Kuriositäten

Alt­glas­con­tai­ner in der Frie­dens­straße

Kurz­mel­dung«
Seit über 50 Jah­ren ge­hö­ren Alt­glas-Con­tai­ner zum Stadt­bild. Im Jahr 1974 wurde das Glas­re­cy­cling in Deutsch­land ein­ge­führt. Auf diese Weise ka­men bis­lang 8 Mil­lio­nen Ton­nen Alt­glas in den Wie­der­ver­we­rungs­kreis­lauf.

Für die Auf­stel­lung der Con­tai­ner gel­ten ge­setz­li­che Re­ge­lun­gen. Bei­spiels­weise muss ein Min­dest­ab­stand von 12 Me­tern zum nächs­ten Wohn­haus be­stehen. Dies soll die An­woh­ner vor Lärm schüt­zen, wie ih­nen auch das Ein­hal­ten der Nacht­ruhe dient.

Grün­glas-Ein­wurf­zei­ten: bis 18 Uhr

In Schorn­dorf gibt es nun eine Be­son­der­heit am Con­tai­ner-Stand­ort in der Frie­dens­straße hin­ter dem Schloss­park. Dort ist auf den Be­häl­tern für Weiß- und Grün­glas zu le­sen, dass nach 18 Uhr keine Fla­schen mehr ein­ge­wor­fen wer­den dür­fen.

Hin­ge­gen gilt diese Be­schrän­kung für Braun­glas nicht. Denn sol­ches darf man täg­lich au­ßer sonn- und fei­er­tags noch zwei Stun­den län­ger, näm­lich bis 20 Uhr dort ein­wer­fen.

Nicht we­ni­ger ku­rios ist die Tat­sa­che, dass das ehe­ma­lige Spi­tal­ge­bäude am Ar­chiv­platz sechs Pflanz­lö­cher für eine Fas­sa­den­be­grü­nung auf­weist, von de­nen ganze fünf an der Zahl brach­lie­gen. Nur in ei­nem wächst ein klei­ner Ro­sen­strauch.

Fas­sa­den­be­grü­nung des ehe­ma­li­gen Spi­tals am Ar­chiv­platz

Und dies aus­ge­rech­net vor dem Ge­bäude, das zeit­wei­lig die städ­ti­sche Stab­stelle für Kli­ma­schutz be­her­bergte, die laut Aus­kunft der Rat­haus-KI von sich selbst er­klärt, Fas­sa­den­be­grü­nun­gen „ak­tiv“ zu un­ter­stüt­zen.

Und dies aus­ge­rech­net am Ar­chiv­platz, der für 2,5 Mil­lio­nen Euro in ei­nen Park um­ge­wan­delt wer­den soll, um ge­nau die­sem Zweck zu die­nen: mehr Ver­duns­tungs­grün zu schaf­fen an­stelle von Asphalt, der sich auf­heizt – was ja glei­cher­ma­ßen für die Fas­sa­den vom Spi­tal wie auch der vom Neu­bau der Leih­bü­che­rei gilt.

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