Kurzmeldung«
Bei einer „regelmäßigen Kontrolle“ wurden auf der Rückseite der ehemaligen Lateinschule „Schäden an der Südfassade festgestellt“, schreibt die Rathaus-Pressestelle.
Unter anderem sei ein tragender Holzbalken gebrochen und die Hauswand wölbte sich bereits nach außen.
„Das alte Fachwerk kann die auftretenden Kräfte nicht mehr vollständig aufnehmen“, erklärt Klaus Konz, der städtische Gebäudemanager. Diese Lasten würden nun über zusätzlichen Stützen aufgefangen.
Diese rund 8 Meter lange Holzkonstruktion wurde von außen vor der Fassade errichtet, „entwickelt“ vom Ingenieurbüro Grau und vom „Fachbetrieb Muny“ ausgeführt.
In einem Leserbrief schrieben Ex-Stadtrat Manfred Bantel und Alt-OB Winfried Kübler unlängst in der Lokalzeitung über das historische Gebäude und seine Nutzung:
„Dass die Bausubstanz noch vieles aushält, beweisen die im ersten Stock des Museums entlang der westlichen Giebelwand aufgestellten Bleisatzkästen der Druckerei Hofmann samt Inhalt.“
Und da Blei schwerer als Stahl und Eisen wiegt, schlussfolgern sie: „Ein ausgesprochener Crashtest also!“ Mit dem Nachsatz: „Absicht oder Unbedachtheit?“



