Kurzmeldung«
Von den 556 Kindern, die voriges Jahr in Schorndorf zur Welt kamen, wurden die meisten, nämlich 7 davon, mit dem Namen „Liam“ versehen. Dies ist die Kurzform von „William“, also der englischen Form von „Wilhelm“.
Fast gleichlautend, bekamen 6 Mädchen den Namen „Lia“ verliehen. Dessen Herkunft ist nicht so eindeutig. Vermutet wird ebenfalls eine Kurzform bzw. die Endung von Namen wie Julia, Emilia, Ophelia. Als Bedeutung wird auch „Wildkuh“ angegeben.
Zahlenmäßig gleichauf mit „Lia“ sind die Namen „Emma“ und „Marie“ in der Statistik des Schorndorfer Standesamts vertreten. Gefolgt von je viermal Amelie, Ella, Emilia, Emely, Lara, Nora und Sophie.
Und jeweils dreimal entschieden sich Eltern für Alina, Alma, Anna, Finja, Ida, Lilly, Livia, Nina, Romy, Sofia und Thea.
Bei den Jungs wurde je fünfmal der Name Luca und Paul vergeben, gefolgt von je viermal Carlo, Elian, Emil, Jonas und Theo.
Jeweils dreimal gab es Alexander, Amir, Anton, Ben, Joshua, Leon, Lukas, Noah (der Spitzenreiter des Vorjahres), und Samu.
Klassische deutsche Namen wie „Franz“ und „Fritz“ tauchen wieder auf, nachdem sie voriges Jahr nicht vergeben wurden. Neu sind Namen wie Maksymovych und Ruslanovych bei den Knaben.
Bei den Mädchen kommen „Theresa“ und „Victoria“ wieder vor. Hier sticht neben „Melania“ und „Una“ der italienische Name „Imperia“ in der Liste heraus, der übersetzt „die Befehlende“ oder „die Mächtige“ heißt.
Korrektur (8. Januar):
In der ersten Fassung war die Anzahl der Geburten mit 545 angegeben. Diese war uns am 29. Dezember übermittelt worden.
Für die noch fehlenden zwei Tage bis Jahresende schienen größere Abweichungen unwahrscheinlich, da im Schnitt pro Woche 10 Kinder hier zur Welt kommen. Allerdings wurden dann noch elf Geburten, die während der Feiertage erfolgten, nachgemeldet, unter ihnen auch eine weitere „Emma“, so dass es von diesen nun ebenfalls 6 an der Zahl gibt.

