„Kritiker sanktionieren“ in der Allmende

An­kün­di­gung«
„Al­ler Rechte be­raubt“ lau­tet der Ti­tel des Buchs von Han­nes Hof­bauer, aus dem er am Mitt­woch, 22. April, ab 19 Uhr in der  Glo­cken­kel­ter in Stet­ten auf Ein­la­dung der All­mend Stet­ten und des Par­tei­freien Bünd­nis­ses PFB liest.

Darin zeigt der ös­ter­rei­chi­sche Pu­bli­zist und Ver­le­ger auf, wie sich die EU mit „au­ßer­ge­richt­li­chen Sank­tio­nen“ von der Ge­wal­ten­tei­lung „ver­ab­schie­det“ und so­mit Züge ei­nes au­to­ri­tä­ren Staats an­nehme.

Eine „er­schüt­ternde Dar­stel­lung von Maß­nah­men der EU ge­gen miss­lie­bige Kri­ti­ker“ nennt der Ver­an­stal­ter das Buch, da diese Sank­tio­nen „bis hin zur Exis­tenz­ver­nich­tung“ rei­chen. Denn ne­ben ei­nem Rei­se­ver­bot wer­den da­bei auch die Kon­ten der Be­tref­fen­den ge­sperrt.

Mit dem In­stru­ment der Sank­tio­nen ge­gen kri­ti­sche Men­schen greife die Eu­ro­päi­sche Union seit ei­ni­ger Zeit zu ei­nem In­stru­ment, „das die Fun­da­mente des Rechts­staats in­frage stellt“. Weil diese Straf­maß­nah­men ohne Ge­richts­ver­fah­ren, ohne die Chance auf Ver­tei­di­gung  ver­hängt wer­den – nur auf­grund von Be­haup­tun­gen.

Auf den „Nach­Denk­Sei­ten“ schrieb Hof­bauer ak­tu­ell un­ter der Über­schrift „Im Sank­ti­ons­rausch“ zu die­sem Thema ei­nen Bei­trag.

Auch die „Ber­li­ner Zei­tung“ kri­ti­siert, dass die EU kei­ner­lei Be­weise vor­lege für ihre Be­haup­tun­gen, wie etwa jene, dass der Schwei­zer Jac­ques Baud pro-rus­si­sche Pro­pa­ganda ver­breite.

Was von Le­ser Hen­ning Ro­sen­busch sar­kas­tisch kom­men­tiert wurde mit: „Be­lege um Sank­tio­nen zu ver­hän­gen? Wo den­ken die hin? – Wenn es Be­lege gäbe, könn­ten sie ja gleich ein rechts­staat­li­ches Ver­fah­ren füh­ren.“

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