Gemeinsamer Wunsch nach Frieden

Kurz­mel­dung
Am gest­ri­gen Mon­tag sind wie­der 200 Men­schen im Stadt­zen­trum ge­mein­sam spa­zie­ren ge­gan­gen. Als die Menge auf dem Markt­platz ins Sto­cken kam, in­for­mierte die Po­li­zei sie per Laut­spre­cher, dass es sich da­bei um eine ver­bo­tene An­samm­lung han­dele und for­derte sie auf, sich zu zer­streuen. Dar­auf­hin be­weg­ten sich die Leute au­ßer­halb der Stadt­mauer durch den Schloss­park.

Eben­falls an­we­send war Stadt­rat Lars Haise (AfD), um sich, wie er sagte, selbst ein Bild zu ma­chen. Er wun­dere sich, dass au­ßer ihm kein an­de­res Mit­glied aus dem Ge­mein­de­rat er­schien, um sich über das Ge­sche­hen vor Ort zu in­for­mie­ren. Er habe mit den Men­schen dort in­ter­es­sante Ge­sprä­che ge­führt, und so­gar Kol­le­gen ge­trof­fen, die er dort nicht ver­mu­tet hätte.

In Win­ter­bach hat­ten sich um 17 Uhr über 70 Men­schen am Markt­brun­nen zu ei­ner Mahn­wa­che ein­ge­fun­den. An bei­den Or­ten wurde der Ka­non „Dona no­bis pa­cem“ (Schenke uns Frie­den) ge­sun­gen, in Schorn­dorf zu­dem die „Ode an die Freude“. Letz­tere ist seit 1972 of­fi­zi­elle Hymne der Eu­ro­päi­schen Union, da Schil­lers Vi­sion „Alle Men­schen wer­den Brü­der“ die Werte Frei­heit, Frie­den und So­li­da­ri­tät zum Aus­druck bringe.

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