Ankündigung«
Übermorgen, am Montag, 3. August, macht die Friedens-Radtour der Deutschen Friedensgesellschaft (von Mutlangen kommend) in Schorndorf Station: Gegen 11 Uhr wollen die RadfahrerInnen einen Zwischenstopp im Stadtpark (bei der VHS) am Ginko Baum aus Hiroshima einlegen. Ab circa 12 Uhr sind sie dann auf dem Oberen Marktplatz.
An beiden Orten sind künstlerische Aktionen geplant:
Zum einen werden die „Schatten von Hiroshima“ dargestellt, indem menschliche Umrisse mit Sprühkreide auf dem Boden nachgezeichnet werden – als Erinnerung an die „verdampften Opfer des Atombombenabwurfs“ am 6. August 1945 durch das US-Militär.
Zum anderen, so teilt die Schorndorfer Friedensinitiative mit, wird ein Tondokument mit den Erinnerungen eines Überlebenden von Hiroshima abgespielt, um die die historische Dimension des Gedenkens zu verdeutlichen.
Überdies will eine szenische Darstellung unter dem englischen Titel „Die in“ die Erfahrung von Krieg und atomarer Bedrohung sichtbar machen.
Begleitende Parolen wie „Nie wieder Hiroshima“ und „Erinnern allein genügt nicht“ sollen zum Nachdenken anregen.
Außerdem ist auf dem Marktplatz ein Infostand der „Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK) mit mobiler Beratung zur Kriegsdienstverweigerung geplant.

