Stadt korrigiert Anzahl der Wahlberechtigten

Kurz­mel­dung«
Am Mon­tag, als die Bür­ger­initia­tive „Pro Mu­seum“ ihre 391 Un­ter­schrif­ten­lis­ten an OB Hornikel über­gab, wurde von Ver­wal­tungs­seite aus er­klärt, dass 2.439 Un­ter­zeich­ne­rIn­nen nö­tig ge­we­sen seien, um das er­for­der­li­che Quo­rum von 7 Pro­zent für de­ren Bür­ger­be­geh­ren zu er­rei­chen – was bei Wei­tem über­trof­fen wurde.

Um­ge­rech­net hätte die ge­nannte Zahl je­doch ei­ner Ge­samt­summe von 34.831 Wahl­be­rech­tig­ten ent­spro­chen.

Al­ler­dings hat seit 2014 diese Zahl nie über 31.408 ge­le­gen, und die Ten­denz war zu­letzt so­gar rück­läu­fig ge­we­sen.

Ein plötz­li­cher An­stieg von rund 3.500 Wahl­be­rech­tig­ten hätte eine Stei­ge­rung um satte 11 Pro­zent be­deu­tet. Und das in­ner­halb von nur zwei Jah­ren.

Auf un­sere Nach­frage hin wurde der Sa­che im Rat­haus nach­ge­gan­gen, und wir be­ka­men dann die­sen Be­scheid:
„Tat­säch­lich wurde fest­ge­stellt, dass es sich bei der kurz­fris­tig er­mit­tel­ten Zahl, die wir Ih­nen auch ge­nannt ha­ben, nicht um die kor­rekte An­zahl der Wahl­be­rech­tig­ten, wor­aus sich letzt­lich das Quo­rum er­rech­net, han­delte.“

Und: „Tat­säch­lich liegt der Zahl der Wahl­be­rech­tig­ten am Stich­tag 22. Juni bei 30.851.“

Ent­spre­chend be­deu­tet dies, dass für das Bür­ger­be­geh­ren das er­for­der­li­che 7‑­Pro­zent-Quo­rum bei nur 2.160 Un­ter­schrif­ten lag, also 279 we­ni­ger.

Und beim an­ge­streb­ten Bür­ger­ent­scheid müs­sen zur Er­rei­chung der not­wen­di­gen 20 Pro­zent für das Quo­rum dem­nach nur noch 6.171 Ja-Stim­men er­reicht wer­den, also 789 we­ni­ger, als am Mon­tag von der Ver­wal­tung an­ge­ge­ben wurde.

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