Englert erteilt Haushaltssperre

An­kün­di­gung«
Der mi­se­ra­ble Zu­stand der Stadt­fi­nan­zen (u.a. 3 Mil­lio­nen Euro we­ni­ger an Ge­wer­be­steuer-Ein­nah­men) ver­an­lasst Bür­ger­meis­ter Eng­lert, dem Ge­mein­de­rat „drin­gend zu emp­feh­len“, eine Aus­ga­ben-Sperre im Rat­haus ein­zu­füh­ren.

So steht‘s in der Vor­lage für die Sit­zung des Ver­wal­tungs- und So­zi­al­aus­schus­ses am mor­gi­gen Don­ners­tag, 9. Juli.

Kon­kret ge­sperrt wer­den so­mit ne­ben dem Kauf neuer Fahr­zeuge auch die Aus­ga­ben für ex­terne Be­ra­tun­gen und ex­terne Re­fe­ren­ten, für „Zu­schüsse ohne Rechts­an­spruch“, für frei­wil­lige Leis­tun­gen so­wie IT-Er­wei­te­run­gen.

Eng­lert rech­net da­durch mit Ein­spa­run­gen von rund 1 Mil­lion Euro bis Jah­res­ende.

Er soll zu­dem er­mäch­tigt wer­den, „ei­gen­stän­dig das Ende der haus­halts­wirt­schaft­li­chen Sperre zu er­klä­ren“, wenn die “ur­sprüng­lich für das Jahr 2026 fest­ge­setzte“ Ein­spa­rung von rund 5 Mil­lio­nen Euro „er­reicht oder über­trof­fen wird“.

Ein wei­te­rer Punkt auf der Ta­ges­ord­nung der Sit­zung sind „Be­schaf­fungs­rah­men­ver­träge“ für IT-Hard- und –Soft­ware in Höhe von ei­ner drei­vier­tel Mil­lion Euro, die „un­um­gäng­lich“ seien, da sie „zur Auf­recht­erhal­tung des ver­läss­li­chen Be­triebs der städ­ti­schen Ein­rich­tun­gen zwin­gend be­nö­tigt“ wer­den.

Auch soll die An­schaf­fung ei­ner „se­mi­sta­tio­nä­ren Ge­schwin­dig­keits­mess­an­lage“, sprich: ei­nes Blit­zers, be­schlos­sen wer­den, von dem man sich künf­tig jähr­lich eine halbe Mil­lion Euro an Ein­nah­men ver­spricht.

Zu­dem wird die Er­hö­hung der Fried­hofs­ge­büh­ren vor­be­ra­ten.

Die Sit­zung ist öf­fent­lich und be­ginnt um 18 Uhr.

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