Kurzmeldung«
„Mit 803 Unterzeichnern aus Schorndorf haben wir das erforderliche Quorum von 690 Stimmen deutlich übertroffen“, erklärt die Initiative „Lebenswerte Grauhalde“, die sich gegen ein Biomasse-Heizkraftwerk neben dem Schulzentrum dort wehrt.
„Ein großer Erfolg für unsere Initiative!“, freuen sich die InitatorInnen Brigitte Cajar, Christel Riedel und Stefan Reinhardt. Am Freitag haben sie die Liste an OB Hornikel im Rathaus übergeben.
Auf der Internet-Plattform „openPetition“, die für diese Unterschriften-Aktion genutzt wurde, wird erklärt, wie das erforderliche Quorum berechnet wird: Die Formel lautet: f(x) = x0,616.
Wobei die Variable x der Einwohnerzahl für die betreffende Region entspricht.
Die Schorndorfer Initiative appelliert nun an den Gemeinderat, „sich diesem deutlichen Votum nicht zu verschließen“, das darin besteht, eine für das Heizkraftwerk benötigte Bebauungsplanänderung für das Schulgelände Grauhalde zu verhindern.
„Es muss stattdessen ein Alternativstandort gefunden werden, der nicht in einer Tallage liegt und nicht in nächster Nähe zur Wohn- und Schulbebauung liegt.“ Denn: „Der Mensch und die Gesundheit müssen im Vordergrund stehen.“
Laut Lokalzeitung erklärte der Oberbürgermeister bei der Überreichung, dass auch er selbst den Standort in der Grauhalde für problematisch halte, weshalb derzeit Verhandlungen für einen anderen Standort mit dessen Eigentümer liefen.
Zudem betont er, dass die neue Lösung auch wirtschaftlich sein müsse. Denn die Stadtwerke, die das Projekt durchführen, haben bereits jetzt existenzielle Probleme. Weshalb Hornikel hervorhebt, dass er da ein Minus-Geschäft „nicht dulden“ könne.

