Neues Handbuch für den Kriegs- und Krisenfall

Kurz­mel­dung«
„Die zi­vile Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit und die ge­sell­schaft­li­che Re­si­li­enz sind her­aus­ra­gend wich­tig“, sagte der Prä­si­dent des Ge­mein­de­ta­ges Ba­den-Würt­tem­berg, Stef­fen Jä­ger, am Mon­tag in Stutt­gart.

An­lass war die Über­rei­chung des Kri­sen­ma­nage­ment-Hand­buchs, das das In­nen­mi­nis­te­rium er­stellt hat. Das Nach­schla­ge­werk könne da eine „wert­volle Ori­en­tie­rung ge­ben“, zu­mal sich „der rus­si­sche An­griffs­krieg auf die Ukraine in die­sen Ta­gen zum vier­ten Mal jährt“.

„Im Be­reich des Zi­vil­schut­zes brau­chen wir drin­gend ei­nen Rah­men­plan als Pen­dant zum mi­li­tä­ri­schen Ope­ra­ti­ons­plan Deutsch­land“, be­fand der Prä­si­dent des Land­kreis­tags Ba­den-Würt­tem­berg, Dr. Achim Brö­tel, bei die­ser Ge­le­gen­heit.

Die­ser Ope­ra­ti­ons­plan sieht laut Nadja Ra­ko­witz vom „Ver­ein De­mo­kra­ti­scher Ärzt*innen“ vor, dass u.a. Ärz­tin­nen und Pfle­ger zum Ein­satz zwangs­ver­pflich­tet wer­den kön­nen und die Bun­des­wehr die Be­fehls­ge­walt über zi­vi­les Ge­sund­heits­per­so­nal be­komme.

In­nen­mi­nis­ter Tho­mas Strobl wies bei der Über­rei­chung zu­dem dar­auf hin: „Ge­rade im Zeit­al­ter der Di­gi­ta­li­sie­rung müs­sen wir auch auf Aus­fälle der di­gi­ta­len Sys­teme vor­be­rei­tet sein.“ Da­her wurde das Hand­buch als ge­druckte Ver­sion er­stellt, die nun in je­dem Rat­haus im Land „griff­be­reit“ in der Schub­lade lie­gen könne.

Die ins­ge­samt 1.250 Ex­em­plare des Hand­buchs wer­den der­zeit von der Dru­cke­rei di­rekt an sämt­li­che Kom­mu­nen über­sandt. Gleich­zei­tig be­kom­men auch Mi­nis­te­rien, Re­gie­rungs­prä­si­dien und Land­kreise das Nach­schla­ge­werk.

Über die Kos­ten könne man „aus ver­ga­be­recht­li­chen Grün­den“ keine An­ga­ben ma­chen, er­klärt die Pres­se­stelle des In­nen­mi­nis­te­ri­ums auf un­sere An­frage hin.

Das Hand­buch ent­hält un­ter an­de­rem eine Über­sicht der Rechts­grund­la­gen für die The­men­ge­biete „Kri­sen­ma­nage­ment, Ge­fah­ren­ab­wehr und Kri­ti­sche In­fra­struk­tu­ren“ so­wie „Fach­in­for­ma­tio­nen“, wie bei­spiels­weise „Grund­la­gen des Kri­sen­ma­nage­ments“, War­nung der Be­völ­ke­rung, Ar­beit im Ka­ta­stro­phen­fall und zu „hy­bri­den Be­dro­hun­gen“.

Zu­sätz­lich dien­ten „Fak­ten­blät­ter“ dazu, „ei­nen Über­blick über mög­li­che Kri­sen­sze­na­rien und de­ren we­sent­li­che Fak­ten“ zu schaf­fen. Er­gänzt wird dies durch ver­schie­dene Er­reich­bar­keits­ver­zeich­nisse, An­sprech­part­ner für fach­li­che Fra­gen so­wie prak­ti­sche Vor­la­gen.

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