„Sage Nein“ zu Hass und Konstantin Wecker

An­kün­di­gung«
Eine „lo­kale Ver­sion“ von Kon­stan­tin We­ckers Song „Sage Nein!“ wird der „Fach­rat für In­te­gra­tion Schorn­dorf“ (FIS) am heu­ti­gen Sams­tag, 20. De­zem­ber, um 19 Uhr laut Pres­se­mit­tei­lung in der Ma­nu­fak­tur prä­sen­tie­ren.

Fast 100 Men­schen ha­ben sich an der Er­stel­lung die­ses Vi­deos be­tei­ligt: als „kraft­vol­les mu­si­ka­li­sches und vi­su­el­les Zei­chen ge­gen Ras­sis­mus, Dis­kri­mi­nie­rung, Se­xis­mus und Hass“.

Nach­dem je­doch vor kur­zem be­kannt ge­wor­den sei, dass Kon­stan­tin We­cker „in der Ver­gan­gen­heit eine se­xu­elle Be­zie­hung zu ei­ner Min­der­jäh­ri­gen hatte“, sei im FIS eine „in­ten­sive und kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung“ dar­über ent­stan­den, ob man die­ses Lied wei­ter­hin ver­wen­den könne, „wenn sein Ur­he­ber schwe­res Fehl­ver­hal­ten ein­ge­steht“.

Der Fach­rat zeigt sich „tief be­trof­fen und ver­ur­teilt se­xua­li­sierte Ge­walt und jeg­li­chen Macht­miss­brauch in al­ler Schärfe“. Gleich­wohl habe er sich ent­schie­den, „die­sen Wi­der­spruch nicht zu igno­rie­ren“. Sprich: Der Um­gang da­mit werde „of­fen und ver­ant­wor­tungs­be­wusst ge­stal­tet“.

Da­her zeige man beim Kon­zert­abend zwar das Mu­sik­vi­deo, „je­doch nicht als Wür­di­gung des Künst­lers, son­dern als kri­ti­sche Mah­nung“.

Zu­sätz­lich werde es da­ne­ben ein In­for­ma­ti­ons­an­ge­bot der „An­lauf­stelle ge­gen se­xua­li­sierte Ge­walt“ ge­ben, um das „Be­wusst­sein für die­ses wich­tige Thema zu stär­ken“. Denn „Sage Nein!“ be­deute auch: „Nein zu se­xua­li­sier­ter Ge­walt, Macht­miss­brauch und je­der Form von Grenz­über­schrei­tung“.

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