Gedenktag«
Heute vor 81 Jahren warf das amerikanische Militär eine Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima und verursachte unermessliches Leid.
Diejenigen Deutschen, die im Zweiten Weltkrieg die Bombenangriffe von Amerikanern und Briten überlebt hatten, waren „von dem Willen beseelt“, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa „dem Frieden der Welt zu dienen“.
So steht’s in der Präambel unseres Grundgesetzes.
Dass unser Bundeskanzler Merz jedoch erklärt, in Bezug auf Russland seien „die Mittel der Diplomatie ausgeschöpft“, obwohl er „noch kein einziges Mal mit Putin gesprochen hat und stur jeglichen Kontakt mit ihm ablehnt“, kritisieren Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam in ihrem Beitrag „Morgen kommt der Russe, wir müssen alle sterben!“ auf den NachDenkSeiten.
Ebenso verurteilen sie, dass „unser kriegstüchtiger Pistorius“ lieber mit „Russenhass“ und „Russenangst“ den Krieg gegen Russland vorbereite „statt sich strikt auf friedensbewahrende Verteidigungspolitik gemäß Grundgesetz zu beschränken“.
Die Behauptung, Putin wolle Deutschland überfallen, entbehre jeglicher Grundlage. Im Gegenteil.
Dazu zitieren die Autoren den russischen Außenminister Lawrow mit den Worten: „Wir haben mehrmals gesagt, dass wir nicht die Absicht hatten und haben, irgendein derzeitiges Nato- oder EU-Mitglied anzugreifen. Wir sind bereit, diese Position in künftigen Sicherheitsgarantien für diesen Teil Eurasiens zu verankern.“
Ihr Fazit: „Wir Deutsche haben keine äußeren Feinde, nur innere.“
Diese seien benennbar: „Geldaristokraten, Rüstungs-Industrielle und Kriegsbereitschafts-Politiker wie Merz, Pistorius und ihre Spießgesellen.“
Die Lösung der Misere liegt für die beiden Autoren, die selbst noch den Krieg erlebt haben, auf der Hand: „Ach, liebe gute Leute: Die beste Verteidigung besteht darin, FREUNDE zu gewinnen!“

