
Kurzmeldung«
Bis 30. Juli besteht für alle BürgerInnen die Möglichkeit, der Verwaltung zu melden, wo eine Baumpflanzung im öffentlichen Raum der Stadt nötig, sinnvoll, wünschenswert ist.
Derzeit wird im Rathaus ein „Straßenbaumkonzept“ erarbeitet, weshalb die Bevölkerung aufgerufen ist, ihre Kenntnisse dazu einzubringen. Für diesen Zweck wurde die Seite „Ihre Ideen für neue Stadtbäume“ im Internet eingerichtet.
Dort kann man ankreuzen, was einem an Bäumen in der Stadt wichtig ist. Zur Auswahl gibt es da Stichworte wie „Schattenspender“, „kleine Blätter“, „Nahrung für Tiere“, „schöne Blattfärbung“.
Zudem wird gefragt, ob man bereit ist, Parkplätze „zugunsten eines neuen Baumstandortes“ zu opfern, gefolgt von „Wären Sie bereit für ein neues modernes Baumquartier Geld zu spenden?“
Auch möchte die Verwaltung wissen, ob man „vielleicht eine alte Geschichte über einen Baum“ weiß, ob man „eine persönliche Beziehung“ zu einem Baum“ hat, oder auch, ob man in anderen Städten „gute Beispiele in der Neugestaltung von Baumstandorten“ gesehen hat.
Problematisch sei, wie Pressesprecher Kuhnle erklärt, dass bei Neupflanzungen unterirdische Strom- und Gasleitungen, Glasfaserkabel und Wasserrohre berücksichtigt werden müssen, sowie Einfahrten, Lichtmasten und „Anforderungen der Verkehrssicherheit“.
Wenn Bürgerinnen und Bürger diese Plattform nutzen, um Hinweise auf mögliche Konflikte vor Ort zu geben, könne die Abteilung Stadtgrün „mögliche Herausforderungen frühzeitig erkennen“.
Deren Ziel sei es, „robuste, standortgerechte Bäume“ zu pflanzen, die „langfristig vital bleiben, verkehrssicher sind und mit vertretbarem Pflegeaufwand erhalten werden können“.

