Dann gibt es nur eins

Kom­men­tar«
Diese Wo­che war in der Lo­kal­zei­tung zu le­sen, der Bun­des­wehr-Of­fi­zier Mi­chael Giss habe beim IHK-Früh­jahrs­emp­fang ein „Im­puls­re­fe­rat“ dar­über ge­hal­ten, dass „be­reits in ganz na­her Zu­kunft die Bun­des­re­pu­blik zum Schau­platz ei­nes ‚al­li­ier­ten Auf­marschs‘ wer­den“ könnte.

Darin wört­lich: „Falls der ‚Auf­trag aus Ber­lin‘ kommt, künf­tig statt Auto-Tei­len Kom­po­nen­ten ‚für den Mar­der‘ zu bauen – ’seien Sie dar­auf ein­ge­stellt‘.“

Das kam mir fa­tal be­kannt vor.

Bor­chert.
Wolf­gang Bor­chert, der die un­fass­ba­ren Schre­cken des Kriegs am ei­ge­nen Leib er­lebt hat.

Seine Worte ha­ben sich mir tief ins Ge­dächt­nis ein­ge­prägt:

„Du. Mann an der Ma­schine und Mann in der Werk­statt. Wenn sie dir mor­gen be­feh­len, du sollst keine Was­ser­rohre und keine Koch­töpfe mehr ma­chen – son­dern Stahl­helme und Ma­schi­nen­ge­wehre, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!“

Und:
„Du. Be­sit­zer der Fa­brik. Wenn sie dir mor­gen be­feh­len, du sollst statt Pu­der und Ka­kao Schieß­pul­ver ver­kau­fen, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!“

Jetzt gilt’s.

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