„Hausaufgaben“ von der CDU-Fraktion

Kurz­mel­dung«
Vor den Som­mer­fe­rien stellte die CDU-Frak­tion des hie­si­gen Ge­mein­de­rats ei­nen an OB Hornikel ge­rich­te­ten An­trag, dass zum Thema „Fern­wärme in Schorn­dorf“ wei­tere Un­ter­su­chun­gen durch­ge­führt wer­den sol­len.

Denn was ihr bis dato an In­for­ma­tio­nen vor­ge­legt wor­den war, sah sie als nicht aus­rei­chend an, um dar­auf ba­sie­rend ei­nen Be­schluss fas­sen zu kön­nen hin­sicht­lich des ge­plan­ten Heiz­kraft­werks in der Grau­halde.

„Wir ge­ben der Ver­wal­tung, den Stadt­wer­ken und der Neuen Wärme GmbH nun Haus­auf­ga­ben, die sie über den Som­mer er­le­di­gen müs­sen“, er­klärt CDU-Stadt­rat Thors­ten Lei­ter dazu.

Mit ih­rem An­trag wolle die Frak­tion den „teils be­rech­tig­ten In­ter­es­sen und Sor­gen“ der An­woh­ner rund um die Grau­halde Rech­nung tra­gen, an­de­rer­seits aber auch ein Wär­me­netz „für mög­lichst viele Bür­ger Schorn­dorfs zu at­trak­ti­ven, be­last­ba­ren Prei­sen“ an­bie­ten.

Dies ge­ge­be­nen­falls auch an ei­nem an­de­ren Stand­ort, der so­gar auf län­gere Sicht wirt­schaft­li­cher sein könnte.

Kon­kret wird das Fir­men­kon­strukt „Neue Wärme Schorn­dorf GmbH“ auf­ge­for­dert, al­ter­na­tive Stand­orte zur Grau­halde für ein Heiz­kraft­werk „ver­tieft zu prü­fen“ so­wie „ver­glei­chende,  nach­voll­zieh­bare  und  aus­sa­ge­kräf­tige Wirt­schaft­lich­keits­be­rech­nun­gen“ vor­zu­le­gen.

Lei­ter er­klärt: „Eine jetzt noch mög­li­che, er­geb­nis­of­fene, gründ­li­che und par­al­lele Un­ter­su­chung die­ser Op­tio­nen könnte am Ende auch das Er­geb­nis ha­ben, das für Schorn­dorf ein Wär­me­netz even­tu­ell gar kei­nen Sinn macht oder so­gar das Er­geb­nis ha­ben, es gleich in grö­ße­rem Um­fang zu rea­li­sie­ren. Al­les ist mög­lich.“

Worum es ihm in die­sem Pro­zess geht: „Wir Auf­sichts­räte und Stadt­räte brau­chen aber erst ver­läss­li­che Grund­la­gen zu al­len Op­tio­nen“, weil diese un­ver­zicht­bar seien für eine „gut be­gründ­bare grund­sätz­li­che Ent­schei­dung“, und um nach ei­ner mög­li­chen Be­für­wor­tung „im zwei­ten Schritt über Um­fang und Stand­ort ent­schei­den zu kön­nen“.

Au­ßer­dem dürfe die „der­zeit statt­fin­dende Kon­so­li­die­rung  der  Stadt­werke“ we­der fi­nan­zi­ell noch organisatorisch/​personell  durch  das  Pro­jekt  „Wär­me­netz“  ge­fähr­det  wer­den. Dazu zähle auch, dass die ge­wähl­ten Mehr­heits­ver­hält­nisse  in  der  „Neue Wärme Schorn­dorf GmbH“ (51% Iq­ony, 49% Stadt­werke) „be­herrsch­bar aus­ge­stal­tet“  sein müss­ten. 

Schließ­lich solle das ge­samte Pro­jekt „mög­lichst auf eine breite ge­sell­schaft­li­che Ak­zep­tanz sto­ßen“ und „ins­be­son­dere nach ei­ner Er­wei­te­rung auf die Kern­stadt“ vie­len Bür­gern Schorn­dorfs als“ sinn­volle, wirt­schaft­li­che Op­tion zu Ver­fü­gung ste­hen und nicht nur ei­ni­gen, we­ni­gen Groß­kun­den“.

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