Auf eine „gut gewürzte Rede“ freuen

An­kün­di­gung
Am mor­gi­gen Don­ners­tag, 17. No­vem­ber, wer­den die Frak­tio­nen im Ge­mein­de­rat ihre Haus­halts­re­den zum Bes­ten ge­ben. Diese sind eine Art Re­gie­rungs­er­klä­rung, in der die Räte ein­mal im Jahr er­klä­ren, wie sie ih­ren Wäh­ler­auf­trag aus der Bür­ger­schaft kon­kret um­set­zen und wel­che Lö­sun­gen sie für die ak­tu­el­len Pro­bleme fa­vo­ri­sie­ren. Rei­hen­folge und Länge sind da­bei streng fest­ge­legt.

So wird je­der Frak­tion 10 Mi­nu­ten Re­de­zeit zu­ge­stan­den, der „Grü­nen Liste“, da diese nur aus zwei Per­so­nen be­steht, 7,5 Mi­nu­ten. Wir ha­ben die Frak­ti­ons­chefs – in der Rei­hen­folge ih­rer Auf­tritte – ge­fragt, wer bei ih­nen das Wort er­greift und was uns am Don­ners­tag er­war­tet. Ger­hard Ni­ckel von der FDP/FW-Frak­tion ant­wor­tete: „Meine Kern­bot­schaft wird sein, dass wir die Kir­che im Dorf las­sen sol­len und nicht in wil­den Ak­tio­nis­mus ver­fal­len dür­fen.“

AfD-Stadt­rat Lars Haise schrieb: „Die Kern­bot­schaft mei­ner Haus­halts­rede wird sein, dass die Stadt­obe­ren von den Bür­gern nicht im­mer nur ab­ver­lan­gen kön­nen, den Gür­tel en­ger zu schnal­len, wäh­rend man sich am ei­ge­nen Pres­tige fest­klam­mert. Zu­mal es bei vie­len Men­schen in un­se­rer Stadt nichts mehr gibt, was man en­ger schnal­len kann.“ Mit dem Zu­satz, dass wir uns auf eine „gut ge­würzte Rede“ freuen dürf­ten.

Die Grü­nen schick­ten keine Ant­wort. Von der „Grü­nen Liste“ schrieb Wer­ner Ne­her: „Ich ma­che das.“ CDU-Frak­ti­ons­chef Her­mann Beu­tel nannte als zwei sei­ner In­halts­schwer­punkte: „Beim Kli­ma­schutz mehr Op­ti­mis­mus und Rea­li­täts­sinn ver­brei­ten an­statt Ka­ta­stro­phen­rhe­to­rik. Die Lage bei den Fi­nan­zen ist ernst, aber nicht hoff­nungs­los – wenn von al­len Sei­ten Be­reit­schaft zum Spa­ren da ist.“

Tim Schopf (SPD) er­klärte, dass in sei­ner Frak­tion Mar­cel Küh­nert die Rede hal­ten werde. Zum In­halt ver­weist er auf den Flyer, den seine Par­tei am Sams­tag an ei­nem Info-Stand auf dem Markt­platz ver­teilt hat mit dem Slo­gan „Für heute – für mor­gen – für Schorn­dorfs Zu­kunft“.

Die Haus­halts­re­den ste­hen an 9. Stelle auf der Ta­ges­ord­nung. Da die Sit­zung um 18 Uhr be­ginnt, und die ers­ten acht Punkte ver­mut­lich zü­gig be­han­delt wer­den, ist da­mit zu rech­nen, dass man den Be­ginn der Re­den um ca. 18.30 Uhr er­war­ten kann.

Dies hängt auch da­von ab, wie viele Men­schen die Ge­le­gen­heit der Bür­ger­fra­ge­stunde zu Be­ginn der Sit­zung nut­zen, um sich ihre An­lie­gen von der Ver­wal­tung be­ant­wor­ten zu las­sen.

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