ben, mit der Auf­schrift „Plas­tik­frei – scho da­bei“. Diese Scheibe ist aus 5 mm di­ckem Kunst­stoff.

In ei­nem Schrei­ben des Ci­ty­ma­nage­ments wird ihr ge­dankt, weil sie sich be­reit­erklärt habe, „plas­tik­freie“ Ein­weg-Ver­pa­ckun­gen, wie Pa­pier­ta­schen oder „plas­tik­freies Ein­schlag­pa­pier“ zu ver­wen­den, und diese nicht teu­rer zu be­rech­nen. Auch, dass sie Do­sen, Beu­tel und Ge­mü­senetze, die ihre Kun­dIn­nen mit­brin­gen, ak­zep­tiert.

Das Ci­ty­ma­nage­ment be­schei­nigt Sa­bine Rö­mer-Czerny, so­mit auf dem Wo­chen­markt „ei­nen klei­nen Bei­trag für den Um­welt­schutz“ zu leis­ten. Ver­bun­den mit der Bitte, das oran­ge­far­bene Schild „sicht­bar“ an ih­rem Stand an­zu­brin­gen. Die Bäue­rin er­klärt, dass sie da­von wohl ab­se­hen werde. Ihre Kund­schaft hat in ers­ten Re­ak­tio­nen diese Plas­tik­scheibe als Fall für das Ku­rio­si­tä­ten-Ka­bi­nett kom­men­tiert.

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