Petition und XXL-Gräber in der TA-Sitzung

An­kün­di­gung«
Am kom­men­den Diens­tag, 7. Juli, steht die Pe­ti­tion ge­gen die Er­rich­tung ei­nes Heiz­kraft­werks in der Grau­halde ganz oben auf der Ta­ges­ord­nung des Tech­ni­schen Aus­schus­ses (TA).

Der An­trag der Ver­wal­tung dazu lau­tet: „Kennt­nis­nahme der am 29.05.2026 über­ge­be­nen On­line-Pe­ti­tion so­wie das hierzu über­ge­bene Schrei­ben der Ver­trau­ens­per­so­nen“.

Im da­von be­trof­fe­nen Wohn­ge­biet be­fürch­ten An­woh­ne­rIn­nen, durch den Bau der An­lage Schä­den durch Lärm und Luft­ver­schmut­zung zu er­lei­den.

Nicht we­ni­ger be­sorg­nis­er­re­gend emp­fin­den sie die Aus­sicht ei­nes Zwangs­an­schlus­ses an die­ses Kraft­werk, durch den ihre En­er­gie­kos­ten auf das Dop­pelt stei­gen könn­ten, wie sie aus ei­nem Be­richt des SWR-Fern­se­hens („Der Fern­wärme aus­ge­lie­fert“) er­fuh­ren.

In der TA-Sit­zung wird zu­dem die Er­hö­hung der Fried­hofs­ge­büh­ren vor­be­ra­ten, die im Ge­mein­de­rat in zwei Wo­chen, am 23. Juli, be­schlos­sen wer­den soll.

Un­ter an­de­rem wird da­durch laut Ge­büh­ren­kal­ku­la­tion (s. S. 12) der Preis für ein Ein­fach­grab von 472 Euro auf 771 Euro stei­gen, also um­ge­rech­net um 63 Pro­zent.

Gleich­zei­tig soll das Gre­mium dem Bau ei­nes „Was­ser­gar­tens“ und ei­nes „Son­nen­gar­tens“ im Neuen Fried­hof zu­stim­men, die mit 200.000 Euro und 150.000 Euro ver­an­schlagt sind.

Nicht zu­letzt be­an­tragt die Ver­wal­tung, die Fried­hof­sat­zung da­hin­ge­hend zu än­dern, dass auf­grund „ver­mehr­ter An­fra­gen“ auch Särge in Über­größe, die nicht in ein­fa­che Norm­grä­ber pas­sen, an­ge­nom­men wer­den kön­nen: In­dem sie ein klas­si­sches Dop­pel­grab zu­ge­wie­sen be­kom­men.

Ein wei­te­rer Punkt auf der Ta­ges­ord­nung des TA ist der Kauf ei­nes Bag­gers zum Preis von „bis zu 180.000 Euro“ so­wie der ei­ner Kehr­ma­schine, eben­falls im Wert von bis zu 180.000 Euro.

Zu­dem sol­len die Stadt­rä­tIn­nen be­schlie­ßen, dass das Kli­ma­an­pas­sungs­kon­zept „bei künf­ti­gen Kli­ma­an­pas­sungs­maß­nah­men als Leit­li­nie her­an­ge­zo­gen wird“.

Des­sen Er­stel­lung wurde zu 88 Pro­zent, d.h. mit rund 177.000 Euro fi­nan­zi­ell ge­för­dert (inkl. Per­so­nal­kos­ten).

Die darin ent­hal­te­nen „na­tur­ba­sier­ten Lö­sun­gen“ (wie: Ent­sie­ge­lung von Flä­chen, Baum-Pflan­zung, Dach- und Fas­sa­den­be­grü­nung) wer­den in der Sit­zungs­vor­lage als „er­heb­lich“ po­si­tive Aus­wir­kung auf die Treib­haus­gas-Emis­sion be­zeich­net.

Die Sit­zung des Tech­ni­schen Aus­schus­ses ist öf­fent­lich und fin­det im – üb­ri­gens kli­ma­ti­sier­ten – gro­ßen Saal im Rat­haus statt.
Be­ginn ist um 18 Uhr.

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