Metzgerei Kurz wandert nach Plüderhausen ab

Kurz­mel­dung«
Die Fa­mi­li­en­metz­ge­rei Kurz, wel­che vo­ri­ges Jahr ihr 100-jäh­ri­ges Be­stehen ge­fei­ert hat, ver­la­gert ihre Pro­duk­tion nach Plü­der­hau­sen. Wie sie in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung schreibt, hat sie dort ein Grund­stück er­wor­ben, wo auch künf­tig die Ver­wal­tung an­ge­sie­delt wer­den solle.

Die­ses war zu­vor im Be­sitz der Schorn­dor­fer Firma Frech, mit der die­ser Kauf in ver­trau­ens­vol­ler und part­ner­schaft­li­cher At­mo­sphäre ab­ge­schlos­sen wor­den sei.

Aus­drück­lich be­dankt sich Ge­schäfts­füh­rer Han­nes Kurz zu­dem beim Plü­der­häu­ser Bür­ger­meis­ter Trei­ber und dem ge­sam­ten Ge­mein­de­rat „für die of­fe­nen, kon­struk­ti­ven und lö­sungs­ori­en­tier­ten Ge­sprä­che wäh­rend des ge­sam­ten Ent­schei­dungs­pro­zes­ses“, was zu der Ge­samt­ein­schät­zung führt: „Wir füh­len uns in Plü­der­hau­sen sehr will­kom­men.“

In Schorn­dorf, wo die Pro­duk­tion im Schlacht­hof an­ge­sie­delt ist, war die Metz­ge­rei be­reits beim vor­he­ri­gen Ober­bür­ger­meis­ter mit ih­rem Wunsch auf An­kauf des ge­pach­te­ten Ge­län­des für die nö­tige Er­wei­te­rung und Mo­der­ni­sie­rung des Be­triebs auf taube Oh­ren ge­sto­ßen.

Das in Aus­sicht ge­stellte Ge­wer­be­ge­biet „Nie­der­feld“ in Hau­bers­bronn wäre eine Al­ter­na­tive ge­we­sen. Doch lässt des­sen Er­schlie­ßung noch auf sich war­ten.

Die Metz­ge­rei Kurz ist seit 1927 in der Jo­hann-Phil­ipp-Palm-Straße, ne­ben dem Kauf­haus Ban­tel, an­ge­sie­delt. Meh­rere Um­bau­ten er­folg­ten dort im Laufe der Zeit. Und auch künf­tig soll dort wei­ter ver­kauft wer­den.

Im Jahr 1987 wurde der städ­ti­sche Schlacht­hof über­nom­men, und An­fang des Jah­res 2025 ging die Firma in die Hände der 4. Ge­ne­ra­tion über: an die Brü­der Alex­an­der und Han­nes Kurz.

Seit 2023 exis­tiert zu­dem eine Fi­liale der Metz­ge­rei Kurz in Win­ter­bach, und zwar in­ner­halb des Abramzik-Markts an der B 29.

Üb­ri­gens: Auch das Fein­kost­ge­schäft Abramzik war ehe­mals in Schorn­dorf an­ge­sie­delt: am an­de­ren Ende der Fuß­gän­ger­zone, bei der Stadt­kir­che. Als des­sen In­ha­ber sich ver­grö­ßern wollte, stieß er bei Su­che nach ei­nem ent­spre­chen­den Grund­stück beim da­ma­li­gen Ober­bür­ger­meis­ter Win­fried Kü­b­ler auf taube Oh­ren.

Was in der Kon­se­quenz be­deu­tete, dass er nach Win­ter­bach ab­wan­derte.

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